Mountainbiken im Ahrgebirge

Ange­sichts des küh­len Wet­ters eine Anre­gung zum Auf­wär­men: Moun­tain­bi­ken im Ahr­ge­bir­ge. Die Höhen des Ahr­ge­bir­ges in der Nähe von May­schoss sind sehr reiz­voll zum Rad­fah­ren. Es han­delt sich um Wan­der­we­ge. Wie auf den Fotos gut zu erken­nen ist, sind die Wege über­wie­gend geschot­tert. Und sie sind auch zum größ­ten Teil ser­pen­ti­nen­ar­tig ange­legt. Nur hier und da fällt der Anstieg stei­ler aus, ist aber nicht unüber­wind­bar. Es ist auch erlaubt, auf ihnen zu radeln.

Der Rei­sen­de fuhr dort am Wochen­en­de mit einem Freund, der um die 100 Kilo wiegt. Trotz Über­ge­wichts ist er noch gut belast­bar, da er lan­ge Zeit sport­lich sehr aktiv war — vor allem Bas­ket­ball spiel­te. Die Aus­dau­er ist nach wie vor vor­han­den. Dies trifft auch auf den sport­li­chen Ehr­geiz zu. Hoch oben in einem Mit­tel­ge­bir­ge ober­halb von Dör­fern wie Der­n­au und May­schoss zu fah­ren, Forst zu pas­sie­ren, Wein­re­ben berüh­ren zu kön­nen, all dies moti­viert natür­lich auch. Sicher erfreu­te ihn auch der Kom­men­tar eines Jugend­li­chen, der beein­druckt sag­te, er wür­de es nicht schaf­fen, die­se Stei­gun­gen her­aus­zu­fah­ren. Er selbst ging mit sei­ner Fami­lie spazieren.

Reger Verkehr im Tal statt Weinreben vorm Maul

Es ist auch deut­lich ange­neh­mer, hier zu fah­ren als auf den Rad­we­gen unten im Tal. Auf der Land­stra­ße stört der rege Ver­kehr der Aus­flüg­ler. Die­se gehen dort erst ein wenig spa­zie­ren und genie­ßen anschlie­ßend den guten Wein in den Gast­stu­ben. Man­che Köl­ner schei­nen es zu lie­ben, ihre Sport­wa­gen dort aus­zu­rei­zen und die Stre­cke als Renn­bahn zu nut­zen. War­um ver­su­chen sie dies nicht am Nür­burg­ring, der nun wirk­lich nicht weit ent­fernt ist? Die Fahrt im Tal stellt, sport­lich gese­hen, kei­ne Her­aus­for­de­rung dar. Meis­tens zuckelt man hin­ter den gemüt­lich tuckern­den Mas­sen her. Zudem sind dort E‑Bike-Fah­rer unter­wegs, die ihr Fahr­zeug nicht wirk­lich beherr­schen. Neu­lich sah der Rei­sen­de noch jeman­den mit unglaub­li­cher Geschwin­dig­keit, eine Böschung her­aus­ra­sen und wie­der her­un­ter. Es war ein Wun­der, dass dem Mann nichts passierte.

Die Gegend ist gut an die Bahn ange­schlos­sen. Meh­re­re Züge brin­gen Sport­be­geis­ter­te mehr­mals täg­lich zum Moun­tain­bi­ken im Ahr­ge­bir­ge. Lei­der ist nur Blan­ken­heim nicht gut ange­schlos­sen, wenn jemand dort wan­dern gehen will, wo der Fluss Ahr sich erst noch ent­wi­ckelt. Ins­ge­samt ist der Fluss gut 85 Kilo­me­ter lang. Der Regio­nal­zug fährt nur bis Blan­ken­heim (Wald). Nach Blan­ken­heim geht e wei­ter mit dem Bus.

