Kunst-Metropole Oslo auf dem Weg

Kunst-Metro­po­le Oslo auf dem Weg: Uff! Bei den Fotos der däni­schen Zei­tung “Ber­lings­ke” bekommt der Rei­sen­de wie­der rich­tig Lust, Oslo zu besu­chen. Er ver­brach­te dort bereits eini­ge Tage eini­ge Jah­re zuvor. Es ist zunächst schon ange­nehm, direkt mit einer Fäh­re von Kiel aus im Hafen anzu­kom­men. Von dort kann jeder ganz gemüt­lich in Rich­tung Innen­stadt wei­ter­lau­fen. Schon nach 10 bis 15 Minu­ten ist man im Zen­trum ange­kom­men. Die als Unter­kunft vom spä­ter anrei­sen­den Freund Olaf aus­ge­such­te “Pen­si­on Koch” muss­te der Rei­sen­de nicht lan­ge suchen. Denn die lag direkt auf dem Weg. So schnell, ohne gro­ße Suche­rei, hat­te er zuvor noch nie in einer Groß­stadt eine Unter­kunft gefunden. 

Ihm fiel Wochen spä­ter der groß­ar­ti­ge Roman “Der Halb­bru­der” von Lars Saa­bye Chris­ten­sen in die Hän­de. Und wovon las er auf den ers­ten Sei­ten? Von der Pen­si­on Koch. Schön zen­tral in der Nähe des könig­li­chen Schlos­ses gele­gen und güns­tig, las­sen sich dort aus gut Streif­zü­ge unternehmen.

Leiterin des Nationalmuseums interviewt

Die Kul­tur­re­dak­ti­on der “Ber­lings­ke” hat mit der Dänin Karin Hinds­bo die Direk­to­rin des Natio­nal­mu­se­ums inter­viewt. Sie begann im Jah­re 2014 in Ber­gen ihre Muse­ums­lauf­bahn. Oslo sol­le als Kul­tur-Metro­po­le auf den Weg gebracht wer­den, erzählt die­se von den Plä­nen der Stadt. Das Natio­nal­mu­se­um erhal­te der­zeit ein neu­es Gebäu­de und ein Munch-Muse­um. In ihrer Frei­zeit gehe sie ger­ne in einen Skulp­tu­ren­park in Eke­berg “som kunst­sam­le­ren Chris­ti­an Ring­nes gav byen som gave for fem år siden.” Den habe der Kunst­samm­ler Ring­nes vor fünf Jah­ren der Stadt ver­macht. Eben­so emp­fiehlt sie Astrup Fear­nley Museet, das “eta­ble­res også som kul­tur­in­sti­tu­tio­ner ud mod fjor­den.” Laut Muse­ums-Web­site weist die­ses Euro­pas größ­te Samm­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst auf. Dar­un­ter fin­den sich Wer­ke pro­mi­nen­ter Künst­ler wie Anselm Kie­fer, Andre­as Gur­ski, Bjar­ne Mel­gaard und Bruce Nau­man. Nau­man war kürz­lich sogar noch auf Besuch in Müns­ter, um an der Umsied­lung sei­ner umge­kehr­ten Pyra­mi­de mitzuarbeiten. 

Es hat sich also eini­ges getan seit dem letz­ten Auf­ent­halt des Rei­sen­den, um die Kunst-Metro­po­le Oslo auf den Weg zu brin­gen. Doch Oslo hat noch viel mehr Facet­ten.

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Kulturangebot: Münster auf Platz 4

Auf Platz 4 lan­det Müns­ter im NRW-Kul­tur­städ­te­ver­gleich. Was pas­siert also aktu­ell in Essen, immer­hin euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt 2010? Müns­ter stand 2010 im Fina­le die­ses Wett­be­wer­bes. Zahlt sich das Kul­tur­jahr etwa nicht aus? Denn vor Müns­ter lie­gen nur Bonn, Düs­sel­dorf und Köln.

Lang­fris­tig wird Müns­ter auch die­se Städ­te über­ho­len, wenn zum Bei­spiel die neue Matis­se-Samm­lung in einem eige­nen Muse­um gezeigt wird. Als Stand­ort gefie­le mir das schö­ne Gebäu­de der ehe­ma­li­gen JVA. In der däni­schen Klein­stadt Hor­sens wird im ehe­ma­li­gen Gefäng­nis die Geschich­te des Hau­ses und die Bio­gra­fie eini­ger pro­mi­nen­ter Insas­sen etwa wäh­rend der Besat­zungs­zeit gezeigt. Sehr beliebt ist es auch, dort zum Über­nach­ten eine Gefäng­nis­zel­le zu mieten.

Das ehe­ma­li­ge Post­ge­bäu­de am Hafen wird zur­zeit lei­der abge­ris­sen. Lil­le, Kul­tur­haupt­stadt 2004, hat das alte Post­ge­bäu­de erhal­ten und in eine erfolg­rei­che Kunst­hal­le für moder­ne Kunst umgewandelt. 

Als Grün­de für das erfolg­rei­che Abschnei­den zieht die Jury des Welt-Wirt­schafts­in­sti­tu­tes und der Pri­vat­bank Beren­berg das kul­tu­rel­le Ange­bot an Opern­häu­sern, Thea­tern, Muse­en und Kinos sowie die Nach­fra­ge durch Ein­woh­ner und Besu­cher her­an. Unter­sucht wur­den die 30 größ­ten deut­schen Städ­te. Deutsch­land­wei­ter Spit­zen­rei­ter ist Stutt­gart. Wei­te­re Infos in der heu­ti­gen Aus­ga­be der West­fä­li­schen Nachrichten.

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