Fischfestival in Lissabon startet

Lecker. Auf den Fotos des por­tu­gie­si­schen Maga­zins Eva­sões sieht der zube­rei­te­te Fisch ein­fach nur gut aus. In Lis­sa­bon star­tet jetzt das gro­ße gas­tro­no­mi­sche Fes­ti­val Sem Espin­has. 17 Restau­rants bie­ten ver­schie­de­ne Gerich­te an. Die­se kos­ten nur zehn bis zwan­zig Euro.

Sol­che Fes­te im Süden sind oft ziem­lich lus­tig, gera­de jetzt, wenn die Son­ne im März schon wie­der Kraft hat und wärmt. Kürz­lich berich­te­te ich hier vom Zwie­bel­fest in Kata­lo­ni­en, an dem ich mal als Eras­mus-Stu­dent teil­nahm und das auf­grund der Fröh­lich­keit heu­te unver­ges­sen ist.

Wer nächs­te Woche also noch nichts vor­hat — Lis­sa­bon lohnt sich immer. Das Fest dau­ert vom 18. bis 24. März.

Mehr Infos und Pro­gramm unter: Fisch­fes­ti­val in Lissabon

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Tipps zur Vogelbeobachtung

Das ist mal ein inter­es­san­tes Inter­view mit Tipps zur Vogel­be­ob­ach­tung . Das Gespräch der “La Van­guar­dia” aus Bar­ce­lo­na rich­tet sich an Leser, die ger­ne Vögel in der Natur beob­ach­ten. Es kann sehr befrei­end sein, sich mal für eini­ge Stun­den mit einer Welt zu befas­sen, die oft vor der eige­nen Haus­tür liegt.

Bis heu­te erin­ne­re sich der Rei­sen­de noch sehr ger­ne an die nor­we­gi­sche Vogel­welt. Auf Ves­terå­len zu beob­ach­ten, wie Papa­gei­tau­cher fischen, ist sehr lus­tig. Und zu sehen, wie Möwen dann ver­su­chen, ihnen den Fisch abzu­ja­gen, auch. Oder den Vogel­stim­men zu lau­schen, die auf dem Fel­sen einer Halb­in­sel bei Trom­sø. Bis heu­te ist die­se Orches­ter­mu­sik noch ein Ohr­wurm. Und zu sehen im eige­nen Gar­ten, wie ein Rot­kehl­chen minu­ten­lang ver­sucht, eine Mei­se vom Baden in einer Scha­le zu über­zeu­gen, war aus­ge­spro­chen erhei­ternd. Sie sprang immer wie­der ins Was­ser, wir­bel­te Was­ser mit ihren Flü­geln auf. Die Mei­se sah skep­tisch drein. Sie nipp­te nur zwei­mal vom Wasser.

Ornithologen aus Madrid befragt

“La Van­guar­dia” befrag­te jetzt einen Orni­tho­lo­gen, wie Natur­freun­de an die Vogel­be­ob­ach­tung her­an­ge­hen kön­nen. Bei dem Exper­ten han­delt es sich um Bor­ja Milá. Er forscht im Depart­a­men­to de Bio­di­ver­si­dad y Bio­lo­gía Evo­lu­ti­va am Museo Nacio­nal de Cien­ci­as Natu­ra­les del CSIC in Madrid.

Er meint, dass man dazu grund­sätz­lich Lust und Lei­den­schaft mit­brin­gen sol­le. Der Rest kom­me mit der Erfah­rung. Anfangs sei es müh­sam, das Gefie­der der unter­schied­li­chen Arten zu unter­schei­den. Dies gel­te auch fürs Bestim­men der Alters­un­ter­schie­de und Geschlech­ter. Aber mit der Zeit ent­wi­cke­le sich die Fähig­keit dazu.

