Im Hinterland der Sandalgarve lässt sich beobachten, wie Korkeiche bearbeitet wird.
Jetzt im TV: Rio Guadiana bis Mosel. Durchstreifen & Erleben versorgt Abonnenten regelmäßig mit den besten Kultur- und Reisefilmen im TV-Programm. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa. Diesmal erwartet alle ab heute die Länder-Auswahl Deutschland, Frankreich, Norwegen, Portugal und Spanien. Wiederholungen sind in dieser Übersicht kaum vorhanden. Viele von ihnen stehen schon in zuvor veröffentlichten Newslettern.
Immerhin drei Dokus über Portugal sind zu erwarten: Von den vorgestellten Regionen kennt der Reisende Sandalgarve am besten. Diese umfasst den Raum zwischen Faro und dem Fluss Guadiana. Der Fluss bildet im Osten eine natürliche Grenze zu Spanien. An der Küste liegt nicht nur Faro, sondern es gibt auch weitere Städte wie Monte Gordo, Olhão und Vila Real de Santo António.
Historische und pittoreske Sehenswürdigkeiten
Alle Orte haben ihre eigenen Sehenswürdigkeiten. So gibt es zum Beispiel in Olhão mit dem Caíque do Bom Sucesso eine Replik eines Fischerbootes zu sehen, mit dem eine Delegation nach Brasilien segelte. Sie informierten den im Exil in Brasilien lebenden damaligen König vom französischen Überfall in Portugal. Dieser ereignete sich in der Zeit der napoleonischen Kriege. Im Ort finden Besucher auch Wohnhäuser im kubistischen Stil. Eine schöne Foto-Tour bietet sich also an.
Vila Real de Santo António ist ein kleiner Küstenort. Dieser besticht durch Kacheln. Dort gibt es zum Beispiel an einigen Häusern lustige Tiermotive zu sehen. Auf Sitzbänken im Zentrum stehen einige Aphorismen. Auf denen kann man sich beim Ausruhen Gedanken über deren Bedeutung machen.
Ganz gespannt ist der Reisende schon auf seine Radwanderung auf der Via Algarviana im Hinterland. Sobald die Risikostufe bezüglich Corona gesenkt wird, wird er sich auf den Weg vom Rio Guadiana durch das unbekannte Algarve-Hinterland bis in den Süden von Lissabon aufmachen. Hoffentlich ist es in wenigen Tagen so weit. Aber noch stehen die Zeiger für Portugal leider auf rot. Wie sieht es bei Dir aus? Was planst Du?
Und was erwartet alle bei der Auswahl der besten Reisefilme unter “Jetzt im TV: Rio Guadiana bis Mosel”?
Insel im Bottnischen Meerbusen — in Norrbotten wuchs Liza Marklund auf.
Jetzt im TV: kalt und heiß. Durchstreifen & Erleben beliefert Abonnenten regelmäßig mit den besten Kultur- und Reisefilmen im TV-Programm. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa. Diesmal erwartet alle nur eine kleine Länder-Auswahl: Meistens Deutschland, aber auch Dänemark, Frankreich, Österreich, Schweden und Spanien sind ab heute vertreten. Wiederholungen sind in dieser Übersicht kaum vorhanden. Viele von ihnen stehen schon in zuvor veröffentlichten Newslettern.
Doku über Liza Marklunds Stockholm
Eine interessante Perspektive auf Stockholm verspricht die Doku mit Schriftstellerin Liza Marklund. Gerade erst hat der Reisende ihren lesenswerten Krimi „Studio 6“ gelesen. Darin spielt die Journalistin Annika Bengtzon die Hauptrolle. Verfilmt wurde der lebendige Stoff auch schon. Gezeigt wird nicht nur der auf Medien lastende Druck, immer etwas Neues liefern zu müssen, sondern es ergibt sich auch ein guter Einblick in die weibliche Psyche. Die Erzählerin schildert zum Beispiel die Beziehung mit Annikas Verlobten. Diese liegt manchen ihrer Entscheidungen zu Grunde.
Stockholm selbst begegnet dem Leser im Prolog als heiße Stadt im Sommer, worunter viele Menschen leiden. Die Stadt erscheint auch als respektlos in den Augen einer Nebenperson. Denn die Totenruhe wird auf einem Friedhof gestört. Aber ihr Hund hetzt selbst ein Eichhörnchen, ohne dass sie einschreitet. Dann findet sie eine Leiche. Als Gegenbild baut die Erzählerin die Perspektive Bengtzons auf. Sie sieht den sonnendurchfluteten Rålambshovpark, glitzerndes Wasser der Riddarfjärden und sogar zwei Windsurfer. Auch ihr begleitender Fotograf verweist auf einen schönen Sommer. Doch dann nimmt das Tempo zu, sobald sie am Tatort eintrifft. Annikas Perspektive ändert sich. Am Ende des Romans nimmt die Handlung eine überraschende Wendung, die sich nicht in Stockholm, sondern an ihrem Heimatort ereignet.
