Jetzt im TV: Camping und Outdoor

Jetzt im TV: Cam­ping und Out­door. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit Fern­seh-Tipps über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es um Ber­ge, Bur­gen, Kanä­le und Seen geht. Recht vie­le Dokus schei­nen kei­ne Wie­der­ho­lun­gen zu sein wie zum Bei­spiel ein Bei­trag über Cam­ping und Outdoor.

Wichtige Reiseausstattung Outdoor

Hier eini­ge Tricks und Tipps des Rei­sen­den: Wich­tigs­tes Werk­zeug beim Radeln ist auf jeden Fall ein Schwei­zer Taschen­mes­ser. Es ist viel­sei­tig ein­setz­bar. Schrau­ben am Rad las­sen sich leicht ein­stel­len. Eine Sche­re ist gut zum Schnei­den der Fli­cken. Mit dem Mes­ser las­sen sich Brot und Käse schnei­den. Es fehlt nur ein Löf­fel. In Kiru­na schenk­te ein Schlit­ten­bau­er dem Rei­sen­den einen der im Nor­den oft zu sehen­den ova­len Becher. Aus die­sem kann man sowohl Kaf­fee trin­ken als auch Müs­li essen. 

Im Gepäck soll­ten sich auf jeden Fall Ersatz-Spei­chen, Spei­chen­span­ner, Inbus­schlüs­sel, Seil­zü­ge und Schläu­che befin­den. Schläu­che sind sehr wich­tig in Süd­eu­ro­pa, weil es dort vie­le Dor­nen gibt. In Gali­ci­en bohr­ten sich mal fünf Dor­nen in den Man­tel. Gali­cier fah­ren mit Milch in den Schläu­chen, berich­te­te ein Mecha­ni­ker in einem Rad-Geschäft bei Lalín. Das hat zwar den Vor­teil, dass Plat­ten ver­mie­den wer­den. Gera­de bei den zahl­reich vor­han­de­nen dor­ni­gen Stre­cken auf der Ibe­ri­schen Halb­in­sel ist das cool. Aber mit der Zeit trock­net die Flüs­sig­keit. Als der Rei­sen­de, in Bonn zurück, wei­ter damit fuhr, war die Luft nach eini­gen Wochen ent­wi­chen. Was hilft, erklärt der wei­te­re Text auf Jetzt im TV: Cam­ping und Outdoor.

Schlauch in Dose für Pferde-Balsam

Grund: Noch immer saßen Dor­nen im Man­tel und im Schlauch. Auf einen Reser­ve­schlauch soll­te trotz­dem nie­mand ver­zich­ten. Wer sei­ne Muckis nach dem Besuch im Fit­ness-Stu­dio mit Pfer­de-Bal­sam ein­reibt, kann die Dose für die Auf­be­wah­rung des Schlau­ches wei­ter­ver­wen­den. Ein Moun­tain­bike-Schlauch passt genau hin­ein. Dies schont nicht nur den Schlauch und spart Platz im Gepäck, son­dern es schont auch noch die Umwelt. Denn die Dose lan­det für die nächs­ten Jah­re erst­mal nicht im Gel­ben Sack, son­dern im Reisegepäck.

Im Not­fall reicht es, die Spei­che so zurecht zu bie­gen, dass sie an der Kas­set­te vor­bei ins Loch ein­ge­fä­delt wer­den kann. Sie ist zwar nicht ganz gera­de. Aber in der nächs­ten Werk­statt, zwi­schen Spa­ni­en und Por­tu­gal zahl­reich vor­han­den, kann man die­se leicht durch eine neue ersetzen. 

Selbst in Schwe­den und selbst in spa­ni­schen Klein­städ­ten wie Ciu­dad Rodri­go gibt es Rad­lä­den, wenn sie auch hier und dort wei­ter aus­ein­an­der lie­gen. Ein­mal muss­te der Rei­sen­de 500 Kilo­me­ter weit durch Lapp­land fah­ren, bis zur nächs­ten Werk­statt. Denn die Steue­rung am Len­ker lief nicht mehr gut. Daher muss­te sie aus­ge­tauscht wer­den. Ganz wich­tig sind auch Ersatz­schrau­ben. Es ist bereits mehr als ein­mal pas­siert, dass sich auf Schot­ter Schrau­ben gelöst und abge­setzt haben.