Für wich­tig hält er es eben­so, Vogel­stim­men zu erken­nen. Denn das hel­fe, die Tie­re in frei­er Natur zu ent­de­cken. Sich Auf­nah­men der Gesän­ge anzu­hö­ren, sei eine Mög­lich­keit. Bes­ser aller­dings sei es, selbst los­zu­zie­hen und den Vögeln ein­fach zuzu­hö­ren. Der Lern­erfolg stel­le sich sehr schnell ein. Hat jemand von euch auch noch Tipps zur Vogel­be­ob­ach­tung parat?

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Frisch gegrillter Fisch mit etwas Olivenöl

Da kom­men bestimmt inter­es­san­te Rezep­te zusam­men, wenn sich die “kom­ple­xe His­to­rie einer Regi­on in der Küche spie­gelt”. Dies ist die inter­es­san­te Per­spek­ti­ve des lan­ge im Ort Roses in Kata­lo­ni­en leben­den Kochs und Restau­rant­be­trei­bers Fer­ran Adrià. Andrew Pur­vis von der eng­li­schen Zei­tung “The Tele­graph” hat sich mit Adria getroffen.

“In Roses, we had first the Greeks and Romans; then the Arabs were here for 1,000 years.” Es gebe nicht vie­le Orte auf der Welt, die sol­che Erfah­run­gen gemacht und wo sich dar­aus eine solch ein­zig­ar­ti­ge Kul­tur gebil­det hät­te. Sogar die Ent­de­ckung Ame­ri­kas durch die Spa­ni­er spie­ge­le sich wie­der, denn so sei die Toma­te nach Euro­pa gekom­men. Ein aus­ge­spro­chen simp­les Rezept wen­den bis heu­te sehr vie­le Spa­ni­er an: Statt mit But­ter beträu­feln sie Weiß­brot mit Oli­ven­öl und rei­ben das Brot anschlie­ßend mit einer Schei­be Toma­te. Fer­tig ist der Snack “pa amb tomàquet”.

Hin­zu kom­me der enor­me Fisch­reich­tum durch den Ein­fluss zwei­er Mee­re: auf der einen Sei­te das Mit­tel­meer, auf der ande­ren der Atlan­tik, wo ins­be­son­de­re die Bezie­hun­gen mit Gali­zi­en und Kan­tabri­en im Nor­den eine Rol­le spielten.

Kon­se­quenz für den Koch: “There’s a wealth of sea­food – gam­bes [shrimp], lla­gos­ta [lobs­ter], lla­gostins [lan­gous­ti­nes], cala­mars [squid]… I’m using the Cata­lan words.” In Roses gebe es fünf, sechs Restau­rants, in denen der Fisch noch lebe, wenn Gäs­te ihn auf der Spei­se­kar­te aus­wähl­ten. “Every coas­tal vil­la­ge has a place like that and in Cata­lo­nia we have may­be 300. Gril­led fish, very natu­ral, with a litt­le oli­ve oil, is a very Cata­lan way of coo­king and a spe­cia­li­ty in itself.”

Wenn Du noch mehr über die­sen inter­es­san­ten Mann und die kata­la­ni­sche Ess­kul­tur erfah­ren willst, soll­test Du den Arti­kel hier weiterlesen.

Genuss­voll spei­sen in Katalonien

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Fischgenuss in Norwegens zweitgrößter Stadt

Neu­lich stell­te ich hier schon die nor­we­gi­sche Stadt Ber­gen vor. Hier fol­gen noch eini­ge inter­es­san­te Fak­ten, die Kris­toff­er Flak­stadt von der däni­schen Zei­tung “Ber­lings­ke” zusam­men­ge­tra­gen hat.

Die Stadt zählt knapp 300.000 Ein­woh­ner, ist somit Nor­we­gens zweit­größ­te Stadt. Er bezeich­net sie als “kul­tur­elt kraft­cen­ter”, das Grö­ßen wie Lud­vig Hol­berg, Edvard Grieg und Ama­lie Skram her­vor­ge­bracht habe. Auch Nor­we­gens aktu­el­le Staats­mi­nis­te­rin Erna Sol­berg stammt von dort.

