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Finisterre: Himmel auf Erden?
Finisterre: Himmel auf Erden? Namen von Orten wie Finisterre — also Ende der Welt — ziehen den Reisenden geradezu magisch an. Am Ende der Welt vermuteten die Menschen des Mittelalters die größte Nähe zu den Inseln der Seligen. In einer keltischen Sage wird erzählt, die Inseln lägen hinter dem Horizont des Atlantiks. Dort suchten die Pilger das Gespräch mit den Toten. Außerdem hilft es, auf langen Strecken einige Ziele vor Augen zu haben und sie dann auch einzuhalten. Denn sonst fährt man nur durch Landschaft. Dies kann auf Dauer ermüdend sein. In der ersten Zeit seiner Radreisen beschränkten sich die Touren oft nur darauf, Landschaft wahrzunehmen die Wahrnehmung. Doch ab einem…
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Vom Castro de Baroña nach Fisterra
Vom Castro de Baroña nach Fisterra: Was für ein Tag in Ézaro in Galicien nach dem trüben Wetter gestern — eben wechselhaftes atlantisches Klima. Der Ort liegt schon in der Nähe von Fisterra, Ende der Welt. Dorthin zieht es über den Camino Finisterre eine besondere Variante des Camino de Santiago viele Jakobspilger. Jetzt eben auch den Reisenden auf der Radreise durch Galicien, angeblich bestechend durch die schöne Lage an der Küste. Santiago de Compostela liegt östlich davon. Südlich hinter ihm liegt eine tolle Strecke in der Umgebung von Porto do Son. Vor der Kleinstadt liegt das schöne Castro de Baroña auf einer Halbinsel, eine vorchristliche Burg. Die Lage ist zwar…
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Rätselhafter galicischer Eukalyptus
Rätselhafter galicischer Eukalyptus: Spanienfahrer und Biologen! Um welche Bäume handelt es sich hier? Der Reisende sieht diese Pflanzen öfter auf seiner Pilgertour durch Galicien. Er befindet sich jetzt im bergigen Umland von Porto do Son. Der Küstenort liegt zwischen Porto und Finisterre, also an der Westküste Portugals und Spaniens. Ein galicischer Bauer war trotz vereinzelter Höfe nicht zu sehen. Immer dann nicht da, wenn man ihn braucht. Er könnte ziemlich sicher, diese Frage beantworten. Zum Glück traf der Bikepacker am Monte do Castelo auf José, den Mountainbiker. Dieser begleitete ihn einige Kilometer durch die Berge, führte ihn auf schönen Wegen vorbei an Irrwegen. So wurden eine Irrfahrt wie in der…
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Offenes Meer an der Praia das Furnas
Offenes Meer an der Praia das Furnas: Nach einem traumhaften Schlaf im Zelt sieht der Reisende erstmals das offene Meer an der galicischen Küste. Das Meer rauschte. Es versenkte ihn auf der Radwanderung durch Galicien ab elf Uhr abends in einen tiefen Schlaf bis 10 Uhr morgens. Davor sah er nur Fjorde entlang so einiger viele Kilometer langen Buchten. Den tiefen Schlaf hatte er zuvor gar nicht erwartet. Denn hier campte er wild, weil es hier auch erlaubt war. Neben dem Zeltplatz lag das Surfhouse As Furnas. Dort hätte er lieber sein Zelt aufgeschlagen, um sich etwas sicherer zu fühlen. Denn da es spät am Abend war, konnte er sich…
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Pilgerweg von Combarro nach Arousa
Pilgerweg von Combarro nach Arousa: Auf das Ende der Welt — Finisterre — bewegt der Reisende sich jetzt zu auf der Pilgerreise. Da alle Wege nach Santiago de Compostela führen, radelt er seit einem Tag auf dem Küstenweg ab Pontevedra. Die Strecke ist leicht zu bewältigen. Nur beim Versuch, sie zu queren, ist mit etwas Wartezeit zu rechnen. Bisher gibt es viele Siedlungen. Weniger schön. Es gibt aber einen Seitenstreifen an der Fahrbahn. Ganz so einsam ist es hier nicht zwischen Combarro, A Granxa und Arousa. Die Feriensaison an beliebten Plätzen an der Ria de Arousa oder an der Ria de Vigo endet erst Mitte September. Bis dahin muss der…