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Rheinländer offenbar glücklicher als Westfalen

Gera­de ist er frisch her­aus­ge­kom­men — der Glücks­at­las Deutsch­land. Wer auf der inter­ak­ti­ven Kar­te der auf­trag­ge­ben­den Deut­schen Post die Regio­nen West­fa­len und Rhein­land anklickt und mit­ein­an­der ver­gleicht, sieht, dass die West­fa­len aller­dings im Bereich Frei­zeit glück­li­cher zu sein schei­nen. Die glück­lichs­ten Deut­schen sol­len nach der Stu­die die Men­schen in Nordeutsch­land sein.

Glücks­at­las

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Münsterland-Giro ausprobiert

Müns­ter­land-Giro aus­pro­biert: Respekt — heu­te ist der Rei­sen­de mit dem Renn­rad 133 Kilo­me­ter von Müns­ter bis nach Heek und Schöp­pin­gen den Spu­ren des Müns­ter­land-Giros gefolgt. Ange­sichts sei­ner bren­nen­den Ober­schen­kel trotz ins­ge­samt wei­ter Tou­ren in sei­nem Leben nötigt ihm die Leis­tung der Ama­teu­re des Jeder­mann-Ren­nens Respekt ab. Aller­dings ist er meis­tens auf nicht immer kom­for­ta­blen Rad­weg gefah­ren. Den Kom­fort gesperr­ter Stra­ßen konn­te er lei­der nicht genie­ßen. Durch Umwe­ge sum­mier­te sich die Stre­cke um eini­ge Kilo­me­ter mehr als für Rad­ler auf der Giro-Strecke.

Hier fol­gen nun Impres­sio­nen von der Stre­cke zwi­schen Stift Til­beck und dem Ste­ver­tal rund um die Städ­te Bil­ler­beck und Havix­beck. Die­se Impres­sio­nen haben die Sport­ler am Tag der Deut­schen Ein­heit in den Baum­ber­gen so bestimmt nicht wahr­ge­nom­men. Sie ist auf jeden Fall der ruhi­ge­re Teil. Denn im Ver­gleich zum Rich­tung Nie­der­lan­de füh­ren­den zwei­ten Teil ist er deut­lich bes­ser vor Wind geschützt. Dies liegt an zahl­rei­chen Wall­he­cken, die ziem­lich typisch fürs Müns­ter­land sind. Und natür­lich an den Baum­ber­gen, die die Kraft des Win­des erheb­lich schwächen. 

Danach führt der Weg von Schloss Dar­feld zum Barock­schloss Ahaus. Er steigt empor zum Schöp­pin­g­er Berg. Und von dort zurück nach Müns­ter. Der Müns­ter­land-Giro ist nun ausprobiert.

Herausforderung Borken

Wer sich noch mehr for­dern will, kann von hier aus noch 32 Kilo­me­ter wei­ter nach Bor­ken radeln. Im Mai 2021 öff­ne­te dort das Stadt­mu­se­um wie­der sei­ne Tore. Die Stadt­ge­schich­te wird aus drei ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven beleuch­tet. Im Spei­cher befin­den sich Expo­na­te wie ein Moped oder ein deutsch-ara­bi­sches Koch­buch. Übers Smart­phone erzäh­len sie ihre Geschich­te. Eine Sta­ti­on hält his­to­ri­sche Klei­dung für Kin­der bereit. Zeit­zeu­gen berich­ten auf einer ande­ren Ebe­ne über Gescheh­nis­se der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te. Dort wol­len die Muse­ums­exper­ten auch künf­tig Inter­views mit Bür­gern der Stadt füh­ren. Inso­fern bleibt es dort leben­dig. Auf einer wei­te­ren Ebe­ne lau­fen Kurz­fil­me über bestimm­te Epo­chen der Stadt­ge­schich­te. Orte des Gesche­hens erstrah­len dann far­big wie zum Bei­spiel die alte Stadt­mau­er. Dies kann schön wir­ken, wie sich bei einem Besuch der alten Han­dels­stadt Por­to zeigt.

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