Im Mit­tel­al­ter sei sie de fac­to Haupt­stadt und über Jahr­hun­der­te die größ­te Stadt des Lan­des gewe­sen. Meh­re­re grö­ße­re Häu­ser stamm­ten noch aus die­ser Zeit, in der Ber­gen durch den Han­del mit Tro­cken­fisch reich gewor­den sei.

Heu­te zähl­ten auch Königs­krab­be, Lachs, fri­sche Gar­ne­len und Hum­mer zu den Deli­ka­tes­sen. Fis­ketor­get im Zen­trum Ber­gens sei beliebt, wo man den Früh­stücks­hun­ger mit Krab­ben­bur­ger oder geba­cke­nem fish ’n’ chips stil­len könne. 

Na dann, guten Hun­ger beim nächs­ten Besuch in Bergen.

Auf nach Bergen

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Perspektivwechsel — Urlauben wie eine Schwedin unter Franzosen

Hast Du Lust, dei­nen Urlaubs­stil mal etwas zu ver­än­dern, wie eine Schwe­din unter Fran­zo­sen zu leben? An einem Urlaubs­ort ohne über­füll­ten Strand, mit selbst zube­rei­te­tem Essen nach fran­zö­si­schem Rezept?

Viel­leicht gewinnst Du so eine neue Per­spek­ti­ve, wenn Du Dich jetzt in The­re­se Elg­quist von der Zei­tung “Göte­borgs Pos­ten” ver­setzt und ihr nach Nef­fiès in Süd­frank­reich folgst. Der Ort liegt gut 45 Kilo­me­ter ent­fernt von Montpellier. 

Dort hat sie urfran­zö­si­sche Märk­te gefun­den, als sie an einem Work­shop teil­nahm, in dem sie sich mit Kochen, Yoga, Medi­ta­ti­on und Foto­gra­fie beschäf­tig­te. Eini­ge inter­es­san­te Rezep­te hat sie aus Nef­fiès mitgebracht.

Urlaub wie eine Schwe­din unter Franzosen

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Dänemarks schönste Schlösser auf der Margeritenroute

Däne­mark beher­bergt sehens­wer­te Schlös­ser, von denen vie­le auch betre­ten wer­den kön­nen. Denn so man­che gehö­ren dem Staat, da der Unter­halt sehr teu­er ist.

Die Zei­tung “Jyl­lands Pos­ten” hat jetzt einen Arti­kel mit­samt Kar­te ver­öf­fent­licht. Die­ser hilft Dir dabei, die Schlös­ser zu besu­chen, die sich auf Jüt­land, Fünen und den sich anschlie­ßen­den Nach­bar­inseln befinden.

Die Schlös­ser sind oft nicht nur äußer­lich Schmuck­stü­cke, son­dern beher­ber­gen in sich auch wert­vol­le Kunst­wer­ke, wie zum Bei­spiel Goya und Rubens im Renais­sance­schloss Voer­gaard in der Nähe von Fre­de­riks­havn im Nor­den Jütlands.

In der Nähe von Aar­hus liegt das Renais­sance­schloss Rosen­holm. Es beher­bergt sowohl Däne­marks größ­te Samm­lung an Gobe­lins als auch bedeu­ten­de Fami­li­en­por­träts von Malern wie Carl Gus­taf Pilo oder Jens Juel.

Ich selbst besuch­te eine Rei­he sol­cher Schlös­ser, aber auch Her­ren­hö­fe in Mit­tel­jüt­land, als ich vor eini­ger Zeit dort mit dem Fahr­rad die Gegend bereis­te. Es erga­ben sich eini­ge net­te Begeg­nun­gen mit den Bewoh­nern, von denen ich Dir dem­nächst in mei­nem Kul­tur­rei­se­füh­rer über Mit­tel­jüt­land berich­ten werde.

Erst ein­mal fin­dest Du hier wei­te­re Infos über die Schlös­ser, die Du ein­fach mit dem Rad über die Mar­ge­ri­ten­rou­te berei­sen kannst. In Däne­mark gibt es ein so her­vor­ra­gen­des Rad­we­ge­netz, so dass sich die Fahrt mit dem Auto nur als lang­wei­lig erwei­sen kann.

