Mittlerweile sehr beliebt zur Coolcation in Skandinavien ist mein Reiseführer über die Kattegatinsel Samsø. Reisende finden auf Dänemarks größter Kattegatinsel — etwa so groß wie Sylt — mildes Klima vor. Dänische Touristiker verweisen auf die „meisten Sonnenstunden Dänemarks“. Aber es wird eben nicht so heiß wie im Süden. Es gibt Badestrände, Fjord, Steilküste und Wald. Und sogar Reste einer Burg sind noch vorhanden.
Der Reiseführer führt Dich zu den Attraktionen. Er erklärt, welche Menschen sich um die wertvollen Einrichtungen kümmern. Wie kommt es zur einzigartigen dänischen Landschaft?
Du kannst den Reiseführer Kattegatinsel Samsø” im Buchhandel bestellen. aber auch online bestellen — den perfekten Reiseführer über eine nahezu unbekannte Insel Dänemarks.
Aktivitätsurlaub ist dort möglich: Familien können wandern, Kajak fahren, radeln und im „größten Labyrinth der Welt“ rätseln. Auch Geschichte wurde hier für Dänemark geschrieben. Jüngst durchgeführte Ausgrabungen dokumentieren das.
Einzigartige Kattegatinsel Samsø
Einzigartig ist Samsø auch, weil es seine Energie selbst produziert, Strom exportiert. Ungewöhnlich macht diese Insel ihr landestypisches kulinarisches Angebot. Woanders in Dänemark ist so etwas kaum zu finden.
Der Reiseführer “Samsø Die dänische Kattegatinsel durchstreifen und erleben” enthält Sehenswertes für zwei Wochen Urlaub. Die Zeit ist damit nicht nur bei sonnigem, sondern auch bei regnerischem Wetter gut zu füllen. Kinder können sich also nicht über Langeweile beklagen. Du erfährst, an welchen Stellen du auf Samsø angeln kannst, es Badeplätze und Strände am Kattegat gibt. Ebenso weißt Du nach dem Kauf, welche Campingplätze auf Samsø liegen. welche guten Hotels auf Samsø nah am Strand liegen. Weiter liefert Dir das Buch Wissen darüber, wie der mächtige Fjord entstand. Zudem lernst Du gute Radwege auf Samsø anhand beigefügter Karten kennen.
Die Touren sind so geplant, dass jeder die Strecken in Ruhe auf sich wirken lassen kann. Das Werk ist im Gegensatz zu konventionellen Reiseführern unverzichtbar: für diejenigen, die das Fremde erleben wollen und sich auf die Umgebung einlassen möchten. Es erklärt Lebensweisen anhand persönlicher Begegnungen mit Einheimischen.
Freue Dich schon auf den Reiseführer über die Kattegatinsel Samsø!
Andalusien — eine Reise durch goldene Zeiten. Schon am Rand der Extremadura türmen sich erste Berge auf, um das Ende der Hochebene aufzuzeigen und zu sagen: Hier beginnt ein neuer Abschnitt. Einige Wochen zog der Reisende über sie hinweg. Hier angeödet von der Monotonie, dort angezogen von der üppigen Natur mit vielen Vögeln und lebendigen Flüssen. Und von schönen Städten wie Cáceres und Mérida. Die eine wartet mit Häusern aus Renaissance und muslimischer Zeit auf. Die andere bietet römische Villen, Thermen und ein langes Aquädukt. Offensichtlich ließ sich in der Extremadura in diesen Epochen viel Geld verdienen. Die Römer förderten hier Gold, Silber, Kupfer und Eisenerz. In anderen Gegenden wie Troia in Portugal trieben sie regen Handel mit Fisch.
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit brachten nicht nur die Minen, sondern auch Keramik, Oliven und Wein Devisen ein. Einen erheblichen Anteil brachte allerdings auch die Ausbeutung der Kolonien ein. Deshalb heißt die grob zwischen der Entdeckung Amerikas und dem Ende des Dreißigjährigen Krieges liegende Zeitspanne in Spanien auch “Siglo de Oro”. Daher auch “Reise durch goldene Zeiten”.
Durch die Sierra Norte de Sevilla
Dann der Eintritt nach Andalusien: Der Reisende durchfährt einen Ring von Burgen. Mit ihnen wollte man das von den Arabern zurückgeholte Territorium vor den Portugiesen schützen. Mit denen lieferten sie sich in der Zeit auf den Weltmeeren blutige Schlachten um die Vorherrschaft.
