World Luxury Spa Award geht an die Costa Cálida in Spanien

Willst Du mal Well­ness-Urlaub in einem der bes­ten Spa-Hotels der Welt ver­brin­gen? Dann ist der jetzt mit dem World Luxu­ry Spa Award aus­ge­zeich­ne­te La Man­ga Club an der Cos­ta Cáli­da bei Mur­cia viel­leicht etwas für Dich.

Wie die in Bar­ce­lo­na erschei­nen­de Zei­tung La Van­guar­dia schreibt, weist die­se Küs­te eine durch­schnitt­li­che Jah­res­tem­pe­ra­tur von 19 Grad auf und 300 Son­nen­ta­ge im Jahr. Mit dem Par­que natu­ral de Cal­blan­que scheint die Gegend bei Mur­cia sogar eine unver­gleich­li­che Natur zu haben. Ich selbst weiß es nicht, bin noch nicht in Mur­cia gewesen.

Im Club selbst soll es drei Zonen zur Rege­ne­rie­rung geben: Zunächst den Spa-Bereich selbst mit 13 Kabi­nen zur Behand­lung, Jacuz­zi, Kalt­was­ser- und Eis­bad, Innen­schwimm­be­cken, Dampf­bad, Ruhe­raum mit Musik, Mas­sa­ge und Anwen­dun­gen, in denen ihr das Maxi­mum eurer Schön­heit her­aus­kit­zeln könnt.

Dann gibt es ein Fit­ness­cen­ter, in denen euch euer per­sön­li­cher Fit­ness­coach zu Best­leis­tun­gen quält, wenn ihr dort Indoor-Cycling, Pila­tes, HIT, Zum­ba macht oder er euch in ein semio­lym­pi­sches Schwimm­be­cken wirft. Viel­leicht lernt ihr dort spe­zi­el­le Schwimm­tech­ni­ken für den nächs­ten Triathlon.

Nicht zuletzt gibt es dort ein 400 Qua­drat­me­ter gro­ßes Zen­trum hoher Leis­tungs­fä­hig­keit für Pro­fi­sport­ler und Ver­ei­ne. Viel­leicht trefft ihr ja Mes­si oder Ronal­do dort. Ein Erfah­rungs­be­richt von Dir wür­de mich freu­en, soll­test Du dort dem­nächst logieren.

Mehr Infos und Fotos unter

La Van­guar­dia über La Man­ga Club

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Im Sterngebirge: Schafwolle in den Genen

Burel bedeu­tet Schaf­wol­le. Die Wol­le aus der Ser­ra da Est­re­la ist beson­ders qua­li­tät­voll. Der Begriff ist bereits seit dem 19. Jahr­hun­dert ein Mar­ken­na­me für por­tu­gie­si­sche Woll­pro­duk­te. Daher wei­sen die Bewoh­ner im Stern­ge­bir­ge qua­si Schaf­wol­le in den Genen auf.

Der Desi­gner Miguel Gigan­te gehört zu einer Grup­pe inno­va­ti­ver Krea­ti­ver, die Woll­pro­duk­te im New Hand Lab in der ehe­ma­li­gen „Fábri­ca Antó­nio Est­re­la“ in Covil­hã kre­ieren. Gigan­te legt dort zurück­hal­tend vor­nehm sei­ne selbst gestal­te­ten Män­tel, Woll­de­cken und Schals auf dem sau­be­ren Boden aus. Er hat die Pro­to­ty­pen geplant. Er lei­tet die maschi­nel­le Produktion.

Die Stadt Covil­hã ist Zen­trum der por­tu­gie­si­schen Woll­pro­duk­ti­on. Sie gilt schon lan­ge als das por­tu­gie­si­sche Man­ches­ter. So nimmt sie einen her­aus­ra­gen­den Platz in der Wirt­schaft des Lan­des ein. Sehr schön kommt die Rol­le des die Stadt umge­ben­den Gebir­ges Ser­ra da Est­re­la auch im aus der Renais­sance von Gil Vicen­te ver­fass­ten Thea­ter­stück Tra­gi­ko­mö­die der Ser­ra da Est­re­la her­aus. Wich­ti­ge Per­so­nen in die­sem Dra­ma sind Hir­ten. Ein wich­ti­ges Werk ist eben­falls Fer­rei­ra de Cas­tros 1954 erschie­ne­ner Roman “Wol­le und Schnee”. De Cas­tro nimmt sich der Situa­ti­on der Tex­til­ar­bei­ter in der Stadt und auf dem Land an, weil deren Situa­ti­on sich durchs Auf­kom­men der Fabri­ken stark ver­än­dert. Auch bei ihm spie­len Schaf­hir­ten eine gro­ße Rolle.

