Jetzt im TV: Weser und Rio Tejo

Rio Tejo Foto: Car­los San­tos pexels

Jetzt im TV: Weser und Rio Tejo. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Radroute auf dem französischen Jakobsweg

Wie in den Vor­wo­chen sind über­wie­gend deut­sche Zie­le im Pro­gramm ver­tre­ten. Erleb­nis­se in der Natur ste­hen im Vor­der­grund. Dem Rei­sen­den noch unbe­kannt ist der Bei­trag über die Fran­che-Com­té und das Jura in Frank­reich. In die­se Regi­on begab er sich auf sei­ner ers­ten Rad­rei­se quer durch Frank­reich, als das Ziel Sant­ia­go de Com­pos­te­la hieß. Er hat­te sich zuvor eine Rou­te zurecht­ge­legt, die unge­fähr dem fran­zö­si­schen Jakobs­weg ent­sprach. Die berühm­ten Kathe­dra­len bil­de­te wich­ti­ge Wege­punk­te. Von Kon­stanz aus radel­te er mit Zelt und Schlaf­sack bela­den nach Bel­fort und Besan­çon. Es war anfangs eine har­te Rou­te. Denn stän­dig ging es auf und ab in der hüge­li­gen Land­schaft. Lan­ge Berg­pfa­de erklimmt er lie­ber, denn dann kommt er in einen guten Rhythmus. 

Außer­dem hat er auf lan­gen Anstie­gen im Hoch­ge­bir­ge als Foto­graf den Vor­teil, über­all für gute Bil­der stop­pen zu kön­nen, schnell auf wech­seln­des Licht reagie­ren zu kön­nen. Auto­fah­rer kön­nen bei den engen Stra­ßen nur auf Park­plät­zen ste­hen­blei­ben und müs­sen lau­fen. Dun­kel erin­nert er sich auch an sei­ne ers­te Über­nach­tung auf einem fran­zö­si­schen Cam­ping­platz am Fluss Doubs. Er fand es idyl­lisch. Der Fluss rausch­te. Auf dem nächs­ten Cam­ping­platz lern­te er Ger­hard ken­nen, der auch auf dem Rad unter­wegs war. Bis Biar­ritz ging es über Dijon und La Rochel­le zusam­men wei­ter. So war es nicht so ein­sam. Kum­pel Chris­toph Schnie­ders stieß bei Dijon auch dazu.

Metternich verhinderte Europa als französische Kolonie

Neu­gie­rig macht auch der Bei­trag über die Bezie­hung Napo­le­ons und Met­ter­nichs. Zuletzt beschäf­tig­te sich der Rei­sen­de damit im Leis­tungs­kurs Geschich­te. Frank­reich tut sich schwer, die eige­ne Geschich­te und Rol­le bei gro­ßen Kon­flik­ten auf­zu­ar­bei­ten. Aber es tut sich offen­bar viel auf höchs­ter poli­ti­scher Ebe­ne. Staats­prä­si­dent Macron wür­dig­teim Mai 2021 im Insti­tut de France in Paris Napo­le­on als gro­ßen Staats­mann. Er ver­wies aber auch auf die Mil­lio­nen von Toten bei des­sen Feldzügen. 

“Napo­le­on hat sich bei sei­nen Erobe­run­gen nie um mensch­li­che Ver­lus­te geküm­mert”, sag­te Macron in einer Gedenk­re­de. Die heu­ti­ge Poli­tik stel­le dage­gen “das mensch­li­che Leben über alles”, beton­te er. Zwei Jahr­hun­der­te nach Napo­le­ons Tod sei kein Platz für “exal­tier­te Fei­er­lich­kei­ten”, son­dern für “auf­ge­klär­tes Geden­ken”, sag­te Macron wei­ter. Unbe­strit­ten sei, dass Frank­reich Napo­le­on wich­ti­ge Grund­la­gen wie das Zivil­ge­setz­buch Code Civil ver­dan­ke. Die Wie­der­ein­füh­rung der Skla­ve­rei in Frank­reich unter Napo­le­on sei dage­gen ein “Feh­ler” und “Ver­rat am Geist der Auf­klä­rung” gewesen.

Viel Spaß beim Zuschau­en via “Jetzt im TV: Weser und Rio Tejo”.


