Wir entdecken und bestimmen: Insekten

Wir ent­de­cken und bestim­men: Insek­ten. Kennt jemand noch die­se Buch­rei­he der Ravens­bur­ger Taschen­bü­cher? Und kennt jemand die­ses selt­sa­me Insekt? Es flog heu­te im Gar­ten her­um, setz­te sich dann an der Schei­be fest. Daher konn­te der Rei­sen­de es gut in einem Glas ein­fan­gen und foto­gra­fie­ren. Denn danach geriet es etwas in Star­re, so dass er das Glas ent­fer­nen konn­te. Eini­ge Minu­ten blieb es still sit­zen, bevor es davon flog. Es wur­de zwar ent­deckt, aber nicht bestimmt.

Hier flie­gen ohne­hin vie­le Insek­ten: Hum­meln, Schmet­ter­lin­ge und Wild­bie­nen in ers­ter Linie. Eher sel­ten Libel­len und ab und zu auch Mücken. Sie erfreu­en sich an vie­len Blü­ten, da der Gar­ten von Früh­jahr bis Herbst immer etwas zum Naschen anbie­tet: Mal­ven, Rosen, Dis­teln, Mar­ga­ri­ten, schon frü­her im Jahr Kro­kus­se und Oster­glo­cken. Insek­ten­ver­nich­tung ist hier ein Fremd­wort. In Rit­zen der Ter­ras­se, in Erd­lö­chern und Löchern der Gar­ten­stüh­le lie­gen ihre Nester.

Gera­de wur­de das Rät­sel nicht hier, aber über Face­book-Freund Ralf gelöst: Es wird sich wahr­schein­lich um eine Schlupf­wes­pe han­deln. Sie ist ein nütz­li­ches Insekt, dem Bor­ken­kä­fer gut schme­cken sollen.

Hor­nis­se,  ent­deckt im Gar­ten am 18.07.2025

Heu­te Nach­mit­tag beweg­te sich auf ein­mal das Gras zu Füßen des Rei­sen­den. Ein rie­si­ges Insekt beweg­te sich müh­sam auf die Ter­ras­se zu. Dank Obs­i­den­ti­fy-App war es schnell als Hor­nis­se iden­ti­fi­ziert. Denn eine Hor­nis­se lässt sich auch nicht immer bli­cken. Kann jemand sagen, ob es sich um eine Köni­gin handelt?

Heute frisch geschlüpft?

Offen­bar frisch geschlüpft ist heu­te (16.06.2021) das auch oben in der Gale­rie abge­bil­de­te UFO. Schon seit Stun­den lässt das Insekt immer mal wie­der die Flü­gel vibrie­ren, pest dabei auf dem Tisch her­um. Es wirkt so ein wenig wie ein Flug­zeug, das star­ten will. Dann ruht es sich lan­ge aus, weil all das Vibrie­ren anstren­gend zu sein scheint. Wer weiß, wor­um es sich dabei handelt?

Schwarzhörniger Totengräber

Ges­tern — Ende Juni 2025 — ent­deck­te der Rei­sen­de noch die­sen ihm bis dato unbe­kann­ten Käfer beim Spa­zie­ren­ge­hen im Wald von Haus Rüsch­haus in Müns­ter. Er krab­bel­te zu sei­nen Füßen auf dem Wan­der­weg. Dass ein Mensch vor ihm stand, merk­te er natür­lich sofort und ver­such­te erst davon­zu­kom­men, um dann doch inne­zu­hal­ten. Per Bestim­mungs-App war er schnell iden­ti­fi­ziert als Schwarz­hör­ni­ger Toten­grä­ber. Ohne nütz­li­che Insek­ten wäre wir längst an Aas erstickt. Denn es han­delt sich um einen Aasfresser.

Wir ent­de­cken und bestim­men: Insek­ten. Dem Rei­sen­den hat das schon immer viel Spaß gemacht. Schon als Jun­ge sam­mel­te er ger­ne Tier­kno­chen in einem nahen Wald. Ver­stei­ne­run­gen klopf­te er in einem Stein­bruch. Und er heg­te und pfleg­te ein Ter­ra­ri­um mit zum Bei­spiel Heu­schre­cken. Und auf einer Rad­tour durch Gali­zi­en war er glück­lich, am Rio Due­ro zum ers­ten Mal eine Got­tes­an­be­te­rin beob­ach­ten zu dür­fen. Die kriegt im Leben auch nicht jeder zu sehen! Die Grund­la­ge dafür, dass ein Gar­ten heu­te für Insek­ten ein wert­vol­les Refu­gi­um ist.

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