Gepflegte Dörfer und blühende Mandel- und Olivenbäume erwarten den Reisenden in der Sierra de Norte de Sevilla. Die meisten sind blütenweiß gestrichen. In manchen Orten darf ausschließlich weiße Farbe verwendet werden. Im Gebirge profitieren die Einwohner sichtlich vom steten Besucherstrom aus Sevilla. Die meisten kommen, um dort zu speisen. Denn die Gegend ist bekannt für ihre Jagdgründe: hauptsächlich Wildschwein und Kaninchen. Aber auch Rebhuhn: Ein Spanier zeigte ihm Kisten mit jungen Vögeln, die er aus seinem Sprinter rauslassen wollte. Bis zum Herbst können sie sich wie auch die munter unter den Mandelbäumen flitzenden Fasanen hier nähren, bis die Jäger kommen.
Die meisten Menschen, viele selbst wohlgenährt, rollen mit dem PKW an. Die schlankeren dröhnen mit Motorrädern herbei, manche auch mit Renn- und Tourenrädern. E‑Bikes aber sieht der Reisende eher selten. Der Reisende fühlt sich dann an die Eifel um Adenau und Heimbach erinnert, wo an sonnigen Wochenenden ähnlich die Motoren heulen.
Reise durch goldene Zeiten in Sevilla
In Sevilla ist noch viel Glanz des Siglo de Oro zu sehen. Dieser drückt sich nicht nur in der größten gotischen Kathedrale der Welt aus. Er spiegelt sich auch in adeligen Residenzen und im heute noch genutzten königlichen Palast wider. Dort mischen sich jetzt römische, arabische und christliche Architektur und Kunst. Auch aus der bedeutenden römischen Stadt Itálica, in der die Kaiser Trajan und Hadrian groß wurden, finden sich Mosaike.
Nach wie vor zieht dies Touristen aus aller Welt an. Wenn die Ticketverkäufer nach der Herkunft fragen, wird Australien, USA, Belgien, Frankreich geantwortet. Im Archiv Casa de Indias lässt sich nachvollziehen, wie all dies finanziert wurde: über Kolonien. Gold und Silber, aber auch Kakao brachten die Karavellen zum damals bedeutendsten Hafen Europas. Unter erbärmlichen Bedingungen und wie Sklaven schufteten Indios in den Minen. Geistliche wie Fray Bartolomé de las Casas (1474–1566) konnten Verbesserungen erreichen. Er ist deshalb als Befreiungstheologe in die Geschichte eingegangen. davon wird in der Ausstellung nichts gesagt.
Wieder am Strand
Und jetzt sieht der Reisende zum ersten Mal seit Porto wieder Strände. Erst in Matalascañas, aktuell in Mazagón. Es ist so warm, dass er seit zwei Nächten wieder das Zelt nutzt. Allerdings sind Campingplätze entlang des Rio Douro und der Via de la Platz auch dünn gesät.
Nette Nachbarn stehen aktuell an seiner Seite. Es ist ein deutsches Ehepaar, das seit 1998 in Kalmar in Südschweden lebt. Bereits zwei Mal gab rs bei ihm Abendessen: Fisch und Fleisch. Und endlich mal wieder Kartoffeln. In spanischen Restaurants ist das Essen meistens frittiert. Nicht einmal Reis gibt es als Alternative. Dabei bauen ihn Bauern in Portugal an. So erfährt der Reisende auch, was sich so in Schweden so tut, sozusagen als Vorbereitung auf die nächste Reise in den Norden. Und eine schöne Zeit, um sich morgen nach zwei Ruhetagen mit neuem Schwung in die Algarve zu begeben. Wie ist es dort mit einer Reise durch goldene Zeiten bestellt?
Jetzt im TV: Galicien und Siebengebirge. Aktuell versorgt Durchstreifen & Erleben Abonnenten regelmäßig mit den besten Kultur- und Reisefilmen im TV-Programm. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa. Deutschland, Frankreich, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien sind ab heute vertreten. Wiederholungen sind in dieser Übersicht kaum vorhanden. Viele von ihnen stehen in zuvor veröffentlichten Newslettern.