SaSoDiDoFr
Deutsch­land

Pfäl­zer­wald, SWR, 20.15 Uhr
Erleb­nis Hes­sen. Ein Floß für die Weser, HR, 16.30 UhrWeser­rad­weg. Von Hann. Mün­den nach Nien­burg, NDR. 20.15 Uhr
Däne­mark
Wil­des Däne­mark, arte, 17.50 Uhr

Frank­reichFran­che-Com­té und Jura, HR, 21.45 UhrNapo­le­on-Met­ter­nich, arte, 20.15 Uhr


Nor­we­gen
Wun­der­sa­mes Nor­we­gen, arte, 16.00 Uhr

Öster­reichDie schöns­ten Gär­ten Öster­reichs, 3sat, 15.05 Uhr

Kärn­ten. Da will ich hin. SWR, 17.00 Uhr

Das stei­ri­sche Enns­tal, 3sat, 14.45 Uhr

Por­tu­galDie Muschel­samm­ler vom Tejo, arte, 19.40 Uhr
Schwe­den

Auf dem Was­ser durch Schwe­dens Seen­land, phoe­nix, 20.15 Uhr
Spa­ni­enMal­lor­ca vom Was­ser aus, WDR, 20.15 UhrKana­ri­sche Inseln, SWR, 10.15 Uhr
La Gome­ra, SWR, 10.15 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Jetzt im TV: Ahr und Weserradweg

Jetzt im TV: Ahr und Weser­rad­weg. Aktu­ell ver­sorgt der Rei­sen­de euch mög­lichst regel­mä­ßig mit Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal ist die Aus­wahl sehr breit mit Zie­len in Frank­reich, Öster­reich, Spa­ni­en und Schwe­den. Frank­reich, Nor­we­gen und wie­der ein­mal Däne­mark blei­ben dies­mal außen vor. Fast jeden Tag ist das Mit­rei­sen auf dem Sofa also garantiert.

Wie­der ein­mal hoch­wer­tig nach Spa­ni­ens ein­zig­ar­ti­ger Wald­land­schaft ver­gan­ge­ne Woche scheint auch ein Bei­trag über Ibe­ri­ens wil­de Viel­falt zu wer­den. Kein Wun­der! Der Rei­sen­de hört oft von Por­tu­gie­sen und Spa­ni­ern, dass sie nicht ins Aus­land reis­ten, weil sie sowie­so alles hät­ten: Ber­ge, Meer und Wüs­ten. Es gibt Ski­ge­bie­te wie in Andor­ra und in der Ser­ra da Est­re­la.

Keltengrab und Ritter Maximilian

Recht viel wird über Öster­reich gebracht. Erfreu­lich sind die his­to­ri­schen Bei­trä­ge über ein Kel­ten­grab im Umland von Salz­burg. Und über den letz­ten Rit­ter Maxi­mi­li­an im 16. Jahr­hun­dert: Er ist zu emp­feh­len, da gut gemacht. Denn Maxi­mi­li­an hei­ra­te­te Maria von Bur­gund aus macht­po­li­ti­schen Grün­den. Dem Habs­bur­ger Haus gelang durchs rei­che Flan­dern der end­gül­ti­ge Auf­stieg zur Welt­macht. Und es ent­stand sogar ech­te Lie­be zwi­schen Maxi­mi­li­an und Maria.

Radeln an Ahr und Weser

Auf den NDR-Bei­trag über den Weser­rad­weg ist der Rei­sen­de auch sehr gespannt. Denn dort war der Rei­sen­de selbst schon eini­ge Male unter­wegs. Die Stre­cke durchs Weser­berg­land ist der schöns­te Abschnitt, ein unter­schätz­tes Gebiet. Die Weser ist dort weit­ge­hend noch natür­lich. Es gibt vie­le Auen, kei­ne gewerb­li­che Schiff­fahrt, nur Frei­zeit­sport­ler. Tie­fe Wäl­der zum Wan­dern und Radeln und wirk­lich freund­li­che Men­schen. Und ein hoch­wer­ti­ges Kul­tur­ange­bot, wenn der Bike­pa­cker allei­ne an Cor­vey, Weser­re­nais­sance und Por­zel­lan aus Fürs­ten­berg denkt. 

Ein tol­les Ziel ist aber auch das Ahr­ge­bir­ge vor den Toren Bonns. Dar­über berich­tet heu­te der SWR. Wenn Durch­strei­fen & Erle­ben dort wan­dert oder radelt, fühlt er sich bei man­chen Etap­pen wie im Süden Euro­pas. Dies liegt zum einen an der Vege­ta­ti­on mit Pflan­zen, die es auch im Süden gibt. Zum ande­ren liegt es an der Wär­me, die an gewis­sen Stel­len über 60 Grad errei­chen kann. Daher füh­len sich dort Rep­ti­li­en wohl. Aber auch Wein gedeiht dort. Den Wein emp­fin­det der Rei­sen­de als wohl­schme­ckend. Beliebt ist die Zeit der Wein­le­se. Eine der schö­ne­ren Wan­der­stre­cken ist die Etap­pe von Insul über Liers nach Kreuz­berg, zumal die­se nicht über­lau­fen ist.

