Radreiseführer durch hohe Berge Portugals

Portugals hohe Berge durchstreifen und erleben

Rad­rei­se­füh­rer durch hohe Ber­ge Por­tu­gals: Die Ser­ra da Est­re­la in Zen­tral­por­tu­gal haben vie­le Deut­sche noch nicht ent­deckt. Daher sind sie auch nicht über­lau­fen. Der Früh­ling, Spät­som­mer und Herbst sind des mil­de­ren Kli­mas wegen eher zum Rei­sen zu emp­feh­len als der Hoch­som­mer. Denn im Juli und August gibt es dort ver­hee­ren­de Brän­de. Im Win­ter ist es dort auch erträg­lich. Aller­dings soll­te jeder Bike­pa­cker war­me Klei­dung mitnehmen.

Der Rad­rei­se­füh­rer Ser­ra da Est­re­la ist im Buch­han­del und online zu bestel­len. Freun­den, die ger­ne in Por­tu­gal ihren Urlaub ver­brin­gen, Kun­den, die bei Ihnen buchen, machen Sie mit die­sem Geschenk eine Freude.

Vielfalt, die ihresgleichen sucht

Im sowohl vom Atlan­tik als auch von hei­ßen Inlands­win­den beein­fluss­ten Natur­park Ser­ra da Est­re­la eröff­net sich eine Viel­falt, die ihres­glei­chen sucht. Der höchs­te Berg ist fast 2000 Meter hoch. Sie erle­ben gran­dio­se Natur wie eis­zeit­li­che Glet­scher­tä­ler, klei­ne­re Seen oder Was­ser­fäl­le wie die Ribei­ra da Cani­ça. Zwi­schen­durch loh­nen sich Streif­zü­ge durch die städ­ti­sche Kul­tur der Regi­on wie zum Bei­spiel durchs Muse­um der Ent­de­ckun­gen in Bel­mon­te, durchs Tex­til­mu­se­um in Covil­hã oder in der Distrikt­haupt­stadt Guarda.

Alt und Neu in der Serra da Estrela

Seit­dem der Rei­sen­de erst­mals mit dem Rad durch die Ser­ra da Est­re­la gefah­ren bin, lässt ihn Zen­tral­por­tu­gal nicht mehr los. Des­halb ist er auch schon drei­mal mit dem Rad in der Bei­ra Alta gewe­sen. Immer wie­der hat er zwi­schen­durch an die­sem neu­en Rei­se­füh­rer gear­bei­tet. Tage­buch­ein­trä­ge in sei­nem Blog, die Lust aufs Durch­strei­fen & Erle­ben machen, ent­de­cken Sie unter ande­rem hier.

Der Reiz der Gegend liegt dar­in begrün­det, dass sich die höchs­te Regi­on Fest­land­por­tu­gals leicht per Rad durch­strei­fen und erle­ben lässt. Stra­ßen sind gut aus­ge­baut. Und hier mischen sich Alt und Neu auf ange­neh­me Wei­se: Sie fin­den hier alte Gra­nit- und Schie­fer­dör­fer — his­to­ri­sche Dör­fer — sowie tra­di­tio­nell in Schwarz geklei­de­te alte Frau­en. Aber es gibt auch moder­nes Leben durch gute Hotels, Ther­men und Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten auf der Stre­cke. Stu­die­ren kann man hier und Well­ness-Urlaub verbringen.

Rundtour in zwei Wochen

Dem Rei­se­füh­rer liegt eine Rund­tour mit einem Moun­tain­bike zugrun­de. Die­se lässt sich in gut zwei Wochen leicht bewäl­ti­gen. Die Stre­cken sind so geplant, dass man die Aus­flugs­zie­le im Natur­park in Ruhe auf sich wir­ken las­sen kann. 

Der “Rad- und Kul­tur­rei­se­füh­rer Ser­ra da Est­re­la” ent­hält neben zahl­rei­chen Fotos auch Kar­ten und Adres­sen, die bei ver­steck­ter Lage mit gps-Koor­di­na­ten ver­se­hen sind.

Das Natur­er­leb­nis mit dem Fahr­rad ist beein­dru­cken­der, erhol­sa­mer und umwelt­scho­nen­der als mit dem Autos. Daher fol­gen hier Adres­sen, wo Räder zu lei­hen sind:

OrtGeschäftLinkE‑Mail
Man­tei­gasEst­re­la Bikeswww.estrelaebike.pt/en/info@estrelaebike.pt
Guar­daJust Gowww.justgoturismo.com/ebikes‑1turismodnatureza@gmail.com
Rad­ver­leih Ser­ra da Est­re­la, Cen­tro de Por­tu­gal Stand: 16.06.2023

Der Rei­se­füh­rer ist im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Büchern unver­zicht­bar. Dies gilt vor allem für die­je­ni­gen, die das Frem­de erle­ben, sich auf die Umge­bung ein­las­sen wol­len. Denn er lis­tet nicht nur Adres­sen wie her­kömm­li­che Füh­rer auf. Der Rei­sen­de erklärt Kul­tur und Land­schaft, damit jeder sich als Urlau­ber rund­um wohlfühlt.

