Jetzt im TV: von Schären nach Sevilla

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind ab mor­gen ver­tre­ten. Am brei­tes­ten ver­tre­ten in “Jetzt im TV: von Schä­ren nach Sevil­la” sind Deutsch­land und Frankreich.

Tipps zum guten Packen

Kürz­lich hat der Rei­sen­de Tipps abge­ge­ben, was auf einer Rad­rei­se wich­tig ist. Dabei geht es um prak­ti­sche Werk­zeu­ge und Tages­ver­pfle­gung. Da arte nun einen Bei­trag übers Cam­ping bringt, dür­fen Tipps zum Packen für die Tour 2021 nicht feh­len. Wich­tig ist für Rad­ler wie Wan­de­rer leich­tes und was­ser­dich­tes Gepäck, vor allem, wenn Ber­ge auf der Stre­cke lie­gen. Jedes feh­len­de Kilo macht sich bezahlt, wenn Gebirgs­päs­se bezwun­gen wer­den sol­len. Vie­les lässt sich in Euro­pa unter­wegs besor­gen in Geschäften.

Daher trans­por­tiert der Rei­sen­de ein Zwei-Mann-Zelt um die 2,5 Kilo. Es ist ein Berg­zelt, das über eine klei­ne Grund­flä­che, dafür aber über ein wei­tes Außen­zelt ver­fügt. Es lässt sich so fast über­all im Gelän­de auf­stel­len. Pack­ta­schen fin­den also vor den Ein­gän­gen Platz. Ver­packt wird es wie auch der Schlaf­sack im was­ser­dich­ten Pack­sack. Schim­mel ist noch nie auf­ge­tre­ten. Und nichts ist so ner­vig wie nas­se Füße in der Nacht. Ein Micro­fa­ser-Hand­tuch ist an Bord, da leicht und platz­spa­rend. Eine Sham­poo-Fla­sche zum Duschen und Hän­de­wa­schen und eine auf­blas­ba­re Mat­te. Aber nicht zu ver­ach­ten, ist nach wie vor die alte Iso-Mat­te. Sie ist leicht und schnell aus­ge­rollt, auch gut als Unter­la­ge beim Repa­rie­ren des Rades in Näs­se und Käl­te. Was hät­te der Rei­sen­de sie ger­ne gehabt, als er in Gali­ci­en mit­ten in einem Natur­park im Platz­re­gen saß, das Loch mit kal­ten Fin­gern fli­cken muss­te. Die Syn­the­tik-Klei­dung wäscht der Rei­sen­de mitt­ler­wei­le direkt nach der Ankunft in der Dusche in vol­ler Mon­tur. Unan­ge­neh­me Gerü­che las­sen sich so am nächs­ten Tag vermeiden.

Kleinzeug findet auch Platz

Klein­zeugs wie Schrau­ben oder Akkus las­sen sich gut in Kunst­stoff­do­sen unter­brin­gen. Dann kramt man nicht ewig auf der Suche nach ihnen im Gepäck her­um. Mitt­ler­wei­le unver­zicht­bar der Foto- und Film-Elek­tro­nik wegen sind drei Power­banks, auch in Dosen, um sie zu schüt­zen. Denn so ist der Rei­sen­de recht unab­hän­gig vom Strom­netz, kann Kame­ra und Navi über Nacht auf­la­den, und die Power­banks bei einer Pau­se im Café beim Urlaub in der Eifel, auf der Tour in Anda­lu­si­en oder auf der Rei­se in der Pro­vence auf­fri­schen. Wenn alles gut ver­staut ist, ist der Genuss, unter frei­em Ster­nen­him­mel mit schö­nen Natur­ge­räu­schen zu schla­fen, viel größer.

Viel Spaß beim Packen. Und nun zu “Jetzt im TV: von Schä­ren nach Sevil­la”, um Vor­freu­de zu wecken.

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Genug Stoff für “Hollywood”

Genug Stoff für Hol­ly­wood: 115 Kilo­me­ter, fast 1000 Höhen­me­ter. Alles an einem Tag. Von Bonn aus ist der Natio­nal­park Eifel noch ganz gut mit dem Rad zu errei­chen. Auf eine Zug­fahrt über Eus­kir­chen ist daher nie­mand ange­wie­sen. Die Stre­cke besticht durch Bur­gen wie in Mecher­nich und Satz­vey. An man­chen Tagen ist Satz­vey sehr gut besucht, bie­tet es sich doch an, einen Tag bei den Mit­tel­al­ter­spie­len zu ver­brin­gen. Dar­über hin­aus beein­druckt der von Net­ters­heim nach Köln füh­ren­de Römer­ka­nal. Die­ser führt auch an den Kat­zen­stei­nen vor­bei, unter denen vor 15000 Jah­ren Men­schen der Stein­zeit leb­ten. Eine gute Gegend für Kurz­ur­laub in der Eifel!

Viel Stoff aus der Steinzeit

Auch die Kakus­höh­le bei Eisen­fey nutz­ten Stein­zeit­men­schen. Sie bie­tet noch heu­te sogar 50 Men­schen Platz. Lan­ge glaub­te man, dass in der Höh­le Men­schen wohn­ten. Doch mitt­ler­wei­le gibt es Bele­ge dafür, dass die Höh­len den Kul­ten der Stäm­me dien­ten. Ent­spre­chend fan­den For­scher Male­rei­en und Kult­ge­gen­stän­de aus Kno­chen und Stein vor. Die Men­schen leb­ten nur in den Ein­gangs­be­rei­chen. Dort waren sie vor Nie­der­schlä­gen und wil­den Tie­ren geschützt. Feu­er dien­te als wich­ti­ge Wär­me­quel­le und schreck­te Tie­re ab. Viel­leicht macht man sich in Eisen­fey Hoff­nun­gen auf die Ankunft eines Regis­seurs aus Hol­ly­wood, der den Stoff um die bei­den Rie­sen ver­fil­men will. Ein biss­chen sieht es hier so aus. Die Dör­fer aller­dings sind nicht son­der­lich belebt. Es gibt also noch eini­ges zu tun.

Kondition beharrlich über Wochen aufgebaut

Der Rei­sen­de und Kum­pel Ulf Schulz hat­ten die Kon­di­ti­on für solch eine Stre­cke über Wochen hin­weg mit eini­gen har­ten Berg­etap­pen kon­ti­nu­ier­lich auf­ge­baut. Daher bewäl­tig­ten bei­de selbst die neun­pro­zen­ti­gen Stei­gun­gen sowie Schot­ter­stre­cken gut. Rela­tiv locker fuh­ren sie nach Bonn zurück. Die Luft ging ihnen nicht dabei aus. Am kom­men­den Wochen­en­de fol­gen bei­de dem Ver­lauf der Agger. Die­se ent­springt in Mei­nerz­ha­gen und fließt gut 85 Kilo­me­ter nach Loh­mar. Dort mün­det sie in die Erft. Ob es dort auch genug Stoff für Hol­ly­wood gibt?

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