Aller­dings ist die Gegend dann der Fes­te wegen völ­lig über­lau­fen. Vie­le Auto­fah­rer zieht es dann in die Dör­fer rund um Ahr­wei­ler statt mit Bahn oder Rad zu kom­men. Die Anbin­dung an den Zug ist ziem­lich gut.

Ein­schal­ten über “Jetzt im TV: Ahr und Weser­rad­weg” also nicht vergessen!


SaSoDiDoFr
Deutsch­landUnter­wegs im Ahr­ge­bir­ge, SWR, 14 Uhr

Selbst­ver­such Pil­gern. Auf dem Jakobs­weg von Ful­da nach Frank­furt, HR, 21.00 Uhr
Erleb­nis Weser­rad­weg, Von Hann. Mün­den bis Nien­burg, NDR, 20.15 Uhr
Öster­reichNatur­pa­ra­dies See­feld, arte, 15.00 Uhr

Das Geheim­nis des Kel­ten­gra­bes, ZDF Info, 19.30 Uhr


Ein­ge­schenkt. Wein­land Öster­reich, 3sat, 11.45 UhrMaxi­mi­li­an. Das Spiel von Macht und Lie­be, 3sat, 201.5 Uhr
Por­tu­gal
Die Azo­ren. Grü­nes Insel­pa­ra­dies, 3sat, 13.35 Uhr
Madei­ra, Urlaubs­pa­ra­dies, NDR, 20.15 Uhr
Schwe­den


Ich bin Gre­ta, SWR, 23.15 Uhr
Spa­ni­enWil­de Pyre­nä­en, Ber­ge des Lichts, BR. 14.15 UhrIbe­ri­en. Wil­de Viel­falt, Phoe­nix, 20.15 Uhr

TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Radwandern und Mount Everest

Erstaun­lich und lus­tig: Ob man auf dem Jakobs­weg in Spa­ni­en radelt, von der Sieg aus den Kah­len Asten bezwingt, ent­lang der Weser Deutsch­land durch­quert oder den Moun­tain Ever­est besteigt. Die Erfah­run­gen ähneln ein­an­der frappierend.

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Baden am Weserstrand

Baden am Weser­strand: Die­ser Anblick ver­lockt bei die­sem schwü­len Wet­ter zum Baden am Strand. Der Rei­sen­de hat an heu­te Mor­gen Bre­men ver­las­sen. Er besuch­te dort sei­ne Tan­te Chris­ta für eini­ge Tage. In die­ser Zeit erfreu­te er sich an einem Tag an der tol­len Dau­er­aus­stel­lung im Über­see-Muse­um, vor allem an den Expo­na­ten aus Asi­en und Ame­ri­ka. Die­se hat­ten in der Ver­gan­gen­heit See- und Kauf­leu­te nach Bre­men mit­ge­bracht. Wer mit dem Zug kommt, fin­det das Muse­um direkt am Hauptbahnhof

Dar­über hin­aus besuch­te er mit sei­ner Tan­te das “Uni­ver­sum”, ein Muse­um der Uni­ver­si­tät, in dem sich viel um das The­ma Mensch und Tech­nik dreht. An einem ande­ren Tag fuhr er mit Chris­ta und ihrem Freund Klaus für eini­ge Stun­den nach Worps­we­de. Dort exis­tier­te die berühm­te Künst­ler­ko­lo­nie, aus der Otto und Pau­la Moder­sohn sowie Fritz Macken­sen die bekann­tes­ten Künst­ler sind. Deren Bil­der wer­den immer wie­der in ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen gezeigt, wie auch im Moder­sohn-Muse­um in Teck­len­burg. Die Fami­lie hat auch einen beson­de­ren Bezug nach Müns­ter, der Hei­mat­stadt des Rei­sen­den. Chris­ti­an Moder­sohn, Ottos Sohn, leb­te und mal­te dort lan­ge Jahre. 

Von Worpswede an die Wümme

Mit sei­nem Bon­ner Kum­pel, Olaf Schulz, der die­ser Tage in sei­ner Hei­mat­stadt Bre­men, weil­te, besuch­te er das Zen­trum. Gemein­sam besich­tig­ten bei­de die berühm­ten Bre­mer Stadt­mu­si­kan­ten vorm Rat­haus und den sehens­wer­ten St. Petri-Dom.