Fol­ge der Mar­ge­ri­te — Schlossroute

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Portugal zum vierten Mal in Folge zu Gast auf der Leipziger Buchmesse

Seit gerau­mer Zeit beschäf­tigt mich por­tu­gie­si­sche Lite­ra­tur, besetzt mich gera­de­zu. Mich inter­es­siert, wie Por­tu­gals Autoren ihre Ber­ge dar­stel­len. Es gibt tat­säch­lich Ber­ge inner­halb des schma­len Strei­fens Land, der gut ein Drit­tel der Ibe­ri­schen Halb­in­sel ein­nimmt. Sie lie­gen haupt­säch­lich im Nord­os­ten des Lan­des; der höchs­te Berg heißt Pen­has Dou­ra­das und ist fast 2000 Meter hoch. Er liegt inner­halb der Ser­ra da Estrela.

Wie beses­sen habe ich mich durch Wer­ke von José Sara­ma­go, Aqui­li­no Ribei­ro, Fer­rei­ra de Cas­tro, Gil Vicen­te und auch des in Sala­man­ca auf­ge­wach­se­nen kana­di­schen Autors Yann Mar­tel gele­sen — kein ein­zi­ges hat mich enttäuscht.

Denn die Lek­tü­re ergab span­nen­de Ergeb­nis­se rund um den Mythos der por­tu­gie­si­schen Ber­ge. Die Dich­ter kon­zen­trie­ren sich dabei nicht nur auf die Ser­ra da Est­re­la, son­dern auch auf ande­re Gebirgs­zü­ge im Zen­trum ihres Lan­des. Ihnen liegt sehr dar­an, die Gebirgs­be­woh­ner nicht als Hin­ter­wäld­ler erschei­nen zu las­sen; die­ses Bild wird hier und dort durch­aus ver­wen­det, da man in sol­chen Regio­nen noch heu­te viel Armut antrifft. Doch beim Lesen wird einem deut­lich, dass das Leben die­ser Men­schen vom kar­gen Land bestimmt wird, sie den­noch in der Lage sind, ihr Leben so zu orga­ni­sie­ren, dass sie für ihr eige­nes Brot sor­gen können.

Por­tu­gal ist ein Lese­land und kul­tu­rell sehr inter­es­siert. Wenn ich mir nicht nur deren hoch­wer­ti­ge Lite­ra­tur anschaue, son­dern auch die Viel­zahl lie­be­voll gemach­ter Web­sei­ten der Medi­en rund um Kul­tur anschaue, kann ich etwas ernüch­tert nur fest­stel­len, wie geis­tig ver­armt unse­re Medi­en mitt­ler­wei­le sind. Die Sei­ten in Deutsch­land sind oft lieb­los her­un­ter­ge­hau­en; ein­ge­kauft wer­den von vie­len Medi­en Arti­kel von der Stan­ge, in denen der Mut zur eige­nen Mei­nung fehlt, kei­ne eige­ne Per­spek­ti­ve auf­ge­baut wird.

Kul­tur las­se sich nicht ver­kau­fen, wird dann dage­gen argu­men­tiert, brin­ge kei­ne Quote.

Por­tu­gal nimmt jetzt zum vier­ten Mal in Fol­ge an der Leip­zi­ger Buch­mes­se teil. Der beson­de­re Reiz die­ser Mes­se ist, dass man den guten Autoren der Gast­län­der wäh­rend der Lesun­gen nahe kom­men kann, um mit ihnen ins Gespräch zu kom­men. Dies­mal sind Afon­so Cruz, Ana Mar­ga­ri­da de Car­val­ho, Joa­na Bértho­lo e Valé­rio Romão und auch der Ex-Kul­tur­mi­nis­ter Luís Fili­pe Cas­tro Men­des zu Gast. Vor­ge­stellt wird auch Lite­ra­tur der ehe­ma­li­gen Kolo­nie Angola.

