Ausdauertraining besser als Krafttraining

Gera­de habe ich gele­sen, war­um es bes­ser ist, die Aus­dau­er zu ver­bes­sern als nur die Kraft. Es hat etwas mit einem Enzym zu tun und mit unse­rem Dasein in grau­er Vor­zeit. Vor allem: Lasst das Auto weg. Radelt lie­ber zur Arbeit.

Doch lest selbst auf Aus­dau­er.

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Mit dem Rad Europa durchstreifen und erleben

Natur haut­nah erle­ben? Zel­ten unter frei­em Him­mel? Beim Rad­wan­dern ein Gespür für Land und Leu­te ent­wi­ckeln? Dann buchst Du gold­rich­tig auf http://www.durchstreifen-erleben.com.

Du radelst mit einer klei­nen Grup­pe durch Nord­schwe­den, das por­tu­gie­si­sche Hoch­ge­bir­ge und an der fran­zö­si­schen Atlantikküste.

Dabei lernst Du, wie man ein Zelt auf­baust, Quel­len zum Trin­ken fin­det, das Rad repa­riert und Dein Essen am Lager­feu­er zubereitet.

Übers Rad­wan­dern informieren

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Alte Festungen, das letzte Herbstlaub

Das schö­ne Wet­ter nut­zend, sind wir am Sonn­tag auf dem Rhein­steig herumgeklettert.

Wir sind 12,8 Kilo­me­ter von Leu­tes­dorf bis Rheinb­rohl gelau­fen, haben dabei eine Burg­rui­ne und Skulp­tu­ren mit­ge­nom­men, den Blick auf das letz­te Herbst­laub genos­sen und den Blick auf den Rhein.

Da es fast 700 Höhen­me­ter sind, muss man schon Zeit ein­pla­nen — gut 5,5 Stunden.

Es geht mehr­mals fast kom­plett ins Tal herunter.

Die Stre­cke liegt unge­fähr auf der Mit­te zwi­schen Bonn und Koblenz. Am Anfang und am Ende der Stre­cke gibt es Bahn­hö­fe, was An- und Abrei­se erleich­tert. Gele­gen­heit zur Ein­kehr gibt es nur in Leu­tes­dorf und Rheinb­rohl um die­se Jah­res­zeit. Die Hüt­ten sind der­zeit geschlossen.

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Blätterzauber an der Ehlinger Ley

Blät­ter­zau­ber an der Ehlin­ger Ley. Far­bi­ge Blät­ter, noch voll belaub­te Wein­re­ben: Der Herbst ver­zau­bert die Ehlin­ger Ley bei Bad Boden­dorf. Noch ist es hier warm im Herbst. Des­halb hal­ten sich Men­schen und Tie­re nach wie vor ger­ne in den Höhen und auf den Streu­obst­wie­sen auf. Die­se Gegend im Ahr­ge­bir­ge ist zum Wan­dern zu emp­feh­len. Denn die Füße wer­den geschont, da es nur weni­ge Asphalt­we­ge gibt. Über­wie­gend sind es Wald­we­ge, die mal fein, mal grob geschot­tert sind. 

Dies ist aber nicht immer so. Auf der ers­ten Etap­pe ab Sin­zig am Rhein ist viel asphal­tiert, was mit Wan­dern nicht viel zu tun hat. Auch bei Der­n­au gibt es sol­che Stü­cke und am Frei­lin­ger See. In man­chen Wan­der­füh­rern wie von Kom­pass wird dies lei­der ver­schwie­gen. War­um auch immer! Es ist zu ver­mu­ten, dass Wan­der­freun­de nicht abge­schreckt wer­den sollen. 

Schimmel auf grün bedeckten Weiden

Zu Beginn der Stre­cke sieht man noch eini­ge Win­dun­gen der Ahr. Der Fluss ist so kurz vorm Rhein schon recht groß gewor­den. Zu Beginn des gut 100 Kilo­me­ter lan­gen Ahr­stei­ges ist sie in Blan­ken­heim nur ein Rinn­sal mit­ten im Ort. Dort fließt ein dün­ner Strahl in ein Becken. Doch mit dem Auf­stieg über der Ahr errei­chen Wan­de­rer recht kom­for­ta­bel aus­ge­bau­te Wege, die auch schön durch Wald füh­ren. Und auch an Pfer­de­kop­peln: Die­se wir­ken jetzt durch Schim­mel auf von grü­nen Blät­tern bedeck­ten Wei­den ziem­lich roman­tisch. In einer Schutz­hüt­te bie­tet sich dann auf der immer­hin 16 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke eine Rast an. Gera­de bei win­di­gen Ver­hält­nis­sen hilft das.