Am Tag des Ver­las­sens konn­te der Rei­sen­de auch Klaus und Olaf mit­ein­an­der bekannt machen. Erst führ­te ihn Klaus mit dem Rad an der schö­nen Wüm­me ent­lang. Bre­men ver­lässt Durch­strei­fen & Erle­ben auf die­se Wei­se in einer Auen­land­schaft. Olaf stieß auf Höhe von Lesum mit dem Rad auf dem Weser­rad­weg dazu. Das Strand­fo­to an der Weser nahm der Rei­sen­de in der Nähe von Vege­sack auf, wo sein Groß­va­ter her­stammt. Selbst Seg­ler sind auf dem Was­ser zu sehen. 

Oder wür­dest du doch lie­ber einen Auf­ent­halt an der Küs­te von Can­bar­ro dem Baden am Weser­strand vor­zie­hen? Den Abschnitt am por­tu­gie­si­schen Jakobs­weg durf­te der Rei­sen­de im Sep­tem­ber 2017 kennenlernen.

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Radler spielt mit dem Tornado

Rad­ler spielt mit dem Tor­na­do: Mit der eige­nen Kraft ein Ziel zu errei­chen — das fas­zi­niert den Rei­sen­den stets beim Rad­fah­ren. Einen Gebirgs­pass in Por­tu­gal oder Spa­ni­en zu erklim­men, von der schwe­di­schen Ost­küs­te quer durch Lapp­land bis zum Polar­meer zu radeln: Das berauscht ihn, so hart es auch manch­mal ist.

Die Fas­zi­na­ti­on, die Fahr­rä­der aus­lö­sen kön­nen, ist auch deut­lich an den Gesich­tern der Besu­cher des Uni­ver­sums in Bre­men abzu­le­sen. Dies hat der Rei­sen­de mit sei­ner Tan­te Chris­ta nach dem Besuch des Über­see-Muse­ums auf­ge­sucht. Die­se befas­sen sich dort mit Hoch­rä­dern, Moun­tain­bikes, Renn­rä­dern, Las­ten­rä­dern, Mili­tär­rä­dern, Damen­rä­dern und Rik­schas. Sie stram­peln mit einer Rik­scha durch eine Groß­stadt, betrach­ten stau­nend die Expe­ri­men­te, um aus Car­bon, Alu­mi­ni­um oder Plas­tik einen per­fek­ten Rah­men zu produzieren.

Durch­strei­fen & Erle­ben sieht dort Ket­ten­schal­tun­gen, die es schon Anfang des 20. Jahr­hun­derts gab. Er betrach­tet Rie­men- oder Seil­an­trie­be, Lauf­rä­der mit und sogar ohne Spei­chen. Er pro­biert an Model­len aus, wie die­se Antrie­be funktionieren.

Nicht alles funktioniert gut

Obwohl nicht alles gut funk­tio­niert, lohnt es sich trotz­dem für Rad­ler, den Weser­rad­weg für eine Wei­le zu ver­las­sen. Denn im Uni­ver­sum kön­nen sich Bike­pa­cker auch mal mit dem treu­en Stahl­ross, das den Rei­sen­den selbst zum Bei­spiel seit August 2017 gut und ger­ne 7.000 Kilo­me­ter durch Deutsch­land, Spa­ni­en und Por­tu­gal getra­gen hat.

Auch mit der Ent­ste­hung einer Wel­le, einer Wol­ke, eines Tor­na­dos oder des gerif­fel­ten Sand­strei­fens am Mee­res­ufer kann sich jeder in ande­ren Abtei­lun­gen des Hau­ses aus­ein­an­der­set­zen. Also mit Phä­no­me­nen, die jeder wäh­rend des Rad­wan­derns unmit­tel­ba­rer erfährt als Auto­fah­rer oder Pas­sa­gie­re eines Kreuz­fahrt­schiffs oder Haus­boo­tes. Denn die Zie­le erreicht man aus eige­ner Kraft.

Es sind Erleb­nis­se, die einen erden. Sie machen, wenn der Rad­ler mit dem Tor­na­do spielt, wel­chen Natur­ge­wal­ten man täg­lich aus­ge­setzt ist. Im Uni­ver­sum kann auch eine Wel­le erzeu­gen, um deren Kräf­te zu tes­ten. Zurück in der Natur spie­len wie­der nor­ma­ler Wind, ordent­li­che Wel­len und stei­le Ber­ge mit den Reisenden.

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Im Jurassic-Park nahe der Weser

Im Juras­sic-Park nahe der Weser: Ech­te Fuß­stap­fen von Dino­sau­ri­ern haben For­scher im Land­kreis Nien­burg gefun­den. Heu­te sieht sich der Rei­sen­de den Juras­sic-Park nahe der Weser in Mün­che­ha­gen an. Der Dino-Park ist um die ver­stei­ner­ten Fuß­spu­ren herumgebaut.

