Spitzbergen – mehr als ein gutes Klima für Eisbären

Spitzbergen habe ich mir bislang noch nicht angeschaut. Doch hin möchte ich schon ganz gerne. Ich kenne nur einen dort arbeitenden Biologen.

Kennengelernt haben wir uns in Kjerringøy, einem kleinen Fischerdorf nahe Bodø. Ich radelte mal quer binnen fünf Tagen vom Bottnischen Meerbusen zum Polarmeer, nachdem ich mir gemeinsam mit einem Freund das bekannteste Surströmming-Festival Schwedens an Höga Kusten angeschaut hatte. Danach heizte ich eilig durch Lappland, weil ich eingeladen war, mit einer Gruppe Norweger mit Nordlandbooten an der Küste zu segeln. Zum Glück ist gerade auf dieser Höhe die Distanz von einem Meer zum anderen nicht gerade groß.

Zwei Tage segelte ich mit, voller Spannung, ob wir unterwegs Walen begegnen würden. Das wäre doch etwas, neben dem Boot einen Orca zu sehen oder einen Pottwal. Dazu kam es leider nicht und ich holte es später in Andenes nach. Von dort fahren bei ruhigem Wetter fast täglich Boote zur Walbeobachtung heraus. Sie suchen tiefe Canyons auf, da dort die Pottwale jagen.

Der Biologe hatte Urlaub genommen und besuchte seinen Schwiegervater in Kjerringøy. Mit im Schnitt 15 Grad ist es für Deutsche nicht gerade warm im Sommer. Aber er zog in der Sonne seinen Pullover aus und freute sich, dass es endlich Sommer für ihn war.

Wie kalt es auf Spitzbergen ist und warum es dort auch ein riesiges Saatkammergut gibt, erfährst du im folgenden Länderkunde-Artikel der Zeitung “Die Welt”.

Spitzbergen

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