Der Rad­rei­se­füh­rer Ser­ra da Est­re­la soll­te also bei kei­ner Buch­emp­feh­lung feh­len. Denn es gibt nichts, was so gut auf­zeigt, was man in der Bei­ra Alta und im Cen­tro de Por­tu­gal alles machen kann. Wer Por­to und die Täler des Dou­ro ein­plant, soll­te einen Besuch hier nicht ver­säu­men. Hier fin­det man noch ori­gi­na­le por­tu­gie­si­sche Küche. Und Du kannst dort por­tu­gie­si­sches Design kau­fen. Und wenn Sie ein­mal da sind, rei­sen Sie auch preis­wert. Denn die Prei­se sind nied­ri­ger als zum Bei­spiel an der Küste.

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Die Serra da Estrela umspannend

Die Ser­ra da Est­re­la umspan­nend: Welch ein präch­ti­ger Baum! Dabei fal­len dem Rei­sen­den zuerst die Wor­te ein: die Ser­ra da Est­re­la umspan­nend. Erst eine hal­be Stun­de war es her, dass er das Hotel “Casa das Pen­has Dou­ra­das” ver­las­sen hat. In die­sem emp­feh­lens­wer­ten Design­ho­tel in Zen­tral­por­tu­gal ver­brach­te er die ers­te Nacht auf sei­ner Rund­rei­se durch die Ser­ra da Est­re­la auf fast 2000 Metern Höhe. Pen­has Dou­ra­das ist mit 1993 Metern Por­tu­gals höchs­ter Berg. Schon ab Herbst regis­triert man die­se Höhe. Nebel steigt auf. Der Wind pfeift, obwohl Por­tu­gal für West­eu­ro­pä­er so weit süd­lich liegt. 

Aus der Sicht der Por­tu­gie­sen liegt das Land aber in West­eu­ro­pa, nicht in Süd­eu­ro­pa. Die meis­ten von ihnen betrach­ten die Algar­ve nur als Anhang aus der ara­bi­schen Peri­ode. Im Win­ter liegt sogar Schnee hier. Daher ist die Ser­ra stets von einem Mythos umge­ben. Auf dem Gip­fel leben die Göt­ter. Dies ist eine anti­ke Vor­stel­lung, der José Sar­ra­ma­go in sei­nem Werk “Die por­tu­gie­si­sche Rei­se” nach­geht. Der kar­gen stei­ni­gen Bei­ra hat der Lite­ra­tur-Nobel­preis­trä­ger ein lesens­wer­tes Kapi­tel gewidmet.

Flora und Fauna in der Serra da Estrela

Im CISE in der Klein­stadt Seia gibt es eine schö­ne Dau­er­aus­stel­lung. Die­se geht auf Flo­ra und Fau­na des Gebir­ges ein. Zum Nach­le­sen fin­dest Du ein Kapi­tel dar­über im Rad- und Kul­tur­rei­se­füh­rer “Ser­ra da Est­re­la”. Ein­zel­ne All­tags­er­leb­nis­se, die auch nicht alle im Buch Platz gefun­den haben, hielt der Rei­sen­de im Tage­buch­stil fest. Die Berich­te kannst Du hier in loser Fol­ge nachlesen.

Zum Glück star­te­te der Rei­sen­de mei­ne zwei­wö­chi­ge Rund­tour im Mai. So küss­te ihn die gan­ze Zeit die Son­ne. Und die Tour war ohne Hin­der­nis­se zu bestrei­ten. Ein zwei­tes Mal war der Rei­sen­de danach im Novem­ber und Dezem­ber unter­wegs. Das Glück stand wie­der auf sei­ner Sei­te, da nur sel­ten Regen fiel. Für die Ein­hei­mi­schen ist dies natür­lich eine Belas­tung. Dür­re und damit Brän­de sind möglich.

Beeindruckende Farben und Formen

Auf sei­ner Expe­di­ti­on durch die Ser­ra da Est­re­la beein­druck­ten den Rei­sen­den rie­si­ge, durch die letz­te Eis­zeit, abge­run­de­te Fel­sen. Eben­so ver­lock­te der leuch­ten­de Gins­ter, der oft auf abge­holz­ten oder ver­brann­ten Flä­chen wächst, zu Fotos. Und eben die­ser präch­ti­ge Baum: den Him­mel umspan­nend. Er fand ihn bei der Abfahrt in die Täler der Ser­ra da Est­re­la am Stra­ßen­rand. Im Schat­ten ruht es sich gut bei der Wär­me des Tages. Auf dem Foto ist im Hin­ter­grund die Höhe der Ber­ge noch ganz gut zu erkennen.

Tipp: Du fin­dest nicht nur im Rei­se­füh­rer “Ser­ra da Est­re­la. Die hohen Ber­ge Por­tu­gals durch­strei­fen und erle­ben” gute Tipps. Auch Jour­na­lis­ten-Kol­le­gin Flo­ra Jädi­cke hat einen schö­nen Text über die Gegend geschrie­ben. Du fin­dest ihn hier. Und wer nach dem Hin­weis zum Design­ho­tel Inter­es­se an The­men wie Woh­nen & Ein­rich­ten hat, hat in Jour­na­lis­ten-Kol­le­gin Eve­lyn Stein­bach eine gute Adres­se. Viel Spaß beim Surfen!

Suchst Du sau­be­re und kla­re Gewäs­ser mit viel Natur für Dei­nen kom­men­den Urlaub? Im Som­mer kann sich der Rei­sen­de durch die Ser­ra da Est­re­la durch­aus wie im Back­ofen füh­len. Tem­pe­ra­tu­ren um die 40 Grad sind im Hoch­ge­bir­ge nicht selten.

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