Essen und Trinken

Inner­halb Euro­pas braucht nie­mand gro­ße Men­gen an Vor­rä­ten zu trans­por­tie­ren. Auch am Wochen­en­de sind fast über­all Super­märk­te oder klei­ne­re Land­han­del geöff­net. Es emp­fiehlt sich, Äpfel und Stu­den­ten­fut­ter griff­be­reit zu haben, um plötz­lich auf­kom­men­dem Ener­gie­man­gel zu ent­geg­nen. Aber die Ein­woh­ner hel­fen auch.

Was­ser ist wich­tig, lässt sich gut unter­wegs auf Fried­hö­fen und in Bars besor­gen. Der Rei­sen­de selbst trägt eine Trink­bla­se im Ruck­sack. In die­sem bewahrt er auch Wert­sa­chen auf. Aber bit­te auf Beschrif­tun­gen ach­ten, ob es wirk­lich Trink­was­ser ist. Ein Kum­pel, Chris­ti­an Kleiß­le, woll­te auf einer Rad­wan­de­rung durch Nord­rhein-West­fa­len Was­ser an einer Tank­stel­le in Heins­berg gie­rig her­un­ter­schlu­cken. Dies konn­te ein ent­setzt her­bei­ei­len­der Mann gera­de noch so ver­hin­dern. Es war Was­ser zum Reinigen.

Hat jemand von euch wei­te­re Tipps auf Lager, was Repa­ra­tur und Ernäh­rung angeht? Nur her damit.

Und nun zu Jetzt im TV: Cam­ping und Outdoor.


SoMoDiMiDo
Deutsch­land

Die Tricks mit Cam­ping und Out­door, NDR, 21.00 UhrDas Geheim­nis der Bag­ger­seen, 3sat, 16.15 UhrTeu­to­bur­ger Wald, NDR, 20.15 Uhr
Däne­mark


Wil­des Däne­mark, arte, 7.50 Uhr
Frank­reich
Der Park von La Garen­ne Lemot, arte, 15.30 UhrDie Bela­ge­rung von La Rochél­le, ZDF Info, 20.15 Uhr

Nor­we­gen




Öster­reichBur­gen und Schlös­ser in der Stei­er­mark, 3sat, 13.05 Uhr



Por­tu­gal
Lis­sa­bon. 3sat, 12.45 Uhr


Schwe­denTraum­rei­se Götaka­nal, SWR, 20.15 Uhr



Spa­ni­enGeheim­nis­vol­les Mit­tel­meer, SWR, 17.15 Uhr
La Gome­ra mit Pfiff, Das Ers­te, 16.10 Uhr

TV-Tipps Rei­se und Kultur

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Outdoor: Feuerzeug statt Campingkocher

Was der Rei­sen­de isst, wenn er wochen­lang in frei­er Natur unter­wegs ist? Die­se Fra­ge stellt sich schon lan­ge nicht mehr. Dafür hat sich schon zu viel ein­ge­spielt. War­me Küche ist nicht wich­tig, so dass er kei­nen Cam­ping­ko­cher mit­schlep­pen muss. Der nimmt viel Platz auf dem Rad weg. Und schwer ist er auch noch. Das erspart auch, Reis- oder Nudel­pa­ckun­gen mit­zu­schlep­pen. Für ihn heißt Out­door: Feu­er­zeug statt Campingkocher.

Als Grund­aus­stat­tung ist es wich­tig, eine Was­ser­bla­se im Ruck­sack zu tra­gen. Aus ihr kann er auch wäh­rend einer Fahrt durchs Gebir­ge trin­ken. Denn so kann er wei­ter in sei­nem Rhyth­mus stram­peln. In war­men Län­dern ergänzt er das Gepäcl um zwei Trink­fla­schen am Rah­men. Es gibt immer irgend­wo einen Fried­hof oder ein Café, wo er Was­ser nach­fül­len kann. Ein­hei­mi­sche ver­ra­ten auch oft, wo sich ein Brun­nen oder eine Quel­le mit gutem Was­ser befindet. 