Die Aus­stel­lung unter frei­em Him­mel beein­druckt. Erfah­run­gen auf dem Weser­rad­weg wer­den um eini­ges berei­chert. Denn es gibt jede Men­ge Dino­sau­ri­er in Lebens­grö­ße zu sehen. Gut ver­glei­chen lässt sich deren Grö­ße inso­fern, wenn zum Bei­spiel ein Tyran­no­sua­rus vor einem Bron­to­sau­rus plat­ziert ist. Sogar Insek­ten wie Käfer und Libel­len sind zu sehen, die auch damals ziem­lich groß waren.

Und die Tie­re sind in Far­be dar­ge­stellt: Wie ihre Haut wirk­lich aus­sah, weiß aber nie­mand. Denn es gibt kei­ne Zeug­nis­se des­sen, da die Haut bei Tie­ren wie bei Men­schen ver­geht. Es sei denn, ein Moor hat unter Sau­er­stoff­aus­schluss Lei­chen kon­ser­viert. Es gibt Aus­stel­lun­gen wie in Sil­ke­borg, in denen die Klei­dung von Men­schen aus der Bron­ze­zeit noch gut zu erken­nen ist. Das Moor­mäd­chen ist daher berühmt. Man­che Tie­re brül­len auch, aber unheim­lich ist es nicht dadurch. 

Brüllten Dinos wirklich?

Ob sie wirk­lich so gebrüllt haben, kann auch nicht geklärt wer­den, son­dern höchs­tens ver­mu­tet. For­scher schlie­ßen dar­auf auf­grund des Kör­per­baus und ver­gleich­ba­rer leben­der Lebe­we­sen. Tex­te auf zahl­rei­chen Info­ta­feln erklä­ren, wie es in der Welt der kolos­sa­len Lebe­we­sen aus­sah. Nett ist auch die Aus­stel­lung über Dino-Babys. Dort sind Eier und ver­stei­ner­te Ske­let­te der Nach­wuch­ses zu sehen.

Für Fami­li­en ist der Besuch des Frei­licht­mu­se­um Mün­che­ha­gen, Deutsch­lands größ­ter wis­sen­schaft­li­cher Erleb­nis- und The­men­park, mit Spaß ver­bun­den. Der Rei­sen­de sah vie­le Kin­der mit einem Quiz durch Hal­len und zwi­schen Büschen her­um­lau­fen. Ihre ver­mut­lich häu­figs­te Fra­ge lau­tet: Ist der gefähr­lich? Eini­ge Stun­den ist jeder Besu­cher gut beschäftigt.

Die Foto­da­ten­bank des Bike­pa­ckers wächst gewal­tig durch den Besuch. Damit las­sen sich künf­ti­ge Rei­se­füh­rer schön bebil­dern, soll­te es in ihnen auch um Erd­ge­schich­te gehen.

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Vom lustigen Minden zum Knast

Vom lus­ti­gen Min­den zum Knast: Ulf Schulz hat sich heu­te mor­gen in Bad Oeyn­hau­sen ver­ab­schie­det. Es ist daher unge­wohnt, allei­ne wei­ter­zu­fah­ren. Die Gesell­schaft des lus­ti­gen Rhein­län­ders fehlt dem Rei­sen­den fort­an. Immer hat­te er auf der Tour eine Geschich­te zu erzäh­len. Unter ande­rem erga­ben sich inter­es­san­te Ein­bli­cke in die Welt der Che­mie, da Ulf die­ses Fach stu­diert hat. Oder es gelang ihm, wenn sich mit ande­ren Men­schen Span­nun­gen erga­ben, mit sei­nem freund­li­chen Lachen, selbst ziem­lich ver­krampf­te Leu­te auf­zu­lo­ckern. Wie zum Bei­spiel eine sich wie ein Dra­chen ver­hal­ten­de Mit­ar­bei­te­rin der Gemein­de in Ober­mars­berg. Sie woll­te dem Rei­sen­den ver­bie­ten, die Kir­che von innen zu foto­gra­fie­ren. “Eine Kir­che ist kein Muse­um”, wüte­te sie. Ulf hat­te ihr schon von außen ange­se­hen, dass sie inner­lich unzu­frie­den war. Ciao, Ulf. Gute Heimfahrt!

Frei laufende Hühner im Schnurrviertel

Fort­an muss sich der Rei­sen­de also selbst unter­hal­ten: In Min­den fällt das nicht schwer. Von der Weser in den Stadt­kern kom­mend, fal­len schö­ne Fach­werk­häu­ser auf. Natür­lich steu­ert der Rad­ler zuerst den sehens­wer­ten Dom an, ein in der Kunst­ge­schich­te ange­se­he­nes Bau­werk. Danach geht es in eine leb­haf­te Fuß­gän­ger­zo­ne zu einem Eis­ca­fé. Das Wet­ter ist warm. Dort reiht er sich in die lan­ge War­te­schlan­ge ein.

