One apple a day …

One apple a day, keeps the doctor away. Wer kennt diesen Spruch nicht. Doch dieser treffe nicht auf die hochgezüchteten Äpfel zu, die wir oft im Discounter angeboten bekommen, meinen Forscher.

Im Gegensatz zu alten Apfelsorten enthielten die hochgezüchteten viele Allergene, da die Polyphenole von Züchtern zurückgezüchtet worden seien. Polyphenole sorgen für bitteren Geschmack, schützen in vielen Früchten wie zum Beispiel auch Oliven vor Schimmelpilzen.

Viele Oliven müssen daher auch erst nach der Ernte intensiv behandelt werden, damit sie gut schmecken. Ich habe das jetzt bei einem Besuch einer Quinta in der Serra da Estrela gelernt, wo ich dem außergewöhnlichen Schauspiel der Olivenernte zuschauen durfte. Junge Leute aus aller Welt lernten in einem Workcamp im portugiesischen Hochgebirge, wie es funktioniert und packten anschließend selbst mit an. Die meisten kommen nicht in den Genuss, sich das anschauen zu können, da die Ernte von November bis Dezember läuft.

Auch bei Erdbeeren steht oft nur das Aroma im Vordergrund, nicht die Gesundheit des Verbrauchers. Das stellte ich selbst bei einem Besuch einer Erdbeerplantage in Huelva/Andalusien fest. Auch dort ging es nur um Geschmack, nicht um Vitamine oder wertvolle Spurenelemente. Dabei ging es bei der Pressereise vordergründig um Öko-Erdbeeren. Der Landwirt war nicht gerade amüsiert, als ich das kritisierte.

Lagune der Fische Auf 1.800 Metern auf dem Jakobsweg

Heute kam ich unserem Herrn sehr nahe auf einer der Königsetappen, die Kastilien-León zu bieten hat. Auf 17 Kilometern schraubte ich mich herauf auf 1.800 Meter, zweifellos eine der schönsten Strecken, die ich auf dem Jakobsweg erleben durfte.

Sie liegt gut sieben Kilometer von Puente de Sanabria entfernt. Es ist ein Genuss, erst zum größten eiszeitlichen See Spaniens zu radeln, zum Lago de Sanabria, und dann weiter zur Laguna des los Peces.

Daher habe ich auf solchen Strecken nie das Gefühl: Hoffentlich ist es bald vorbei. Genau das Gegenteil. Genieße es! Ich muss nur zusehen, gut zu trinken, zwischendurch einen Apfel zu essen, damit ich immer über Energie verfüge. Der Sattel ist auch entscheidend. Ich fahre mit einem neuen SQL und bin sehr zufrieden.

Ebenso über die verlegenen Blicke der Typen dort oben, vor ihren Mädels, in blütenweißen Blusen, wahrscheinlich auch mit Krawatte und Bügelfalten morgens im Büro sowie ein Ass am Gas.

Aber für diese 17 Kilometer lange Steigung brauchen sie bestimmt einen Defillibrator nach den ersten drei Kilometern. Mein Herz klopft stark, aber nie übermäßig.