Wir kön­nen froh sein, dass wir die Mes­sen in Leip­zig und Frank­furt noch haben, es dort Lesun­gen gibt, in denen Leser ihren Lieb­lings­au­toren noch begeg­nen kön­nen oder jeman­dem, der noch der Lieb­ling wer­den kann.

Die Mes­se beginnt am 20. März.

Por­tu­gal zu Gast in Leipzig

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Folge den Leuchttürmen!

Fol­ge den Leucht­tür­men. Du lernst dann auf Rei­sen mit die schöns­ten Ecken des Lan­des ken­nen. Denn die meis­ten ste­hen an ein­sa­men Küs­ten­strei­fen. Rings­um sind oft impo­san­te Klip­pen und wei­te Strän­de zu sehen. Bekann­te Archi­tek­ten leg­ten hier und dort Hand an die Tür­me. So wird nicht nur die Land­schaft, son­dern auch der Auf­stieg zum Leucht­feu­er durch eine ele­gan­te Trep­pe zum Bei­spiel zum Genuss. Die Zei­tung “El Pais” hat jetzt einen Bericht ver­öf­fent­licht, den Du jetzt auf dem Sofa gemüt­lich lesen kannst. Vor allem die Fotos sind sehr gelungen.

Fotogenes A Coruña 

Der Rei­sen­de selbst hat solch eine Tour vor kur­zem beim Urlaub in Gali­ci­en genos­sen, als er dort mit dem Rad unter­wegs gewe­sen ist. Beim Foto­gra­fie­ren eines Stran­des an der West­küs­te lernt er Toni und Luis ken­nen. Er steht am obe­ren Rand, wäh­rend sich die bei­den unten am Was­ser auf- und abbe­we­gen. Die Wege kreu­zen sich dann doch unwei­ger­lich. Toni ent­schul­digt sich, dass er wohl auf vie­len Bil­dern zu sehen sei. Dem ent­geg­net der Rad­ler aber, dass die durchs Gegen­licht dunk­len Figu­ren auf den Fotos auch ihren Reiz hät­ten. Bei­de schau­en erfreut, rech­ne­ten sie wohl mit einer pat­zi­ge Ant­wort. Die “Par­tei­en” tau­schen Kon­takt­da­ten aus und ver­ein­ba­ren ein Tref­fen in deren Hei­mat­stadt A Coru­ña. Sicher der diplo­ma­ti­schen Ant­wort wegen.

Schon am ers­ten Abend nach der Ankunft steht Toni mit dem Auto vor der Hotel­tür in der Hafen­stadt. An den nächs­ten vier Aben­den führt er den Rei­sen­den an foto­ge­ne Plät­ze inner­halb und außer­halb der Stadt. Und er bekommt nach der Wei­ter­rei­se durch Gali­ci­en Rich­tung Riba­deo täg­lich ein klei­nes Paket an Tipps, wohin er radeln soll­te. Fol­ge den Leucht­tür­men, heißt es unter ande­rem. Es gibt leuch­ten­de Leucht­tür­me, rot-wei­ße, gelb-rote und auch von Archi­tek­ten beson­ders gestaltete. 

Alle Tipps hal­ten das, was Toni ver­sprach. Der begeis­ter­te Foto­graf und Nau­ti­ker kennt sich hier sehr gut aus. So befin­det sich noch ein schö­ner Bild­band in der Pipe­line über die bes­ten Ecken Galiciens. 

Dan­ke, Toni. War­um tut er das? “Ich wür­de es mir auch so wün­schen, wenn ich irgend­wo ankäme”.

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Norway.today hautnah miterleben

Ein Kas­sen­schla­ger scheint der­zeit das Thea­ter­stück “Norway.today” zu sein. Es wird auf ver­schie­de­nen deut­schen Büh­nen aufgeführt.