Von dort fährt der Weg des Bike­pa­ckers nach rechts in die Obe­re Alt­stadt — ins Schnurr­vier­tel. Dort steht das ver­meint­lich ältes­te Haus West­fa­lens, in dem heu­te eine Gast­stät­te unter­ge­brracht ist. Und in der Umge­bung wach­sen sogar Wein­re­ben. Der Pfar­rer der Gemein­de baut sei­nen Wein selbst an. Hof­fent­lich scoh­meckt der nicht zu sau­er. Und Hüh­ner lau­fen dort frei her­um, laut kom­man­diert sie ein Gockel. Sie flit­zen geschwind her­bei, sobald er kräht. Ein Pas­sant wit­zelt: “Hier hören die Frau­en wenigs­tens noch auf den Mann!” 

Inso­fern hat sich die Fahrt von Bad Oeyn­hau­sen nach Min­den schon gelohnt — lus­ti­ges Min­den. Auch der Ansicht der rie­si­gen Schleu­se wegen, die der Rei­sen­de auf der Rad­wan­de­rung ent­deckt. Er fährt wei­ter nach Peters­ha­gen und lan­det er vorm “Rast im Knast”. Zum Glück ist es nur eine Gast­stät­te. Von Peters­ha­gen aus las­sen sich wun­der­bar bei einer Rad­rund­tour eini­ge wie an einer Per­len­ket­te auf­ge­reih­te Schlös­ser im Sti­le der Weser­re­nais­sance besu­chen. Kuze Zeit danach fühlt sich der Rei­sen­de sogar ein wenig nach Por­tu­gal versetzt. 

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Kaiser-Wilhelm-Denkmal per Rad

Was für ein Auf­stieg: Der Rei­sen­de hat das Kai­ser-Wil­helm-Denk­mal per Rad bezwun­gen. Die­ses befin­det sich ober­halb der Weser nahe Bad Oeyn­hau­sen an der Por­ta West­fa­li­ca. Der Rei­sen­de ist einer der weni­gen, der die Klet­te­rei noch mit einem nor­ma­len Moun­tain­bike unter­nimmt — ohne Hilfs­mo­tor. Er hört auf der Stre­cke vom Fluss her­auf ent­spre­chen­de Kom­men­ta­re wie “Oh, es gibt doch noch Leu­te ohne E‑Bike.” Und wäh­rend er auf den Trep­pen­stu­fen sit­zend die Aus­sicht auf den Weser­rad­weg genießt, hüp­fen rund um ihn her­um eini­ge Jungs, die es nur mit moto­ri­sier­ten voll­ge­fe­der­ten Moun­tain­bikes her­auf­ge­schafft haben. Sie rat­tern die Trep­pen­stu­fen her­auf und her­un­ter. “Ich habe das Kai­ser-Wil­helm-Denk­mal per Rad bezwun­gen”, kön­nen die spä­ter nicht stolz sagen. Son­dern nur behaupten.

Aber er legt auch Wert dar­auf, nicht wie sie moto­ri­siert zu sein. Denn er will fit blei­ben. Er hat noch die Wor­te einer Rad­fah­re­rin in den Ohren. Die­se hat­te sich am Big­ge­see ent­we­der in sei­nen Gefähr­ten Ulf Schulz oder ihn ver­guckt. Daher schoss sie zwei drei Mal über­ra­schend ent­lang der Tal­sper­re auf sie zu. Denn sie wuss­te, dass die bei­den dort unwei­ger­lich lang­kom­men mussten. 

Stets mit einem Lächeln unterwegs

Zuvor hat­te sie sich mit ihnen unter­hal­ten und her­aus­ge­hört, wohin es die Bike­pa­cker am heu­ti­gen Tag noch so zog. Sie lob­te die Vor­zü­ge ihres E‑Bikes. “Ich bin stets mit einem Lächeln unter­wegs.” Der Rei­sen­de zieht es jedoch vor, nach sei­ner Rück­kehr bei der Fit­ness “mit einem Lächeln” an rot­ge­sich­ti­gen Sport­kum­pels vor­bei­zu­lau­fen. Wenigs­tens in den ers­ten zwei Wochen, bis die Kon­di­ti­on wie­der etwas durch Schreib­tisch­ar­beit nachlässt.