Galiciens Küste mit dem Rad
Hervorzuheben ist sicher die Sendung über Galiciens Küste. Der Reisende durchstreifte und erlebte sie, von Porto kommend, mehrere Wochen im Jahre 2017. Einen großen Teil der Strecke bestritt er mit dem Rad auf dem Jakobsweg. Ab dem Grenzort Tui bis nach Ribadeo führte die Route mal durchs Hinterland, dann am Wasser entlang.
Diese Wechsel vom Hoch- ins Tiefland sind zu empfehlen. Denn so kann sich der Körper im Flachland gut erholen und Kraft sammeln für schöne Aufstiege. Fürs Auge ist die Abwechslung auch gut. In einsamen Bergdörfern freuen sich die Menschen auf nette Gespräche und spendieren hier und da Obst und Getränke.
23 Kilo über Felsen wuchten
Der Camino de Santiago lässt sich im Urlaub in Nordspanien gut mit dem Rad bewältigen, selbst auf Schotter. Nur zwei Berge mied der Reisende auf der langen Strecke, weil es extrem steil auf Schotter nach oben ging. 23 Kilo schiebt man nicht mal eben so herauf. Und schon einige Treppenstufen können bedeuten, dass man nach bis dahin bequemer Fahrt zur Straße zurückkehren muss. Zum Glück gab es gute Straßen, um sie leicht zu umfahren.
An einem kniehohen Felsen experimentierte der Radler mal einige Minuten herum, bis er den Schwung und den Winkel fand, das Rad herauf zu wuchten. Immerhin 23 Kilo. Das war sehr anstrengend. Dahinter und davor lag hingegen eine angenehme Strecke. Mit der Zeit wachsen aber die Muskeln am Oberkörper, so dass sich der Aufwand langsam reduziert. Nach der Rückkehr fallen Liegestützen in der Sporthalle als weitere Belohnung geradezu leicht aus.
Ein Kultur- und Radreiseführer über die nordwestliche Iberische Halbinsel ist geplant. Dann kann jeder die Reise gut bewältigen. Nun folgt “Jetzt im TV: Galicien und Siebengebirge”:
Aktuell versorgt Durchstreifen & Erleben Abonnenten möglichst regelmäßig mit TV-Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa. Nur Deutschland, Dänemark, Frankreich, Österreich, Schweden und Spanien sind ab morgen vertreten. Am breitesten vertreten in “Jetzt im TV: von Schären nach Sevilla” sind Deutschland und Frankreich.
Tipps zum guten Packen
Kürzlich hat der Reisende Tipps abgegeben, was auf einer Radreise wichtig ist. Dabei geht es um praktische Werkzeuge und Tagesverpflegung. Da arte nun einen Beitrag übers Camping bringt, dürfen Tipps zum Packen für die Tour 2021 nicht fehlen. Wichtig ist für Radler wie Wanderer leichtes und wasserdichtes Gepäck, vor allem, wenn Berge auf der Strecke liegen. Jedes fehlende Kilo macht sich bezahlt, wenn Gebirgspässe bezwungen werden sollen. Vieles lässt sich in Europa unterwegs besorgen in Geschäften.
Daher transportiert der Reisende ein Zwei-Mann-Zelt um die 2,5 Kilo. Es ist ein Bergzelt, das über eine kleine Grundfläche, dafür aber über ein weites Außenzelt verfügt. Es lässt sich so fast überall im Gelände aufstellen. Packtaschen finden also vor den Eingängen Platz. Verpackt wird es wie auch der Schlafsack im wasserdichten Packsack. Schimmel ist noch nie aufgetreten. Und nichts ist so nervig wie nasse Füße in der Nacht. Ein Microfaser-Handtuch ist an Bord, da leicht und platzsparend. Eine Shampoo-Flasche zum Duschen und Händewaschen und eine aufblasbare Matte. Aber nicht zu verachten, ist nach wie vor die alte Iso-Matte. Sie ist leicht und schnell ausgerollt, auch gut als Unterlage beim Reparieren des Rades in Nässe und Kälte. Was hätte der Reisende sie gerne gehabt, als er in Galicien mitten in einem Naturpark im Platzregen saß, das Loch mit kalten Fingern flicken musste. Die Synthetik-Kleidung wäscht der Reisende mittlerweile direkt nach der Ankunft in der Dusche in voller Montur. Unangenehme Gerüche lassen sich so am nächsten Tag vermeiden.