Erste Zeit nach der Ankunft

Für die ers­ten Tage nach der Ankunft packt ger­ne drei Päck­chen Stu­den­ten­fut­ter als Basis­ver­sor­gung ein. So erspart er sich fürs ers­te das Suchen in Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten. Auch Hafer­flo­cken nimmt er mit, denn so kann man sehr gut Magen- und Darm­pro­ble­me ver­mei­den. Vor Ort kau­fe er Jogurt dazu. Die­ser hält sich meis­tens län­ger als Milch, schmeckt auch bes­ser als H‑Milch und lie­fert mehr Energie. 

In Kiru­na hat ein Schlit­ten­bau­er ihm mal einen prak­ti­schen Kunst­stoff­be­cher geschenkt. Der eig­net sich nicht nur gut zum Trin­ken, son­dern auch zum Essen. Vie­le Skan­di­na­vi­er tra­gen das sta­bi­le Teil bei sich, wenn sie wan­dern gehen. Äpfel hal­ten den Mund schön frisch, lie­fern auch noch Flüs­sig­keit und Vit­ami­ne. Bana­nen sind sehr gut zur Ver­sor­gung mit Nähr­stof­fen, kauft er aber nur zum direk­ten Ver­zehr vor Ort. Denn sie ver­ge­hen schnell. Meis­tens schmun­zeln die Kas­sie­re­rin­nen über die eine Bana­ne auf dem Band. Dann ergibt sich eine gute Gele­gen­heit zu einem Gespräch über das Land. 

Outdoor heißt: Feuerzeug statt Campingkocher

Statt eines Cam­ping­ko­chers nimmt er lie­ber ein Feu­er­zeug mit. Es gibt an vie­len Orten fes­te Feu­er­stel­len, an denen man leicht eine Wurst oder eine Dose in die Flam­men hal­ten kann. Das run­det wun­der­bar einen schö­nen Tag in den schwe­di­schen Fjälls ab. Platz für ein Feu­er­zeug ist immer im Gepäck. Rezep­te zu ken­nen, wie eine Autorin des Spie­gel im nach­fol­gen­den Arti­kel schreibt, ist dann nicht ele­men­tar. Drau­ßen schmeckt sowie­so alles bes­ser, wenn man das Rau­schen des Flus­ses und das Flüs­tern des Win­des hört. Und dann viel­leicht auch ein Ren­tier vor­bei­kommt.

Was Spie­gel-Autorin Eva Leh­nen im Out­door-Urlaub wich­tig ist, erfährst Du hier.

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Zwölf Traumpfade in Schweden

Zwölf Traum­pfa­de in Schwe­den: Schö­ne Seen, teil­wei­se eine atem­be­rau­ben­de Küs­te, Moo­re und Ber­ge — Schwe­den ist bekannt für sei­ne groß­ar­ti­ge Natur. Daher gibt es auch etli­che Schwe­den­freun­de, die das Land mit Rad, Kanu oder zu Fuß durch­strei­fen und erle­ben wollen.

Am bekann­tes­ten ist der Wan­der­weg “Kungs­le­den”. Aber es gibt, wie der Rei­sen­de jetzt der schwe­di­schen Zei­tung “Aften­pos­ten” ent­neh­me, auch elf ande­re Wege. Die­se hat gera­de der Schwe­di­sche Tou­ris­mus­ver­band Svens­ka Turist­fö­renin­gen zusammengestellt.

Her­aus­ge­kom­men sind also zwölf Stre­cken. Die­se erfül­len hof­fent­lich alle wirk­lich die fol­gen­den selbst gesteck­ten Kri­te­ri­en wie zum Beispiel:

- sie sol­len schön sein und spek­ta­ku­lä­re Natur­er­leb­nis­se bieten

- jeder ein­zel­ne soll typisch für sei­nen Lan­des­teil sein

- sie sol­len leicht zu errei­chen und mit dem ÖPNV ansteu­er­bar sein

- nicht nur erfah­re­ne, son­dern auch weni­ger erfah­re­ne Wan­de­rer sol­len sie bewäl­ti­gen können

- auch als Rund­kurs mit Rück­kehr zum Start­punkt mach­bar sein

- Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten anbieten.