Aber ganz auf Tech­nik ver­zich­ten möch­te er nicht. Es befin­den sich nicht nur Kame­ras an Bord, son­dern auch das Navi­ga­ti­ons­ge­rät Gar­min GPSMAPS. Die­ses hat sei­ne Tücken. Als er sich mor­gens vom Cam­ping­platz Gro­ßer Weser­bo­gen auf­mach­te, um zum Denk­mal zu radeln, lei­te­te es ihn nicht direkt dort­hin. Statt­des­sen führ­te es ihn rund um das Denk­mal her­um durch die bezau­bern­de, zum Wie­hen­ge­bir­ge gehö­ren­de, Land­schaft. Es fie­len also so eini­ge unfrei­wil­li­ge Höhen­me­ter an. Aber zu emp­feh­len ist die Stre­cke schon, sieht man doch viel Natur.

Bali-Therme für müde Beine nach dem Denkmal

Nur muss­te Ulf, den geris­se­ne Spei­chen zum Auf­ent­halt auf dem Cam­ping­platz ver­don­nert hat­ten, zwei Stun­den län­ger als geplant, auf den Rei­sen­den war­ten. Nach dem Besuch des Denk­mals emp­fiehlt sich der Auf­ent­halt in der Bali-Ther­me. Die Bei­ne konn­ten sich auf der bis­her drei­wö­chi­gen Tour wenig nur wenig ent­span­nen. Zur Freu­de turn­te aber eine attrak­ti­ve blon­de Vor­tur­ne­rin am Becken­rand mit Gäs­ten. Sie voll­führ­te Übun­gen, die der Rei­sen­de vom Fit­ness­pro­gramm ver­schie­de­ner Uni­ver­si­tä­ten gut kannte.

Abends kann man gut in der Innen­stadt essen gehen. Da den Rad­wan­de­rern die grie­chi­schen Restau­rants ent­lang der Stre­cke wie das Akro­po­lis in Boden­wer­der gut gefal­len hat­ten, fiel die Wahl aufs Del­phi. Aller­dings spiel­te das Navi auf dem Rück­weg einem wie­der einen Streich. Statt drei Kilo­me­ter auf direk­tem Weg zu den Zel­ten, ver­an­stal­te­te Gar­min eine Nacht­fahrt — die aller­dings schön war. Die Luft war lau, das Licht schön. Mor­gen ver­ab­schie­det sich Ulf Schulz von allen Lesern und fährt zurück nach Bonn. Den Rei­sen­den zieht es hin­ge­gen wei­ter Rich­tung Min­den.

Heftiger Streit um Denkmäler

Um den Schutz von Denk­mä­lern tobt aktu­ell ein hef­ti­ger Streit. Im März 2021 stell­te Lan­des­bau­mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach den Ent­wurf eines neu­en Denk­mal­schutz-Geset­zes vor. Dies soll 2022 in Kraft tre­ten. Es gibt 231 Denk­mal­be­hör­den in Nord­rhein-West­fa­len. Mal über­nimmt ein Kunst­his­to­ri­ker die Auf­ga­ben, dann ein Stan­des­be­am­ter. Fach­leu­te kom­men aber auch von den Land­schafts­ver­bän­den, die im Rhein­land und West­fa­len-Lip­pe in je zwei Ämtern für Boden- und Bau­denk­mä­ler sit­zen. Kom­pe­ten­zen und Stan­dards sind also nicht ein­heit­lich ver­teilt. Kom­mu­nen sol­len ein Beneh­men her­stel­len, also Gut­ach­ten aus­tau­schen, Kom­pro­mis­se anstre­ben. In höchs­ter Instanz soll das Minis­te­ri­um ent­schei­den, falls kei­ne Ent­schei­dung zustan­de kommt. 

Mit dem neu­en Gesetz aber wer­de ihre Posi­ti­on geschwächt, fürch­ten die Denk­mal­schüt­zer. Die Kom­mu­nen soll­ten kein Beneh­men mehr her­stel­len. Denk­mal­schüt­zer wür­den künf­tig nur noch ange­hört. So wol­le das Bau­mi­nis­te­ri­um Pro­zes­se beschleu­ni­gen. Nicht nur Ent­mach­tung wer­de erwar­tet, son­dern auch Ein­fluss von Ver­tre­tern der Wirt­schaft und des Kli­ma­schut­zes. Damit wol­le das Bau­mi­nis­te­ri­um “gesell­schaft­li­che und umwelt­po­li­ti­sche Erfor­der­lich­kei­ten” berücksichtigen.