Kleinzeug findet auch Platz
Kleinzeugs wie Schrauben oder Akkus lassen sich gut in Kunststoffdosen unterbringen. Dann kramt man nicht ewig auf der Suche nach ihnen im Gepäck herum. Mittlerweile unverzichtbar der Foto- und Film-Elektronik wegen sind drei Powerbanks, auch in Dosen, um sie zu schützen. Denn so ist der Reisende recht unabhängig vom Stromnetz, kann Kamera und Navi über Nacht aufladen, und die Powerbanks bei einer Pause im Café beim Urlaub in der Eifel, auf der Tour in Andalusien oder auf der Reise in der Provence auffrischen. Wenn alles gut verstaut ist, ist der Genuss, unter freiem Sternenhimmel mit schönen Naturgeräuschen zu schlafen, viel größer.
Viel Spaß beim Packen. Und nun zu “Jetzt im TV: von Schären nach Sevilla”, um Vorfreude zu wecken.
Mit der Pedale auf der Bahntrasse bei Wettringen Richtung Holland unterwegs.
Der Reisende mit einheimischen Radlern in Unhais da Serra in Zentralportugal.
In eine Dose Pferdesalbe passt ein Mountainbike-Schlauch.
Jetzt im TV: Camping und Outdoor. Aktuell versorgt Durchstreifen & Erleben Abonnenten möglichst regelmäßig mit Fernseh-Tipps über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die jetzt im Fernsehen laufen. Deutschland, Dänemark, Frankreich, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien sind vertreten.
Vielfalt ist in der kommenden Woche im Programm zu erwarten, wenn es um Berge, Burgen, Kanäle und Seen geht. Recht viele Dokus scheinen keine Wiederholungen zu sein wie zum Beispiel ein Beitrag über Camping und Outdoor.
Wichtige Reiseausstattung Outdoor
Hier einige Tricks und Tipps des Reisenden: Wichtigstes Werkzeug beim Radeln ist auf jeden Fall ein Schweizer Taschenmesser. Es ist vielseitig einsetzbar. Schrauben am Rad lassen sich leicht einstellen. Eine Schere ist gut zum Schneiden der Flicken. Mit dem Messer lassen sich Brot und Käse schneiden. Es fehlt nur ein Löffel. In Kiruna schenkte ein Schlittenbauer dem Reisenden einen der im Norden oft zu sehenden ovalen Becher. Aus diesem kann man sowohl Kaffee trinken als auch Müsli essen.
Im Gepäck sollten sich auf jeden Fall Ersatz-Speichen, Speichenspanner, Inbusschlüssel, Seilzüge und Schläuche befinden. Schläuche sind sehr wichtig in Südeuropa, weil es dort viele Dornen gibt. In Galicien bohrten sich mal fünf Dornen in den Mantel. Galicier fahren mit Milch in den Schläuchen, berichtete ein Mechaniker in einem Rad-Geschäft bei Lalín. Das hat zwar den Vorteil, dass Platten vermieden werden. Gerade bei den zahlreich vorhandenen dornigen Strecken auf der Iberischen Halbinsel ist das cool. Aber mit der Zeit trocknet die Flüssigkeit. Als der Reisende, in Bonn zurück, weiter damit fuhr, war die Luft nach einigen Wochen entwichen. Was hilft, erklärt der weitere Text auf Jetzt im TV: Camping und Outdoor.
Schlauch in Dose für Pferde-Balsam
Grund: Noch immer saßen Dornen im Mantel und im Schlauch. Auf einen Reserveschlauch sollte trotzdem niemand verzichten. Wer seine Muckis nach dem Besuch im Fitness-Studio mit Pferde-Balsam einreibt, kann die Dose für die Aufbewahrung des Schlauches weiterverwenden. Ein Mountainbike-Schlauch passt genau hinein. Dies schont nicht nur den Schlauch und spart Platz im Gepäck, sondern es schont auch noch die Umwelt. Denn die Dose landet für die nächsten Jahre erstmal nicht im Gelben Sack, sondern im Reisegepäck.