Zwölf Traumpfade in Schweden von Norden bis Süden

Zwölf Traum­pfa­de in Schwe­den haben sich dar­aus erge­ben von Nor­den bis Süden, um als Traum­pfa­de in Fra­ge zu kommen:

- Kungs­le­den Abis­ko in Norr­bot­ten bei Kiru­na. Dort liegt auch der berühm­te Berg Keb­ne­kai­se, den meis­ten bekannt aus aus Sel­ma Lager­löfs Werk “Nils Hol­gers­son”. Mit einem Boot brin­gen Sami Wan­de­rer zum Fuß des Berges.

- Kungs­le­den Hema­van in Väs­ter­bot­ten. Die­ser führt durchs Gebiet des natür­lich flie­ßen­den Flus­ses Vin­deln. Was Urlau­ber auf dem Vin­deln alles erle­ben kön­nen, steht im Kul­tur­rei­se­füh­rer “Väs­ter­bot­ten durch­strei­fen und erle­ben.”

- Höga kus­ten am Bot­t­ni­schen Meer­bu­sen, süd­lich von Umeå. Die­se Küs­te erhebt sich Jahr für Jahr unter dem nach­las­sen­den Druck des aus der Eis­zeit stam­men­den Eises.

- Nor­ra Sörm­land west­lich von Stock­holm im Gebiet von Mälaren

- Sil­jans­le­den in Dalar­na im Her­zen Schwedens

- Finns­kogs­le­den in Värm­land im schwe­disch-nor­we­gi­schen Grenzgebiet

- Jämt­land­stri­an­geln. Dort kannst Du viel­leicht scheue skan­di­na­vi­sche Braun­bä­ren beobachten.

- natür­lich den Natio­nal­park Tive­den in der Nähe von Göteborg

- Södra Bohus­län, die berühm­te schwe­di­sche West­küs­te, vie­len Seg­lern eben­falls bekannt.

- Öland, das Mal­lor­ca der Schweden

- Omberg am gro­ßen Vätternsee

sowie

- Öster­len nahe Hen­ning Man­kells Wal­lan­der-Stadt Ystad im Süden des Landes. 

Bist Du schon ein­mal durch eine Stadt wirk­lich gewan­dert? Im grü­nen Müns­ter gibt es jetzt die Mög­lich­keit dazu.

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Radfahren in der Natur

Rad­fah­ren in der Natur: Wohin fährst Du am liebs­ten, wenn Du Dich auf das Rad schwingst? Wenn Du nach dem Tag im Hör­saal oder im Büro fri­sche Luft und Bewe­gung brauchst? Oder wenn Du mal meh­re­re Tage am Stück an der fri­schen Luft und in der frei­en Natur unter­wegs sein möchtest?

Als Nah­erho­lungs­ge­bie­te locken Durch­strei­fen & Erle­ben die Eifel rund um Bonn oder die Baum­ber­ge in der Nähe von Müns­ter. Dort genießt der Rei­sen­de die Mög­lich­keit, auf “Ber­ge” zu kra­xeln und von ihnen her­un­ter zu sau­sen, schö­ne Aus­bli­cke zu genie­ßen wie auf den Köl­ner, den Bil­ler­be­cker Dom oder auf das zu Füßen lie­gen­de Stevertal.

Steverland-Route im Münsterland

Die Ste­ver-Regi­on zwi­schen Not­tuln und Hal­te­ner See ist zur Ste­ver­land-Rou­te auf­ge­ar­bei­tet wor­den. 70 Kilo­me­ter lang ist die Rad­ver­bin­dung. Zwi­schen Appel­hül­sen und Sen­den zeigt sich zum Bei­spiel, wie sich aus einem “Bach” lang­sam ein Fluss ent­wi­ckelt. Oder ab dem Früh­jahr im Ste­ver­tal in den Baum­ber­gen die Obst­blü­te beginnt. Land­schafts­öko­lo­gen haben den Fluss, des­sen Was­ser­qua­li­tät sich seit den 1960er Jah­ren ver­schlech­tert hat­te, auf­ge­wer­tet. Es sind an eini­gen Stel­len sanft geschwun­ge­ne Fisch­trep­pen zu sehen. Zuvor war dort das Gewäs­ser begra­digt: Heu­te befin­den sich dort rena­tu­rier­te unbe­to­nier­te Abschnitte. 

