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    Friedlich leben am Caminho

    Fried­lich leben am Camin­ho Por­tu­guês: Zum ers­ten Mal auf die­ser Tour schläft der Rei­sen­de in einer Pil­ger­her­ber­ge. Es ist gera­de­zu Luxus. Denn es han­delt sich um eine frisch reno­vier­te Quin­ta in Cor­ti­ça zwi­schen Tomar und Coim­bra. Die Küche sieht noch nagel­neu aus. Der drit­te Tour-Abschnitt hat vor weni­gen Tagen mit dem Camin­ho Por­tu­guês begon­nen. Die­ser führt von Lis­sa­bon aus nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la. Die Via Algar­vi­a­na ist zur Hälf­te abge­schlos­sen, die Rota Vicen­ti­na ganz. Mit Pil­ger Klaus aus Lünen, der eigent­lich Seg­ler ist, teilt er sich heu­te Nacht die Her­ber­ge. Jeder ver­fügt über sei­nen eige­nen Schlaf­saal. Eher zufäl­lig ist der Rei­sen­de hier gelan­det. An sich soll­te es noch etwas wei­ter…

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    Frisch gegrillter Fisch mit etwas Olivenöl

    Da kom­men bestimmt inter­es­san­te Rezep­te zusam­men, wenn sich die “kom­ple­xe His­to­rie einer Regi­on in der Küche spie­gelt”. Dies ist die inter­es­san­te Per­spek­ti­ve des lan­ge im Ort Roses in Kata­lo­ni­en leben­den Kochs und Restau­rant­be­trei­bers Fer­ran Adrià. Andrew Pur­vis von der eng­li­schen Zei­tung “The Tele­graph” hat sich mit Adrià getroffen. “In Roses, we had first the Greeks and Romans; then the Arabs were here for 1,000 years.” Es gebe nicht vie­le Orte auf der Welt, die sol­che Erfah­run­gen gemacht und wo sich dar­aus eine solch ein­zig­ar­ti­ge Kul­tur gebil­det hät­te. Sogar die Ent­de­ckung Ame­ri­kas durch die Spa­ni­er spie­ge­le sich wie­der, denn so sei die Toma­te nach Euro­pa gekom­men. Ein aus­ge­spro­chen simp­les Rezept wen­den…

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    One apple a day …

    One apple a day, keeps the doc­tor away. Wer kennt die­sen Spruch nicht. Doch die­ser tref­fe nicht auf die hoch­ge­züch­te­ten Äpfel zu, die wir oft im Dis­coun­ter ange­bo­ten bekom­men, mei­nen Forscher. Im Gegen­satz zu alten Apfel­sor­ten ent­hiel­ten die hoch­ge­züch­te­ten vie­le All­er­ge­ne, da die Poly­phe­no­le von Züch­tern zurück­ge­züch­tet wor­den sei­en. Poly­phe­no­le sor­gen für bit­te­ren Geschmack, schüt­zen in vie­len Früch­ten wie zum Bei­spiel auch Oli­ven vor Schimmelpilzen. Vie­le Oli­ven müs­sen daher auch erst nach der Ern­te inten­siv behan­delt wer­den, damit sie gut schme­cken. Ich habe das jetzt bei einem Besuch einer Quin­ta in der Ser­ra da Est­re­la gelernt, wo ich dem außer­ge­wöhn­li­chen Schau­spiel der Oli­ven­ern­te zuschau­en durf­te. Jun­ge Leu­te aus aller Welt…

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    Wein und Oliven so weit das Auge reicht

    Noch nie hat der Rei­sen­de auf sei­ner gesam­ten Rei­se Wein und Oli­ven in sol­chem Aus­maß gese­hen. Wahn­sinn! Hin­ter ihm lie­gen immer­hin schon gut 3000 Kilo­me­ter Rad­rei­se durch Nord­por­tu­gal und Gali­zi­en. Es ist auch ange­sichts der Höhe über­wäl­ti­gend, am Rio Dou­ro zwi­schen Sal­to de Sau­cel­le und Por­to zu radeln. Es gibt Wein und Oli­ven, so weit das Auge reicht Infor­ma­tio­nen über Anbau­me­tho­den lie­fer­te dem Rei­sen­den ges­tern ein schi­ckes Wein­mu­se­um in São João da Pes­quei­ra im Distrikt Viseu. Es lohnt sich nicht nur ein Besuch, weil es nach dem Rund­gang über drei Eta­gen ein fabel­haf­ten Rot­wein zur Abrun­dung gibt. Es gibt viel und gutes Mate­ri­al, war­um sich die “vin­has” hier gut für…