Im Notfall reicht es, die Speiche so zurecht zu biegen, dass sie an der Kassette vorbei ins Loch eingefädelt werden kann. Sie ist zwar nicht ganz gerade. Aber in der nächsten Werkstatt, zwischen Spanien und Portugal zahlreich vorhanden, kann man diese leicht durch eine neue ersetzen.
Selbst in Schweden und selbst in spanischen Kleinstädten wie Ciudad Rodrigo gibt es Radläden, wenn sie auch hier und dort weiter auseinander liegen. Einmal musste der Reisende 500 Kilometer weit durch Lappland fahren, bis zur nächsten Werkstatt. Denn die Steuerung am Lenker lief nicht mehr gut. Daher musste sie ausgetauscht werden. Ganz wichtig sind auch Ersatzschrauben. Es ist bereits mehr als einmal passiert, dass sich auf Schotter Schrauben gelöst und abgesetzt haben.
Essen und Trinken
Innerhalb Europas braucht niemand große Mengen an Vorräten zu transportieren. Auch am Wochenende sind fast überall Supermärkte oder kleinere Landhandel geöffnet. Es empfiehlt sich, Äpfel und Studentenfutter griffbereit zu haben, um plötzlich aufkommendem Energiemangel zu entgegnen. Aber die Einwohner helfen auch.
Wasser ist wichtig, lässt sich gut unterwegs auf Friedhöfen und in Bars besorgen. Der Reisende selbst trägt eine Trinkblase im Rucksack. In diesem bewahrt er auch Wertsachen auf. Aber bitte auf Beschriftungen achten, ob es wirklich Trinkwasser ist. Ein Kumpel, Christian Kleißle, wollte auf einer Radwanderung durch Nordrhein-Westfalen Wasser an einer Tankstelle in Heinsberg gierig herunterschlucken. Dies konnte ein entsetzt herbeieilender Mann gerade noch so verhindern. Es war Wasser zum Reinigen.
Hat jemand von euch weitere Tipps auf Lager, was Reparatur und Ernährung angeht? Nur her damit.
Mit dem Wohnmobil auf Abenteuerfahrt Foto: Gabriel Hohol pexels
Bordeaux Foto: Niki Nagy pexels
Mit dem Wohnmobil in die Einsamkeit Foto: Vassilis Sfakianopoulos pexels
Jetzt im TV: Fehmarn und Aquitanien. Aktuell versorgt der Reisende euch möglichst regelmäßig mit TV-Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die jetzt im Fernsehen laufen. Diesmal beschränkt sich die Auswahl auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Dänemark, Norwegen, Portugal, Schweden und Spanien werden nicht berücksichtigt.
Wohnmobil-Urlaub im Norden
Der Hessische Rundfunk zeigt eine Doku über Wohnmobilurlaub in Norddeutschland. Obwohl Reisejournalist, war Durchstreifen & Erleben erst zweimal mit einem Wohnwagen unterwegs. Beim ersten Mal befand er sich auf seiner ersten Radtour nach Dänemark. Er wollte einen seiner Brüder auf einem Campingplatz auf Fehmarn besuchen. Dieser surfte dort schon seit einigen Tagen. Zuvor surfte der Reisende nur auf schwedischen Binnenseen. Auf Fehmarn lernte er endlich mal richtige Wellen unterm Brett kennen. Es war anstrengend, weil das Brett unruhig war. Daher befand er sich mehr im als über dem Wasser. Aber bis zum letzten Tag hatte sein Bruder ihm dann doch noch den Wasserstart beigebracht. Der erleichtert einiges, da die Arme nicht mehr so beansprucht werden. Nachdem er während der Radtour von Münster bis Fehmarn die Nächte nur im Zelt auf einer harten Isomatte verbracht hatte, war das Übernachten im Wohnwagen Luxus für den Bikepacker.
Von Bordeaux nach Pamplona geradelt
Auf Frankreichs Süden hingegen richtet 3sat den Blick wie zum Beispiel auf Bordeaux: Die Stadt ist dem Reisenden nicht nur wegen des guten Weins bekannt, sondern auch als Fahrradstadt. Obwohl riesig, lässt sie sich auf der Tagesetappe von Biarritz nach Auritz in den Pyrenäen gut durchqueren. Durchstreifen & Erleben radelte damals von Belfort nach Burgos auf einem selbst zusammengestellten erst französischem, dann spanischem Jakobsweg. An sich durchquert er große Städte ungern. Denn oft kommt er zuvor vom Land, wo es still ist, wenig Verkehr rollt, er nicht ständig aufpassen muss, ob jemand rücksichtslos unterwegs ist.