Schnell vernetzt durch Einheimische
Romane und Führungen von Einheimischen verwendet der Reisende selbst gerne in seinen Artikeln. Es hilft, vom eigenen engen Fokus wegzukommen. Ein sehr guter Autor beobachtet die Umgebung viel genauer, als der Reisende es an einem Tag oder in einer Woche vor Ort leisten kann.
Und Einheimische können den Reisenden schnell vernetzen. Von den Impulsen und Perspektiven der ausgewählten Bewohner haben seine Leser mehr, als wenn er einen konventionellen Reiseführer abarbeitet und nur eigene Eindrücke schildert. Ein konventioneller Führer enthält oft allgemeine Infos. Diese kann jeder leicht im Netz abrufen. Ein Sänger führt durch Umeå in Västerbotten, ein Galerist durch Aarhus, die Tante eines Hotelbesitzers durch ein langes Tal in der Serra da Estrela in Zentralportugal. Ein Band über eine Besichtigung Stockholms und wo man zum Beispiel gute Souvenirs in Stockholm ergattern kann, ist natürlich auch angedacht.
Es ist also nun einiges von Liza Marklund zu erwarten. Diese stammt übrigens nicht aus Stockholm. Sie wuchs in Pålmark bei Piteå in Norrbotten auf.
Abonnenten erwartet jetzt im TV: kalt und heiß.
Zum Urlaub in Dänemark verführen das schöne Licht und…
schöne Strände.
Jetzt im TV: von Lolland auf die Azoren. Aktuell versorgt Durchstreifen & Erleben Abonnenten regelmäßig mit den besten Kultur- und Reisefilmen im TV-Programm. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa. Diesmal erwartet alle eine breite Auswahl von heute an bis Freitag: Vor allem Deutschland, aber auch Dänemark, Frankreich, Österreich, Portugal und Spanien sind vertreten. Wiederholungen sind in dieser Übersicht kaum vorhanden. Viele von ihnen stehen in zuvor veröffentlichten Newslettern.
Die angekündigte Reise-Doku über Lolland weckt Erinnerungen an die Kindheit. Damit verbindet der Reisende die Fahrt nach Melby, Tisvilde oder Gilleleje zu Ferienhäusern auf der dänischen Insel Seeland. Zuerst wartete eine der riesigen Fähren im Hafen von Puttgarden. Die bange Frage zuvor: Verhindert ein Stau auf der Autobahn, das Schiff rechtzeitig zu erreichen?
Im Sturmlauf aufs Sonnendeck
Es gelang aber immer, auch wenn es manchmal knapp war. Dann erwarteten eine lange Schlangen im Hafen. Die Zeit des manchmal zweistündigen Wartens vertrieben sich viele auf den Fahrbahnen damit, Anglern zuzuschauen. Wann es losging, auf die Fähre zu fahren, war leicht beim Herumlaufen zu sehen. Irgendwann fuhren die ersten Autos los. Dann setzten sich viele schleunigst in Bewegung zu den Autos. Los ging es. Sobald eine Metallplatte unter dem Auto polterte, befand man sich an Bord.
Im Sturmlauf wurde die Treppe genommen, um schnell ans Sonnendeck zu gelangen, während die Erwachsenen in den Duty-free-Shop strömten. Schließlich war es spannender, die Abfahrt vom Heck aus zu beobachten, wie es unten im Wasser schäumte und sich dann nach und nach der Hafen entfernte. Immer dabei bei der Fahrt in die Ferien in Dänemark: stets das Schiff umkreisende und rufende Möwen. Große Meerestiere ließen sich leider nie blicken in all den Jahren.
Fast anderthalb Stunden dauerte die Fahrt, bei der der Wind sauste. Die Maschine stampfte. Sobald die Fähre in den Hafen von Rødby einlief, trappelten alle schnell wieder in den Bauch der Fähre. Aber es blieb noch viel Zeit, da oft viele Fahrzeuge vor einem dran waren.
Licht von Lolland
Lolland – strahlend blauer Himmel, gelbe Rapsfelder. Das sich so entfaltende Licht verbindet der Reisende mit der drittgrößten dänischen Insel. Und es ging fortan wesentlich langsamer auf der Europastraße voran als auf einer deutschen Autobahn. Dafür aber auch um so entspannter in Richtung Maribo. Schließlich begannen die großen Ferien. Eile war nicht mehr geboten. Und die Hagebutten waren reif. Auf einem Parkplatz noch auf Lolland wurde stets eine Rast eingelegt. Der Reisende erfreute sich dort jedes Jahr an prallen roten Früchten, an denen er auch etwas knabbern konnte. Und an deren juckenden Nüsschen, um seine Geschwister damit zu erfreuen. Aber als Entschädigung für alle gab es dann leckeres Softeis. Und um die letzte Etappe auf der Reise durch Dänemark nach Seeland zu versüßen.