Pre­mie­re hat das Dra­ma jetzt auch im Klei­nen Büh­nen­bo­den in Müns­ter. Es spielt am Prei­ke­sto­len, der seit Jah­ren schon ein belieb­tes tou­ris­ti­sches Ziel ist, lei­der auch Motiv für völ­lig leicht­sin­ni­ge, ja lebens­ge­fähr­li­che Sel­fies. Zwei Frau­en, gespielt von Ali­ce Zikeli und Tat­ja­na Poloc­zek, rei­sen zum Fel­sen und füh­ren dort Gesprä­che, in denen sie das Leben neu ent­de­cken. 90 Minu­ten lang kannst Du haut­nah, das ist das Schö­ne am Thea­ter, ein schnel­les und humor­vol­les Dra­ma mit­er­le­ben. Die Rei­se zum Prei­ke­sto­len kannst Du hier buchen:

Dra­ma Norway.today

Im Netz fin­dest Du auch vie­le wei­te­re Thea­ter, die das Stück aufführen.

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Spaniens schönste Dörfer

Du kennst bestimmt auch die Initia­ti­ve in Deutsch­land “Unser Dorf soll schö­ner wer­den”. Wenn sich Dör­fer beson­ders gelun­gen her­aus­put­zen, gibt es Prei­se dafür. Die­se Initia­ti­ve gibt es seit Jah­ren auch schon in Spa­ni­en als “Spa­ni­ens schöns­te Dör­fer”, aber auch in Frank­reich, Bel­gi­en und Ita­li­en. Frank­reich gilt als Quell die­ses Wettbewerbs.

Es exis­tiert sogar ein Ran­king mit den ver­meint­lich schöns­ten Dör­fern, jeden­falls von denen, die an dem Wett­be­werb teil­neh­men. Neu­lich fand der Rei­sen­de in spa­ni­schen Medi­en auch Lis­ten, zu denen er Dir als Hil­fe für die nächs­te Rei­se auf die Ibe­ri­sche Halb­in­sel hier ver­schie­de­ne Links gab. “El Pais” zum Bei­spiel ver­öf­fent­lich­te eine Lis­te mit den 30 schöns­ten Dörfern.

Der “Spie­gel” ver­öf­fent­lich­te kürz­lich auch eine Lis­te mit den 79 schöns­ten Dör­fern. Die Orte sind über das gan­ze Land von Nor­den bis Süden ver­teilt. Die­se Zusam­men­stel­lung basiert auf den Ergeb­nis­sen des spa­ni­schen Wett­be­wer­bes. Wich­tig ist bei der Aus­wahl: Ein­ge­bet­tet in schö­ne Natur müs­sen sie his­to­ri­sches oder archi­tek­to­ni­sches Erbe vor­wei­sen. Und die­ses soll­ten sie auch pfle­gen, damit der Pro­zess nach­hal­tig ist. Die Pfle­ge des­sen wird immer wie­der kon­trol­liert durch Exper­ten. Die Dör­fer zah­len für die Teil­nah­me am Wett­be­werb 600 Euro. Ziel dahin­ter ist es natür­lich, den Tou­ris­mus zu för­dern. Mehr Besu­cher gene­rie­ren mehr Ein­kom­men. Und man tut etwas dafür, dass weni­ger Dör­fer sterben.

Liste einiger schöner Dörfer

Zu der Aus­wahl gehö­ren in der Spie­gel-Lis­te unter anderem:

Setenil de las Bode­gas in Andalusien

Penís­co­la in Valencia

Car­mo­na in Kantabrien

Roda de Isá­be­na in Aragonien

Nijar in Andalusien

San Mar­tin de Tre­ve­jo in der Extremadura

Tazo­nes in Asturien

Vinie­gra de Aba­jo in La Rioja

Vinie­gro de Arri­ba in La Rioja

Potes in Kantabrien

Bager­gue in Katalonien

sowie

Bonil­la de la Sier­ra in Kas­ti­li­en und León. 

Viel Spaß beim Durch­kli­cken von Spa­ni­ens schöns­ten Dör­fern. Auf die­ser Kar­te kannst Du sehen, wo all die­se Orte lie­gen. Und so viel­leicht Dei­ne nächs­te Rei­se nach Spa­ni­en gut vorbereiten.

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