Auf keiner seiner Fahrten machte er allerdings schlechte Erfahrungen. Die Mehrheit fährt sowohl diszipliniert im kühlen Norden als auch im heißblütigen Süden Europas. Trotzdem steigt die Nervosität fürs erste, wenn Radwege schmaler werden, Menschenmassen unterwegs sind, mehr gehupt wird. Doch in Bordeaux sind die Radwege breit genug. Vielleicht liegt es daran, dass viele Einwohner dort radeln. Die Begeisterung für die Tour de France kommt also nicht von ungefähr.
Auch in Paris kann man radeln
Dies trifft auch auf Paris zu. Vom Touristenbus aus sieht dort alles quirlig aus. Aber auf den Straßen ist es erstaunlich ruhig. Jetzt dürfte es noch leichter werden, wenn Politiker die Bevölkerung vermehrt aufs Fahrrad bringen wollen, um Staus zu vermeiden und die Klimawende zu schaffen. Und in Frankreich strebt man sogar an, kurze Inlandsflüge zu untersagen, hörte der Reisende neulich in einem Fernsehbericht. Das klingt vernünftig.
Viel Spaß beim Zusehen via “Jetzt im TV: Fehmarn und Aquitanien”.
oder am Schloss Buldern unterwegs ist, kommt an einem Feuerzeug nicht vorbei.
Was der Reisende isst, wenn er wochenlang in freier Natur unterwegs ist? Diese Frage stellt sich schon lange nicht mehr. Dafür hat sich schon zu viel eingespielt. Warme Küche ist nicht wichtig, so dass er keinen Campingkocher mitschleppen muss. Der nimmt viel Platz auf dem Rad weg. Und schwer ist er auch noch. Das erspart auch, Reis- oder Nudelpackungen mitzuschleppen. Für ihn heißt Outdoor: Feuerzeug statt Campingkocher.
Als Grundausstattung ist es wichtig, eine Wasserblase im Rucksack zu tragen. Aus ihr kann er auch während einer Fahrt durchs Gebirge trinken. Denn so kann er weiter in seinem Rhythmus strampeln. In warmen Ländern ergänzt er das Gepäcl um zwei Trinkflaschen am Rahmen. Es gibt immer irgendwo einen Friedhof oder ein Café, wo er Wasser nachfüllen kann. Einheimische verraten auch oft, wo sich ein Brunnen oder eine Quelle mit gutem Wasser befindet.
Erste Zeit nach der Ankunft
Für die ersten Tage nach der Ankunft packt gerne drei Päckchen Studentenfutter als Basisversorgung ein. So erspart er sich fürs erste das Suchen in Lebensmittelgeschäften. Auch Haferflocken nimmt er mit, denn so kann man sehr gut Magen- und Darmprobleme vermeiden. Vor Ort kaufe er Jogurt dazu. Dieser hält sich meistens länger als Milch, schmeckt auch besser als H‑Milch und liefert mehr Energie.
In Kiruna hat ein Schlittenbauer ihm mal einen praktischen Kunststoffbecher geschenkt. Der eignet sich nicht nur gut zum Trinken, sondern auch zum Essen. Viele Skandinavier tragen das stabile Teil bei sich, wenn sie wandern gehen. Äpfel halten den Mund schön frisch, liefern auch noch Flüssigkeit und Vitamine. Bananen sind sehr gut zur Versorgung mit Nährstoffen, kauft er aber nur zum direkten Verzehr vor Ort. Denn sie vergehen schnell. Meistens schmunzeln die Kassiererinnen über die eine Banane auf dem Band. Dann ergibt sich eine gute Gelegenheit zu einem Gespräch über das Land.
Outdoor heißt: Feuerzeug statt Campingkocher
Statt eines Campingkochers nimmt er lieber ein Feuerzeug mit. Es gibt an vielen Orten feste Feuerstellen, an denen man leicht eine Wurst oder eine Dose in die Flammen halten kann. Das rundet wunderbar einen schönen Tag in den schwedischen Fjälls ab. Platz für ein Feuerzeug ist immer im Gepäck. Rezepte zu kennen, wie eine Autorin des Spiegel im nachfolgenden Artikel schreibt, ist dann nicht elementar. Draußen schmeckt sowieso alles besser, wenn man das Rauschen des Flusses und das Flüstern des Windes hört. Und dann vielleicht auch ein Rentier vorbeikommt.
