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    Am Meer und im Hinterland Portugals

    Am Meer und im Hin­ter­land Por­tu­gals: Ein­sa­me Leucht­tür­me, end­lo­se Strän­de, auf Fels­wän­den her­um­klet­tern­de Muschel­samm­ler, deko­ra­ti­ve Mee­res­buch­ten — die West­küs­te der Ibe­ri­schen Halb­in­sel zählt zu den schöns­ten Por­tu­gals und Spa­ni­ens. Avei­ro selbst, das die Zei­tung “La Voz de Gali­cia” vor­stellt, ken­ne der Rei­sen­de noch nicht. Aber wenn man sich die Fotos anschaut, scheint es eine hüb­sche Stadt zu sein, in der die Boo­te sehr an Vene­dig erinnern. Von Nord­por­tu­gal kennt der Rei­sen­de das Hin­ter­land an der Küs­te. Dort ist auf dem Jakobs­weg, dem Camin­ho Por­tu­guês, gera­delt. Vom Meer bekommt kaum einer dort bis auf gele­gent­lich stär­ke­ren Wind wenig mit. Das Pro­fil ist erst mal von Por­to über Bar­ce­los und Pon­te de…

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    Valença — Festungsstadt am Jakobsweg

    Valen­ça – Fes­tungs­stadt am Jakobs­weg: Auch hier bestä­tigt sich die Regel: Beim zwei­ten Besuch sieht vie­les anders aus. Es lohnt sich, nach einem Tag Abstand wie­der­zu­kom­men, um vor­he­ri­ge Ein­drü­cke über Gesprä­che mit Men­schen zu ver­tie­fen. Foto­gra­fie­ren ist dann auch inter­es­san­ter, weil man Ein­zel­hei­ten bes­ser wahrnimmt. So zieht die Fes­tungs­stadt am Rio Min­ho in Por­tu­gal spa­ni­sche Tou­ris­ten magne­tisch an. Sie klap­pern Ange­bo­te zwi­schen 5 und 30 Euro ab. Deut­sche, wie die hüb­sche Blon­di­ne vom Flug­ha­fen in Por­to, ver­ir­ren sich sel­ten her. Es sind vor allem Spa­ni­er. Denn die Gren­ze nach Gali­ci­en liegt nahe. Auch Pil­ger vom Camin­ho Por­tu­guês kom­men hier an. Sie haben es von Por­to oder Lis­sa­bon her­auf­ge­schafft. Die ers­te…

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    Biennale in Cerveira und Venedig

    Bien­na­le in Cer­vei­ra und Vene­dig: Gibt es die Bien­na­le nur in Vene­dig? Nein! Denn auch in der por­tu­gie­si­schen Klein­stadt Cer­vei­ra am schö­nen Río Min­ho gibt es eine: Bie­nal de Cer­vei­ra. Zwar zählt die zwi­schen Por­to und Vigo lie­gen­de „vila“ nur weni­ge tau­send Ein­woh­ner. Aber das heißt nicht, dass sie nicht zu bie­ten hat. Denn sie weist einer­seits ein Muse­um auf, eine Art Gale­rie in der win­zi­gen Alt­stadt. Ande­rer­seits exis­tiert ein sehr gro­ßes Kul­tur­fo­rum mit Aus­stel­lungs­sä­len. Um zur Stadt zu gelan­gen, muss­te der Rei­sen­de etli­che Hügel mit dem Rad über­win­den. Den Camin­ho Por­tu­guês von Por­to nach Sant­ia­go hat er für Kul­tur statt Natur kurz ver­las­sen. Mor­gen will er auf dem hof­fent­lich…

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    Internationales Flair auf dem Jakobsweg

    Inter­na­tio­na­les Flair auf dem Jakobs­weg: Es ist auf­re­gend, wen der Rei­sen­de auf der Stre­cke des Camin­ho Por­tu­guês ken­nen­lernt. Ein­sam ist es nie. Dazu wan­dern zu vie­le Men­schen auf dem por­tu­gie­si­schen Jakobs­weg von Por­to nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la. Die Stre­cke ist 235 Kilo­me­ter lang. Nach einer offi­zi­el­len Sta­tis­tik des Pil­ger­bü­ros waren auf den bei­den por­tu­gie­si­schen Jakobs­we­gen an der Küs­te und im Bin­nen­land zusam­men in den Jah­ren 2018 und 2019 fast 95000 Men­schen unterwegs. Jedem steht es frei, sich zu ent­schei­den, ob man allei­ne wan­dern will oder zu meh­re­ren. Manch­mal ist es aller­dings schö­ner, die Land­schaft still für sich zu genie­ßen. Denn wer viel beim Wan­dern redet, kann auch viel übersehen. Die…