Am Anfang und am Ende der Stre­cke gibt es Bahn­hö­fe in Bad Neu­en­ahr und in Sin­zig. Dies erleich­tert die An- und die Abrei­se. Eine Gele­gen­heit zur Ein­kehr mit lecke­rem Kuchen gibt es um die­se Jah­res­zeit unter­wegs in einer Gast­stät­te in Ehlin­gen. Eine wei­te­re liegt bereits davor in Löhn­dorf im Tal. Die Win­zer­hüt­te nahe der Ehlin­ger Ley ist aber der­zeit geschlossen.

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Mountainbiken im Ahrgebirge

Ange­sichts des küh­len Wet­ters eine Anre­gung zum Auf­wär­men: Moun­tain­bi­ken im Ahr­ge­bir­ge. Die Höhen des Ahr­ge­bir­ges in der Nähe von May­schoss sind sehr reiz­voll zum Rad­fah­ren. Es han­delt sich um Wan­der­we­ge. Wie auf den Fotos gut zu erken­nen ist, sind die Wege über­wie­gend geschot­tert. Und sie sind auch zum größ­ten Teil ser­pen­ti­nen­ar­tig ange­legt. Nur hier und da fällt der Anstieg stei­ler aus, ist aber nicht unüber­wind­bar. Es ist auch erlaubt, auf ihnen zu radeln.

Der Rei­sen­de fuhr dort am Wochen­en­de mit einem Freund, der um die 100 Kilo wiegt. Trotz Über­ge­wichts ist er noch gut belast­bar, da er lan­ge Zeit sport­lich sehr aktiv war — vor allem Bas­ket­ball spiel­te. Die Aus­dau­er ist nach wie vor vor­han­den. Dies trifft auch auf den sport­li­chen Ehr­geiz zu. Hoch oben in einem Mit­tel­ge­bir­ge ober­halb von Dör­fern wie Der­n­au und May­schoss zu fah­ren, Forst zu pas­sie­ren, Wein­re­ben berüh­ren zu kön­nen, all dies moti­viert natür­lich auch. Sicher erfreu­te ihn auch der Kom­men­tar eines Jugend­li­chen, der beein­druckt sag­te, er wür­de es nicht schaf­fen, die­se Stei­gun­gen her­aus­zu­fah­ren. Er selbst ging mit sei­ner Fami­lie spazieren.

Reger Verkehr im Tal statt Weinreben vorm Maul

Es ist auch deut­lich ange­neh­mer, hier zu fah­ren als auf den Rad­we­gen unten im Tal. Auf der Land­stra­ße stört der rege Ver­kehr der Aus­flüg­ler. Die­se gehen dort erst ein wenig spa­zie­ren und genie­ßen anschlie­ßend den guten Wein in den Gast­stu­ben. Man­che Köl­ner schei­nen es zu lie­ben, ihre Sport­wa­gen dort aus­zu­rei­zen und die Stre­cke als Renn­bahn zu nut­zen. War­um ver­su­chen sie dies nicht am Nür­burg­ring, der nun wirk­lich nicht weit ent­fernt ist? Die Fahrt im Tal stellt, sport­lich gese­hen, kei­ne Her­aus­for­de­rung dar. Meis­tens zuckelt man hin­ter den gemüt­lich tuckern­den Mas­sen her. Zudem sind dort E‑Bike-Fah­rer unter­wegs, die ihr Fahr­zeug nicht wirk­lich beherr­schen. Neu­lich sah der Rei­sen­de noch jeman­den mit unglaub­li­cher Geschwin­dig­keit, eine Böschung her­aus­ra­sen und wie­der her­un­ter. Es war ein Wun­der, dass dem Mann nichts passierte.

Die Gegend ist gut an die Bahn ange­schlos­sen. Meh­re­re Züge brin­gen Sport­be­geis­ter­te mehr­mals täg­lich zum Moun­tain­bi­ken im Ahr­ge­bir­ge. Lei­der ist nur Blan­ken­heim nicht gut ange­schlos­sen, wenn jemand dort wan­dern gehen will, wo der Fluss Ahr sich erst noch ent­wi­ckelt. Ins­ge­samt ist der Fluss gut 85 Kilo­me­ter lang. Der Regio­nal­zug fährt nur bis Blan­ken­heim (Wald). Nach Blan­ken­heim geht e wei­ter mit dem Bus.

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