Was Spiegel-Autorin Eva Lehnen im Outdoor-Urlaub wichtig ist, erfährst Du hier.
Camping in europäischen Metropolen: Immer wieder fragen Camper in den sozialen Medien nach guten Plätzen in Spanien, Schweden, Frankreich und so fort. Der “Kurier” in Wien hat jetzt das Bedürfnis vieler Leser aufgegriffen. Sie empfiehlt Campingplätze in verschiedenen europäischen Metropolen. Ihnen allen gemeinsam ist eine akzeptable Entfernung zur jeweiligen Innenstadt und eine gute Anbindung an den ÖPNV.
Unter den von Durchstreifen & Erleben beobachteten Ländern befindet sich unter anderem Frankreich. Dort empfiehlt der Kurier “Camping de Paris”, zumal von dort aus wichtige Sehenswürdigkeiten per Rad gut zu erreichen seien. In Schweden entspreche diesem Bredäng Camping Stockholm. Er liege gut zehn Kilometer von Gamla Stan entfernt. Sogar nur in 700 Distanz liege eine U‑Bahn-Station. In Barcelona in Spanien sollten Camper Camping 3estrellas ansteuern. Dieser liege nahe der Küste. Ein Bus biete Touren in die Innenstadt an.
Weitere erlesene Ziele in europäischen Metropolen
Autorin Maria Gurmann nimmt zudem Amsterdam, Budapest, Wien, Rom und Dublin sowie Berlin und Prag in ihre Liste auf. In Hollands Großstadt hebt sie Camping Zeeland hervor. Dieser Platz liege nahe am Ijmeer, sei aber dennoch in der Nähe des Zentrums zu finden. In Budapest lobt sie Arena Camping. Denn dieser liege zentral und biete faire Preise an. In Wien dagegen biete der Platz Aktiv Camping Neue Donau Wohlfühlatmosphäre. Er liege zudem zentral und biete sogar Wassersportaktivitäten an. Wer tiefer in den Süden nach Rom reisen wolle, sollte Station auf dem Village Flaminio im Norden der Stadt beziehen. In Tschechien sei der Platz Sokol Praha gut für Besuche in Prag. Auch von dort lasse sich die Stadt gut besichtigen. Auch Deutschland steht in ihrer Liste: Es ist die Hauptstadt. In Berlin empfiehlt sie einen Aufenthalt am Mahlower See. Und Irland darf sich auch zum Club der Erlesenen zählen: In Dublin könne man gut vom Camac Valley Campingpark aus in die Innenstadt zu gelangen. Wen es also zum Camping in europäische Metropolen zieht, der ist bei Durchstreifen & Erleben bestens aufgehoben. Wer es reizvoll findet, mal unter Wasser zu dinieren, ist es hier.
In der Gegend von Vänern und Vättern lässt sich viel erleben.
Dass Norweger gerne ihren Urlaub in Schweden verbringen, ist klar. Es ist das Nachbarland, insgesamt wärmer als Norwegen und auch deutlich günstiger. Aber jetzt ist auch zu lesen: Chinesen stürmen Örebro.
Örebro in der schwedischen Provinz Örebro ist im Norden bekannt seiner schönen Altstadt wegen. Und wegen der großartigen Natur rundherum. Im nur 82 Kilometer entfernten Nationalpark Tiveden zwischen den Seen Vänern und Vättern kann man gut wandern. Er ist mitunter moorig und bietet daher seltenen Tieren ideale Entwicklungsmöglichkeiten. Es gibt auch große Seen dort. Der Reisende erinnert sich noch bis heute an den hübschen Ort Askersund und an dessen beschaulichen Segelboothafen.
Aber am liebsten erinnert er sich an zwei sehr menschliche Begegnungen. Als er mal den Nationalpark Tiveden mit dem Rad durchstreifte und erlebte, erwischte ihn viel Regen, so dass er klatschnass ein Café erreichte. Der Besitzer reagierte umgehend. Er stellte am Tisch einen Ventilator auf. Daran konnte sich der Bikepacker aufwärmen und trocknen. Kaffee und Kuchen schmeckten daher natürlich auch sehr gut. Da der Regen nicht aufhörte, blieb er mehrere Stunden dort, bis er dann abends auf einer Lichtung sein Zelt aufbaute. Zelten ist mit Radfahren die schönste Art, Menschen und Natur nahe zu kommen.