Aber die Vorfreude auf den Weg durch den duftenden Kiefernwald am Strand von Liseleje war stets noch viel größer. Denn hinter dem Wald warteten herrliche Dünenburgen. Diese schützten vor Wind und heizten einen nach dem Bad im Meer schnell wieder auf. In der Nähe von Melby liegt der Arresø. Dort unternahm ein Bruder des Reisenden erste Schritte im Surfen. Heute surft er in der ganzen Welt.
Jetzt im TV: von Gibraltar nach Bornholm. Aktuell versorgt Durchstreifen & Erleben Abonnenten regelmäßig mit den besten Kultur- und Reisefilmen im TV-Programm. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa. Diesmal erwartet alle eine breite Auswahl: Deutschland, Dänemark, Frankreich, Österreich, Portugal und Spanien sind ab heute vertreten. Wiederholungen sind in dieser Übersicht kaum vorhanden. Viele von ihnen stehen in zuvor veröffentlichten Newslettern.
Gibraltar diente der Kontrolle der Meerenge
Vielversprechend sieht der Beitrag über die Meerenge von Gibraltar zwischen Marokko und Gibraltar aus. Dorthin wird es den Reisenden in diesem Jahr wohl auch ziehen, nachdem er bereits zweimal dort war. Eine große Anziehungskraft übt der Felsen vor der andalusischen Küste aus.
In erster Linie ist es ein historischer Ort. An diesen klammert sich England noch heute und streitet erbittert mit Spanien. Er diente dem Land einst als Kontrollpunkt über die Meerenge zwischen Atlantik und Mittelmeer. Deshalb ist bei einem Besuch viel über die Geschichte zu erfahren, wenn man durch die alten Festungsanlagen wandert. Denn Gibraltar musste gegen Spanier und Franzosen verteidigt werden. “Great Siege” ist als Bezeichnung für den entscheidenden Krieg in die Geschichte eingegangen. Denn damit stieg Großbritannien zur Macht im Mittelmeer auf.
Ein Rum heißt dort „Nelson’s blood“. Der martialische Aufdruck “Nelson’s Blood” beruht darauf, dass Seeheld Lord Horatio Nelson, nachdem er an den Folgen eines Musketentreffers eines französischen Scharfschützen bei der Schlacht von Trafalgar (1805) auf der “HMS Victory” gestorben war, in einem Fass Rum konserviert wurde. Darin brachte man ihn nach England. Dieser Rum soll an Matrosen ausgeschenkt worden sein.
Viele Religionen auf einem Felsen vereint
Der Reisende nahm an einer Delfinsafari teil. Auf dieser wusste der Kapitän spannende Geschichten aus der Neuzeit zu erzählen. Er hatte ein Buch über die Rolle Gibraltars im Zweiten Weltkrieg gelesen und dabei erfahren, dass sich Spione an der Bucht von Algeciras gegenseitig belauerten. An Bord befanden sich auch einige Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit einem von ihnen, der als Kampfpilot eingesetzt war, unterhielt sich der Reisende. Er stürzte mit dem Flugzeug in den andalusischen Bergen ab. Es sei das erste Mal, dass er seit Kriegsende wieder hier sei, erzählte er. Heute erkenne er die Insel nicht mehr wieder. So sehr habe sie sich verändert.
Moderne Stadt
Es ist eine moderne Stadt auf ihr gewachsen. Diese vereint viele Religionen miteinander. Gibraltar ist stolz darauf, dass sich alle gut miteinander vertragen. Im Großen und Ganzen wirkt die Stadt spanisch und englisch zugleich. Viele Paare kommen aus beiden Ländern, sprechen daher eine lustige Mischung aus beiden Sprachen. „Vamos a tomar tea“, ist öfter auf der Straße zu hören. Die Bevölkerung ist sehr freundlich. Politisch sind die Menschen Untertanen des britischen Königshauses und somit Kolonie. Sie wollen auch diesen Status Quo beibehalten.
Status Quo respektieren
Das sollte man respektieren, meint der Reisende. Denn fiele Gibraltar an Spanien zurück, wäre ihre Existenz gefährdet. Politisch gesehen ist es auf der anderen Seite ein Unding, dass Staaten heute überhaupt noch Kolonien besitzen. Gar nicht so lange her ist es, dass England mit Argentinien einen Krieg um die Falkland-Inseln führte, der Menschen das Leben kostete. Und England ist ein Staat, der stolz auf seine demokratischen Werte ist. Diese sollen dann aber für andere nicht gelten. Dies gilt auch für Spanien, das nach wie vor über Kolonien in Marokko verfügt. Aber auch Katalonien kriegte das innerhalb des Landes zu spüren im Jahre 2017, als die Unabhängigkeitsbewegung lief. Gewalt ist aber kein Mittel, um Probleme zu lösen. Da warten global weitaus ganz andere Herausforderungen auf die gesamte Menschheit. Dies gilt vor allem für die Bewahrung der Schöpfung, den Erhalt der Biodiversität.
Nun folgt die Auswahl in Jetzt im TV: von Gibraltar nach Bornholm.