Cádiz ist Spaniens älteste Stadt

Cádiz ist Spa­ni­ens ältes­te Stadt. Sie liegt in Anda­lu­si­en. Ein Ort, den sich der Rei­sen­de natür­lich ansah, als er vor eini­ger Zeit von Jerez de la Fron­te­ra her­über­ge­ra­del­te. Ande­re Städ­te im Süden sind male­ri­scher. Der Rei­sen­de erin­nert sich daher mehr an die Furcht, kei­nen guten Weg aus der Stadt hin­aus zu fin­den. Denn er glaub­te, beim Radeln irgend­wo ein Schild über­se­hen zu haben. Er ver­mein­te sogar, auf einer Auto­bahn gelan­det zu sein. Denn enorm viel Ver­kehr rausch­te eng an ihm vor­bei. Die Stra­ße war dop­pel­spu­rig auf bei­den Sei­ten. Er erwar­te­te jeder­zeit die Poli­zei, die sagen wür­de. “Lie­ber Jun­ge, sieh mal zu, dass du dich vom Acker machst.” Aber nicht ein­mal ein­zel­ne Auto­fah­rer gaben ihm Zei­chen, dies doch jetzt zu tun.

Keine besondere Perspektive gefunden

Irgend­wann kam dann doch eine erlö­sen­de Abfahrt. Die Tour führ­te dann ent­spannt wei­ter an der Küs­te ent­lang. Cádiz hat­te er glück­lich hin­ter sich. Er fühlt sich bestä­tigt beim Lesen des Arti­kels in der Welt. Denn der Autorin fiel nichts Span­nen­des auf. Sie fand nicht ein­mal in Spa­ni­ens ältes­ter Stadt eine beson­de­re Per­spek­ti­ve. Ver­passt hat er dort damals also nichts. Gas­sen zum Her­um­schlen­dern gibt es über­all in spa­ni­schen Orten. Dies trifft auch auf die von ihr erwähn­ten Kano­nen zu und auf die von der Autorin emp­foh­le­nen Spei­sen. Oder eine Damen­run­de vorm Restau­rant, die der Kell­ner foto­gra­fiert. Dies begrün­det Annet­te Pro­sin­ger damit, dass die Stadt nicht zu den Hot­spots Anda­lu­si­ens gehöre.

Viel­leicht kann jemand dem Bike­pa­cker Tipps geben, wodurch sich die Stadt aus­zeich­net. Immer­hin wur­de dort die ers­te Ver­fas­sung des Lan­des ver­fasst. Oft las­sen sich durch sol­che Fak­ten wun­der­bar Hal­tun­gen der Men­schen beob­ach­ten wie zum Bei­spiel ein gro­ßer Stolz dar­auf. Gera­de auf Anda­lu­si­en trifft das zu, das sich von der Zen­tral­re­gie­rung in Madrid tou­ris­tisch ver­nach­läs­sigt fühlt. Dabei gibt es dort sehr schö­ne ein­sa­me Strän­de wie zum Bei­spiel zwi­schen Aya­mon­te und Sevil­la. Der Tou­ris­mus in Sevil­la und Gra­na­da mit vie­len Sehens­wür­dig­kei­ten zieht natür­lich vie­le Besu­cher ab vom Küs­ten­ab­schnitt zwi­schen Cádiz und Gibral­tar. Aber irgend­ei­nen Reiz gibt es immer. Den fand der Rei­sen­de sogar im Nest La Linea de la Con­cep­ción, obwohl es dort kein Din­ner auf dem Mee­res­grund wie in Nor­we­gen gibt.

likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Glamping in Portugals Bergen

Glam­ping in Por­tu­gals Ber­gen: Suchst Du noch ein aus­ge­fal­le­nes Urlaubs­ziel? Dann besu­che die Ser­ra da Gar­dun­ha. Die größ­te Stadt dort ist Fun­dão im Distrikt Cas­te­lo Bran­co. Der Rei­sen­de hat sich dort den Luxus-Cam­ping­platz “Natu­ra Glam­ping” ange­schaut. In einem kur­zen Video über den Cam­ping­platz kannst Du Dir jetzt selbst einen Ein­druck von ihm verschaffen.

Gefun­den hat er die­se Loca­ti­on wäh­rend sei­ner Rad­rei­se durch die Ser­ra da Est­re­la. Sei­ne Freun­din erzähl­te ihm davon, da ihr Woh­nungs­nach­bar in Guar­da die­se betreibt. Gesagt, getan. Span­nen­de Desti­na­tio­nen lässt der Rei­sen­de nie aus, so wie er er auch Mona­te davor schon die wei­te Anfahrt mit dem Rad zu einem Baum­haus­ho­tel in Norr­bot­ten auf sich nahm. Dafür radel­te er weit in den Nor­den Schwe­disch-Lapp­lands, nach­dem er in einer Lokal­zei­tung davon gele­sen hat­te. Das war hier aber nicht nötig. Denn sei­ne Freun­din besaß ein Auto. Mit dem ließ er sich zur Abwechs­lung mal bequem hin­fah­ren. Ihre wag­hal­si­ge Fahrt durch enge Alt­stadt­gas­sen trieb ihm den Angst­schweiß auf die Stirn. Übung macht die Meis­te­rin. Ob in baye­ri­schen Alpen­tä­lern Ein­hei­mi­sche ähn­lich unter­wegs sind?

Region bekannt durch Kirschen

Das Ehe­paar, das das Glam­ping-Ange­bot auf­ge­baut hat, macht einen sym­pa­thi­schen Ein­druck. Es hat durch­aus etwas gewagt, denn hier han­delt es sich um eine Exis­tenz­grün­dung. Aber Glam­ping-Ange­bo­te gibt es nicht vie­le im Cen­tro de Por­tu­gal, noch dazu nicht im Distrikt Cas­te­lo Bran­co. Die Gegend ist Por­tu­gie­sen in ers­ter Linie als wich­ti­ges Obst­an­bau­ge­biet bekannt. Bei der Anfahrt fal­len Lei­tern in Fun­dão auf, die Land­ar­bei­tern bei der Ern­te von Kir­schen hel­fen. Daher ver­wun­dert es nicht, dass der Rei­sen­de als Prä­sent eine gro­ße Kis­te mit Kir­schen erhielt.

Wei­ter­ge­hen­de Infos in Form einer Repor­ta­ge des Rei­sen­den “Zu Gast im Luxus­zelt” fin­dest Du in der Aus­ga­be des Spe­cial-Inte­rest-Maga­zins “Glam­ping — Life­style in Natur”. Das Maga­zin ist in jeder gut sor­tier­ten Buch­hand­lung zu fin­den. Die Aus­ga­be erscheint am 9. Dezem­ber 2016.

likeheartlaugh­terwowsadangry
0