Gutes Zelt für Regen-und Windzeiten
Worauf müssen Camper beim Kauf eines Zeltes achten, damit es bei starkem Regenfall nicht unangenehm wird: Der TÜV Süd unterscheidet drei gängige Arten von Campingzelten, welche sich in der “Wassersäule” unterscheiden. Käufer sollten sich an der Angabe der Millimeter orientieren. Wer nur an schönen Tagen kurz mal unterwegs ist, kann zu Zelten mit einer Wassersäule von 1500 Millimetern greifen. Ab 2000 Millimeter für Wände und Dach sowie 3000 für den Boden ist es tauglich für feuchtes und windiges Wetter. Wer eher Expeditionen mit hohen Ansprüchen anstrebt, sollte zu einem Zelt mit einer Wassersäule von 3000 Millimetern für Wände und Dach sowie 5000 für den Boden greifen. Der Boden sollte mehr als 15 Zentimeter in die Wände hochragen. Die Nähte solcher Produkte sind doppelt vernäht und versiegelt. Das Gestänge sollte biegsam sein, um Wind widerstehen zu können.
Zweite schöne Begegnung
Zweite Begegnung: ein Treffen mit einem Fleischproduzenten in der Gegend. Dessen Betrieb schaute er sich dann an. In einer Zeitung hatte er zuvor gelesen, dass dieser einen Preis wegen der ausgezeichneten Qualität erhalten hatte. Ob es im selben Jahr wie beim Besuch des Tiveden Nationalparks war, weiß der Reisende nicht mehr. Der Chef dachte wohl, dass er als Radfahrer bestimmt immer hungrig wäre. Zum Abschied packte er ihm eine kleine Kühltasche voll mit eisgekühltem Fleisch.
Kein Wunder, dass Norwegen so gerne in die Gegend fahren, wenn man dort so gastfreundlich ist. 741000 Übernachtungen zählt man aktuell in Örebro. Davon seien gut 40 Prozent Norweger. Und überraschend viele Chinesen tauchen dort auch auf. Gab es 2013 erst noch 700 Übernachtungen, sei die Zahl der Übernachtungen rasant auf aktuell 14000 gestiegen, schreibt die Zeitung Aftonbladet. Wichtigster Grund seien die bei Asiaten beliebten Rundreisen durch Skandinavien. So erklärt sich also die Schlagzeile: Chinesen stürmen Örebro.
Gestern war es kalt und nass. Von manchen hörte ich dann schon den Wunsch: “Ich wünschte, es wäre wieder mal Sommer.”
Ich gehe am liebsten an solchen Tagen in eine Therme. Besonders gerne mag ich die Therme in Konstanz. Da die Gegend wunderbar zum Radeln geeignet ist, ist man oft den ganzen Tag unterwegs. Am Abend kann man die Badekleidung zusammensuchen, in der Therme die müden Beine ausstrecken und das gesunde Thermalwasser trinken. Vom Außenbecken aus leuchtet der Bodensee herüber. Und ich genieße den Blick auf die Alpen. Am nächsten Morgen genieße ich natürlich den bewundernden Blick mancher Redakteure, wie erholt ich aussehe.
Schön finde ich auch die Therme in Bad Oeynhausen. Drei Wochen Radeln von der Sieg zum Kahlen Asten und dann über die Diemel zur Weser ohne Pause erfordern ihren Tribut. Die Beine wollen nicht mehr. Wir bauen die Zelte auf dem an der Weser liegenden Campingplatz auf und radeln am Ruhetag in die Stadt.
An sich denkt man, ein solch alter Kurort kann nur eine etwas verranzte Therme haben. Aber nichts da! Es gibt ein großes Außenbecken mit Salzwasser. Eine Therapeutin bietet zu Musik Aquafitness an. Auch innen gibt es ein großes Becken, in das eine Gegenstromanlage integriert ist; und es gibt auch im Preis enthaltene Saunen. Klar macht das Radeln am nächsten Tag nach Minden deutlich mehr Spaß!