In Nord­rhein-West­fa­len ste­hen mehr als 80 000 Bau­denk­mä­ler, nicht ein­mal 1,5 Pro­zent der Gebäu­de, nur halb so viel wie in ganz Deutsch­land. 80 Pro­zent davon befin­den sich in pri­va­ter Hand. Die Lan­des­re­gie­rung stock­te die Mit­tel zur Unter­stüt­zung der Besit­zer von 2,2 Mil­lio­nen auf 21,3 Mil­lio­nen Euro auf. Nicht ein­ge­rech­net sind dar­in 46 Mil­lio­nen für Dom­bau­ver­ei­ne, Indus­trie­kul­tur und ande­re Denkmalprojekte.

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Campen am Doktorsee

Ein lus­ti­ger Name: Dok­tor­see. Der liegt im Weser­berg­land bei Rin­teln. Das Was­ser ist ange­nehm zum Schwim­men bei der aktu­el­len Wär­me. Heu­te mor­gen nahm der Rei­sen­de dar­in ein Bad nach dem Cam­pen am Dok­tor­see. Dies tat gut, weil er etwas unru­hig eine Nacht im Zelt auf dem rie­si­gen Cam­ping­platz am See ver­bracht hat­te. Beson­ders wohl fühl­te er sich dort nicht, da gefühlt jedem Ein­dring­ling ausgeliefert. 

Ulf Schulz, Com­pu­ter-Spe­zia­list, und Durch­strei­fen & Erle­ben radeln zur­zeit durchs Weser­berg­land. Ges­tern Abend erreich­ten bei­de Rin­teln. Eigent­lich woll­te der Rad­wan­de­rer einen schö­ne­ren klei­ne­ren Cam­ping­platz am Hele­nen­see direkt an der Weser errei­chen. Den kann­te er von einer Tour mit sei­nem Kum­pel und Buch­au­tor Chris­ti­an Kleiß­le zwei Jah­re zuvor. Dau­er­cam­per Rai­ner hat­te dem Rei­sen­den noch eini­ge sei­ner hier selbst gepflanz­ten Wein­trau­ben geschenkt. Und bei­den spen­dier­te er sogar noch Crois­sants zum Früh­stück. Doch Ulf und der Rei­sen­de kamen dies­mal aus einer ande­ren Rich­tung. So war der Zuweg nicht mehr zu finden.

Düsteres Campen am Doktorsee

Es war schon etwas däm­me­rig, als die Rad­fah­rer den Platz am See fan­den. Kein ande­res Zelt stand dort. Das Wasch­haus wirk­te düs­ter. Statt Gras lag an man­chen Stel­len auch ein­fach nur Kies. Der schmerz­te etwas unter den nack­ten Füßen. Der Rei­sen­de war wirk­lich froh, dass Ulf sein Zelt in unmit­tel­ba­rer Nähe auf­bau­te. So wür­de ihn wahr­schein­lich nur Ulfs nächt­li­ches Schnar­chen beschäf­ti­gen, dach­te er. Dabei ist es auch tat­säch­lich geblie­ben. Meis­tens sind es auf Cam­ping­plät­zen nur klei­ne Tie­re, die einen aus dem Schlaf rei­ßen. Etwa Mäu­se, die sich über geleer­te Kon­ser­ven her­ma­chen und immer noch etwas finden.

Der Rad­wan­de­rer ließ auf sei­ner letz­ten Tour durchs Weser-Ems-Gebiet drau­ßen mal eine Käse-Packung lie­gen. Die­se hielt er an sich für voll­kom­men aus­ge­leckt. Doch dann hör­te er im Schlaf stän­dig ein Krack-Krack-Krack. Amü­siert und genervt zugleich griff er durch den Reiß­ver­schluss nach dem Gefäß, warf es weit weg. Als das Tier erschro­cken quiek­te, tat es ihm schon wie­der Leid. Fort­an hör­te er auch nichts mehr von der Knabberei. 

Sonne lädt zum Baden ein

Son­nen­schein am nächs­ten Mor­gen ver­lock­te dazu, auf den Steg zu schrei­ten. Vom Holz kann sich jeder Rei­sen­de woh­lig ins Was­ser glei­ten las­sen. Dies war eine will­kom­me­ne Erfri­schung, um nach dem Cam­pen am Dok­tor­see Rin­teln zu erkun­den, sich an einem Platz in einem der gemüt­li­chen Cafés nie­der­zu­las­sen und alle Erleb­nis­se des Vor­ta­ges auf­zu­schrei­ben. Danach streif­ten die bei­den Rei­sen­den durchs von Fach­werk domi­nier­tem Zen­trum. Dies ist im Stil der Weser­re­nais­sance gestal­tet. Zu sehen sind im Ort auch noch Über­res­te einer Stadt­mau­er. Auch die St. Niko­lai-Kir­che ist einen Besuch wert. Mor­gen geht es wei­ter Rich­tung Bad Oeyn­hau­sen.

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