Im Jurassic-Park nahe der Weser

Im Juras­sic-Park nahe der Weser: Ech­te Fuß­stap­fen von Dino­sau­ri­ern haben For­scher im Land­kreis Nien­burg gefun­den. Heu­te sieht sich der Rei­sen­de den Juras­sic-Park nahe der Weser in Mün­che­ha­gen an. Der Dino-Park ist um die ver­stei­ner­ten Fuß­spu­ren herumgebaut.

Die Aus­stel­lung unter frei­em Him­mel beein­druckt. Erfah­run­gen auf dem Weser­rad­weg wer­den um eini­ges berei­chert. Denn es gibt jede Men­ge Dino­sau­ri­er in Lebens­grö­ße zu sehen. Gut ver­glei­chen lässt sich deren Grö­ße inso­fern, wenn zum Bei­spiel ein Tyran­no­sua­rus vor einem Bron­to­sau­rus plat­ziert ist. Sogar Insek­ten wie Käfer und Libel­len sind zu sehen, die auch damals ziem­lich groß waren.

Und die Tie­re sind in Far­be dar­ge­stellt: Wie ihre Haut wirk­lich aus­sah, weiß aber nie­mand. Denn es gibt kei­ne Zeug­nis­se des­sen, da die Haut bei Tie­ren wie bei Men­schen ver­geht. Es sei denn, ein Moor hat unter Sau­er­stoff­aus­schluss Lei­chen kon­ser­viert. Es gibt Aus­stel­lun­gen wie in Sil­ke­borg, in denen die Klei­dung von Men­schen aus der Bron­ze­zeit noch gut zu erken­nen ist. Das Moor­mäd­chen ist daher berühmt. Man­che Tie­re brül­len auch, aber unheim­lich ist es nicht dadurch. 

Brüllten Dinos wirklich?

Ob sie wirk­lich so gebrüllt haben, kann auch nicht geklärt wer­den, son­dern höchs­tens ver­mu­tet. For­scher schlie­ßen dar­auf auf­grund des Kör­per­baus und ver­gleich­ba­rer leben­der Lebe­we­sen. Tex­te auf zahl­rei­chen Info­ta­feln erklä­ren, wie es in der Welt der kolos­sa­len Lebe­we­sen aus­sah. Nett ist auch die Aus­stel­lung über Dino-Babys. Dort sind Eier und ver­stei­ner­te Ske­let­te der Nach­wuch­ses zu sehen.

Für Fami­li­en ist der Besuch des Frei­licht­mu­se­um Mün­che­ha­gen, Deutsch­lands größ­ter wis­sen­schaft­li­cher Erleb­nis- und The­men­park, mit Spaß ver­bun­den. Der Rei­sen­de sah vie­le Kin­der mit einem Quiz durch Hal­len und zwi­schen Büschen her­um­lau­fen. Ihre ver­mut­lich häu­figs­te Fra­ge lau­tet: Ist der gefähr­lich? Eini­ge Stun­den ist jeder Besu­cher gut beschäftigt.

Die Foto­da­ten­bank des Bike­pa­ckers wächst gewal­tig durch den Besuch. Damit las­sen sich künf­ti­ge Rei­se­füh­rer schön bebil­dern, soll­te es in ihnen auch um Erd­ge­schich­te gehen.

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Gold der Lofoten

In einer Nor­weg­engrup­pe auf Face­book frag­te neu­lich jemand nach typisch nor­we­gi­schen Spe­zia­li­tä­ten. Dazu gehört ein­deu­tig Tro­cken­fisch, oft an der Luft getrock­ne­ter Kabel­jau. Das Gold der Lofo­ten. Es gehört zu den ein­drucks­vol­len Erleb­nis­sen auf den Insel­grup­pen Lofo­ten oder Ves­terå­len, im Som­mer selbst nur lee­re Gerüs­te zu sehen. Sie rie­chen dann immer noch nach Fisch. Die Insel­be­woh­ner sagen dazu, dass sie das Geld aus dem Ver­kauf des kost­ba­ren Fangs rie­chen könnten.

Als Motiv zog den Rei­sen­den aber zunächst die Erwar­tung, mit dem Boots­bau­er Ulf Mikal­sen und des­sen Gefähr­ten an der nord­nor­we­gi­schen Küs­te ent­lang zu segeln. Er und ande­re Nor­we­ger tref­fen sich nahe­zu regel­mä­ßig, um von Kjer­rin­gøy in der Pro­vinz Nord­land bis zur Insel Vega nahe Trond­heim zu segeln. Dafür und fürs Gold der Lofo­ten nahm der Rei­sen­de eine wei­te Stre­cke quer durch Lapp­land mit dem Rad auf sich — vom einer Fei­er des Herings am Bot­t­ni­schen Meer­bu­sen auf der Insel Ulvön zum Bewoh­ner des Polarmeers.

Segeltörn von Kjerringøy nach Vega

Nach­dem er Mikal­sen eini­ge Tage beim Bau eines Nord­land­boo­tes beob­ach­tet hat­te, durf­te er immer­hin zwei Tage mit aufs Segel­boot. Län­ger nicht, da in einem der Häfen schon ande­re Inter­es­sen­ten dar­auf war­te­ten zuzu­stei­gen. Das Rad durf­te aller­dings nicht mit an Bord stei­gen. Denn dafür ist ein tra­di­tio­nel­les Fischer­boot zu klein. Das Gepäck fin­det im Stau­raum im Bug oder Heck Platz. Ande­re depo­nier­ten ihr Gepäck auch in der klei­nen Kajü­te, die auch Kojen für die Fischer bie­tet. Auch ein klei­ner Ofen zum Hei­zen in kal­ten Näch­ten befin­det sich dort. Da aber die Näch­te im Hoch­som­mer selbst in den klei­nen Häfen an der Küs­te des Polar­meers warm sein kön­nen, schlief der Rei­sen­de nachts im Schlaf­sack im Bug. Die­ser wird mit einem Segel abge­deckt, um gegen Regen geschützt zu sein. Zum Glück blieb es die gan­ze Zeit über trocken.

Im Arti­kel “Das Gold der Lofo­ten” für die “Wie­ner Zei­tung”, ältes­te Zei­tung Öster­reichs, hat der Rei­sen­de fest­ge­hal­ten, was er mit dem Able­gen vom Steg auf einem Nord­land­boot erlebte. 

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