Fort­set­zung folgt.

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Alte Festungen, das letzte Herbstlaub

Das schö­ne Wet­ter nut­zend, sind wir am Sonn­tag auf dem Rhein­steig herumgeklettert.

Wir sind 12,8 Kilo­me­ter von Leu­tes­dorf bis Rheinb­rohl gelau­fen, haben dabei eine Burg­rui­ne und Skulp­tu­ren mit­ge­nom­men, den Blick auf das letz­te Herbst­laub genos­sen und den Blick auf den Rhein.

Da es fast 700 Höhen­me­ter sind, muss man schon Zeit ein­pla­nen — gut 5,5 Stunden.

Es geht mehr­mals fast kom­plett ins Tal herunter.

Die Stre­cke liegt unge­fähr auf der Mit­te zwi­schen Bonn und Koblenz. Am Anfang und am Ende der Stre­cke gibt es Bahn­hö­fe, was An- und Abrei­se erleich­tert. Gele­gen­heit zur Ein­kehr gibt es nur in Leu­tes­dorf und Rheinb­rohl um die­se Jah­res­zeit. Die Hüt­ten sind der­zeit geschlossen.

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Blätterzauber an der Ehlinger Ley

Blät­ter­zau­ber an der Ehlin­ger Ley. Far­bi­ge Blät­ter, noch voll belaub­te Wein­re­ben: Der Herbst ver­zau­bert die Ehlin­ger Ley bei Bad Boden­dorf. Noch ist es hier warm im Herbst. Des­halb hal­ten sich Men­schen und Tie­re nach wie vor ger­ne in den Höhen und auf den Streu­obst­wie­sen auf. Die­se Gegend im Ahr­ge­bir­ge ist zum Wan­dern zu emp­feh­len. Denn die Füße wer­den geschont, da es nur weni­ge Asphalt­we­ge gibt. Über­wie­gend sind es Wald­we­ge, die mal fein, mal grob geschot­tert sind. 

Dies ist aber nicht immer so. Auf der ers­ten Etap­pe ab Sin­zig am Rhein ist viel asphal­tiert, was mit Wan­dern nicht viel zu tun hat. Auch bei Der­n­au gibt es sol­che Stü­cke und am Frei­lin­ger See. In man­chen Wan­der­füh­rern wie von Kom­pass wird dies lei­der ver­schwie­gen. War­um auch immer! Es ist zu ver­mu­ten, dass Wan­der­freun­de nicht abge­schreckt wer­den sollen. 

Schimmel auf grün bedeckten Weiden

Zu Beginn der Stre­cke sieht man noch eini­ge Win­dun­gen der Ahr. Der Fluss ist so kurz vorm Rhein schon recht groß gewor­den. Zu Beginn des gut 100 Kilo­me­ter lan­gen Ahr­stei­ges ist sie in Blan­ken­heim nur ein Rinn­sal mit­ten im Ort. Dort fließt ein dün­ner Strahl in ein Becken. Doch mit dem Auf­stieg über der Ahr errei­chen Wan­de­rer recht kom­for­ta­bel aus­ge­bau­te Wege, die auch schön durch Wald füh­ren. Und auch an Pfer­de­kop­peln: Die­se wir­ken jetzt durch Schim­mel auf von grü­nen Blät­tern bedeck­ten Wei­den ziem­lich roman­tisch. In einer Schutz­hüt­te bie­tet sich dann auf der immer­hin 16 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke eine Rast an. Gera­de bei win­di­gen Ver­hält­nis­sen hilft das.