Seit 6000 Jah­ren gel­ten die Baum­ber­ge als Sied­lungs­raum der Men­schen, weil dort kris­tall­kla­res Was­ser floss: Trink­was­ser für sich und ihre Tie­re. Rad­fah­rer fin­den restau­rier­te Müh­len vor wie zum Bei­spiel in der Nähe von Appel­hül­sen. Ein Modell kann dort auch per Hand betrie­ben wer­den, um zu erken­nen, wie Ener­gie gewon­nen wur­de. Was­ser­müh­len gehö­ren zu den ältes­ten Ener­gie­ge­win­nungs­an­la­gen. Wind­müh­len folg­te viel spä­ter. Und es sind noch rich­ti­ge Rit­ter­bur­gen zu sehen wie Burg Vische­ring bei Lüdinghausen.

Fern-Radfahren in der Natur

Geht es in die Fer­ne, gefal­len dem Rei­sen­den beson­ders die Küs­ten­wan­der­we­ge in Nord­nor­we­gen und im spa­ni­schen Gali­ci­en. Denn sel­ten kommt man inner­halb Euro­pas so nahe ans (unver­bau­te) Was­ser wie auf dem Lofot oder auf die Insel Sen­ja oder die Stre­cke ent­lang der Cos­ta da Mor­te. Sogar man­che Her­ber­ge liegt dort so schön und auch noch ein­sam, dass man das Meer im Zelt oder vom Zim­mer aus hören kann. Dass der Rei­sen­de dort nachts in einen tie­fen erhol­sa­men Schlaf fällt, ist selbstverständlich.

Will der Rei­sen­de Ber­ge sehen, erfreut er sich beson­ders an den Päs­sen zwi­schen Mo i Rana und Vil­hel­mi­na im Grenz­ge­biet von Schwe­den und Nor­we­gen, weil er sich dort wie ein Gold­su­cher füh­len darf in rau­er Land­schaft. Kla­re Flüs­se rau­schen vor­bei, wäh­rend der Bike­pa­cker vorm Zelt am Lager­feu­er sitzt und sich etwas brut­zelt. Das Feu­er ver­scheucht die meis­ten Mücken.

Oder aber der Rei­sen­de sucht wie­der das berg­rei­che Gali­ci­en auf. Nicht weit ent­fernt davon liegt auch die Ser­ra da Est­re­la. Aber trotz­dem gibt es dort mas­si­ve Unter­schie­de. In Gali­ci­en gibt es viel mehr Schluch­ten und Wege zum Kra­xeln. Hin­ge­gen ist die Est­re­la in wei­ten Tei­len eher eine Hoch­ebe­ne. Dort kann man das por­tu­gie­si­sche Hoch­ge­bir­ge rela­tiv leicht mit dem Rad durch­strei­fen und erleben.

Wer so inspi­riert auf Tour gehen will, soll­te sich auch die Tipps eini­ger ande­rer Cracks anse­hen. Tou­ren hat die Zeit­schrift “Geo” mit­samt gpx-Daten zum Nach­fah­ren zusammengestellt.

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Alte Festungen, das letzte Herbstlaub

Das schö­ne Wet­ter nut­zend, sind wir am Sonn­tag auf dem Rhein­steig herumgeklettert.

Wir sind 12,8 Kilo­me­ter von Leu­tes­dorf bis Rheinb­rohl gelau­fen, haben dabei eine Burg­rui­ne und Skulp­tu­ren mit­ge­nom­men, den Blick auf das letz­te Herbst­laub genos­sen und den Blick auf den Rhein.

Da es fast 700 Höhen­me­ter sind, muss man schon Zeit ein­pla­nen — gut 5,5 Stunden.

Es geht mehr­mals fast kom­plett ins Tal herunter.

Die Stre­cke liegt unge­fähr auf der Mit­te zwi­schen Bonn und Koblenz. Am Anfang und am Ende der Stre­cke gibt es Bahn­hö­fe, was An- und Abrei­se erleich­tert. Gele­gen­heit zur Ein­kehr gibt es nur in Leu­tes­dorf und Rheinb­rohl um die­se Jah­res­zeit. Die Hüt­ten sind der­zeit geschlossen.

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