Film auf arte: La Isla Minima

Wer sich für Andalusien interessiert, sollte heute Abend um 21.45 Uhr “La Isla Minima” auf arte nicht verpassen. Der Krimi soll laut dpa “stimmungsvolle Bilder in warmen, erdigen Tönen zeigen. Die schwüle Hitze Andalusiens kriecht förmlich in das Wohnzimmer der Zuschauer. Oft hat man das Gefühl, sich die Stirn abtupfen zu müssen.” Zwei Kinder sind verschwunden, ihre Leichen tauchen in Reisfeldern auf. Zwei Polizisten ermitteln.

Obwohl ich schon oft und sehr gerne Andalusien mit dem Mountainbike bereist habe, schwül ist mir die Gegend nie vorgekommen. In den Bergen weht im Frühjahr ein erfrischender Wind, in der Ebene eher warm und trocken. Spaß beim Ansehen wünsche ich trotzdem.

Blühstreifen für Insekten

Gerade entdeckt:

Die Nachrichten über das Insektensterben erschrecken immer wieder. Und das Münsterland zu durchstteifen und zu erleben ist in manchen Gegenden doch ziemlich monoton angesichts riesiger Maisfelder und fehlender Streuobstwiesen. Radwanderer, die sich beispielsweise auf den Spuren der Annette von Droste-Hülshoff befinden oder Wasserburgen erkunden, vermissen oft lebendige Natur.

Aber am Horstmarer Landweg zum Beispiel sich jetzt etwas:

Bauer Jochen Wernsmann hat einen 300 Meter langen und sechs Meter breiten Randstreifen seines Ackers für Buchweizen, Koriander und Malven freigegeben, damit zum Beispiel Schmetterlinge, Bienen dort Nahrung finden.

Auch Pfähle mit kleinen Löchern wurden in den Boden gerammt, in denen Insekten Unterschlupf finden können.

Jedoch sind Blühstreifen wie dieser nicht nur am Horstmarer Landweg, sondern auch an anderen Stellen in Münster, im Münsterland und Recklinghausen zu sehen. Federführend für das Projekt sind die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband. So wird die Monotonie der Felder im Münsterland aufgebrochen, so dass Radwandern und Wandern mehr Freude bereiten.