Am Anfang und am Ende der Stre­cke gibt es Bahn­hö­fe in Bad Neu­en­ahr und in Sin­zig. Dies erleich­tert die An- und die Abrei­se. Eine Gele­gen­heit zur Ein­kehr mit lecke­rem Kuchen gibt es um die­se Jah­res­zeit unter­wegs in einer Gast­stät­te in Ehlin­gen. Eine wei­te­re liegt bereits davor in Löhn­dorf im Tal. Die Win­zer­hüt­te nahe der Ehlin­ger Ley ist aber der­zeit geschlossen.

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Mountainbiken im Ahrgebirge

Ange­sichts des küh­len Wet­ters eine Anre­gung zum Auf­wär­men: Moun­tain­bi­ken im Ahr­ge­bir­ge. Die Höhen des Ahr­ge­bir­ges in der Nähe von May­schoss sind sehr reiz­voll zum Rad­fah­ren. Es han­delt sich um Wan­der­we­ge. Wie auf den Fotos gut zu erken­nen ist, sind die Wege über­wie­gend geschot­tert. Und sie sind auch zum größ­ten Teil ser­pen­ti­nen­ar­tig ange­legt. Nur hier und da fällt der Anstieg stei­ler aus, ist aber nicht unüber­wind­bar. Es ist auch erlaubt, auf ihnen zu radeln.

Der Rei­sen­de fuhr dort am Wochen­en­de mit einem Freund, der um die 100 Kilo wiegt. Trotz Über­ge­wichts ist er noch gut belast­bar, da er lan­ge Zeit sport­lich sehr aktiv war — vor allem Bas­ket­ball spiel­te. Die Aus­dau­er ist nach wie vor vor­han­den. Dies trifft auch auf den sport­li­chen Ehr­geiz zu. Hoch oben in einem Mit­tel­ge­bir­ge ober­halb von Dör­fern wie Der­n­au und May­schoss zu fah­ren, Forst zu pas­sie­ren, Wein­re­ben berüh­ren zu kön­nen, all dies moti­viert natür­lich auch. Sicher erfreu­te ihn auch der Kom­men­tar eines Jugend­li­chen, der beein­druckt sag­te, er wür­de es nicht schaf­fen, die­se Stei­gun­gen her­aus­zu­fah­ren. Er selbst ging mit sei­ner Fami­lie spazieren.

Reger Verkehr im Tal statt Weinreben vorm Maul

Es ist auch deut­lich ange­neh­mer, hier zu fah­ren als auf den Rad­we­gen unten im Tal. Auf der Land­stra­ße stört der rege Ver­kehr der Aus­flüg­ler. Die­se gehen dort erst ein wenig spa­zie­ren und genie­ßen anschlie­ßend den guten Wein in den Gast­stu­ben. Man­che Köl­ner schei­nen es zu lie­ben, ihre Sport­wa­gen dort aus­zu­rei­zen und die Stre­cke als Renn­bahn zu nut­zen. War­um ver­su­chen sie dies nicht am Nür­burg­ring, der nun wirk­lich nicht weit ent­fernt ist? Die Fahrt im Tal stellt, sport­lich gese­hen, kei­ne Her­aus­for­de­rung dar. Meis­tens zuckelt man hin­ter den gemüt­lich tuckern­den Mas­sen her. Zudem sind dort E‑Bike-Fah­rer unter­wegs, die ihr Fahr­zeug nicht wirk­lich beherr­schen. Neu­lich sah der Rei­sen­de noch jeman­den mit unglaub­li­cher Geschwin­dig­keit, eine Böschung her­aus­ra­sen und wie­der her­un­ter. Es war ein Wun­der, dass dem Mann nichts passierte.

Die Gegend ist gut an die Bahn ange­schlos­sen. Meh­re­re Züge brin­gen Sport­be­geis­ter­te mehr­mals täg­lich zum Moun­tain­bi­ken im Ahr­ge­bir­ge. Lei­der ist nur Blan­ken­heim nicht gut ange­schlos­sen, wenn jemand dort wan­dern gehen will, wo der Fluss Ahr sich erst noch ent­wi­ckelt. Ins­ge­samt ist der Fluss gut 85 Kilo­me­ter lang. Der Regio­nal­zug fährt nur bis Blan­ken­heim (Wald). Nach Blan­ken­heim geht e wei­ter mit dem Bus.

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