Jetzt im TV: skandinavische Hauptstädte

Jetzt im TV: skan­di­na­vi­sche Haupt­städ­te. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es um Regio­nen, Städ­te und wie­der etwas um Geschich­te geht. Dabei rücken vor allem die skan­di­na­vi­schen Haupt­städ­te in den Fokus.

Kopenhagen über Sprachkurs kennenlernen

Kopen­ha­gen lern­te der Rei­sen­de sehr gut über einen Dänisch­kurs für Eras­mus-Stu­den­ten an der Uni­ver­si­tät ken­nen. Unbe­dingt zu emp­feh­len, da nicht nur kos­ten­güns­tig, son­dern es winkt auch die Per­spek­ti­ve, sich als Ein­woh­ner in die Haupt­stadt zu inte­grie­ren und nicht Tou­rist zu sein. Einer­seits tra­fen im kos­ten­güns­ti­gen Kurs Stu­den­ten aus aller Welt zusam­men. Wei­te­re Kur­se, die aber längst nicht so preis­güns­tig sind, ste­hen hier. Für schö­nes inter­na­tio­na­les Flair war gesorgt. Vie­le Teil­neh­mer wie­sen däni­sche Wur­zeln auf. Über Tref­fen wäh­rend des drei­wö­chi­gen Kur­ses lern­te der Rei­sen­de gut Bars der Stadt ken­nen. Das Buf­fet auf dem Cam­pus ist aber auch sehr lecker. 

Ande­rer­seits bot die Uni Besich­ti­gun­gen an wie etwa Fahr­ten durchs Hafen­be­cken. Und der Lehr­stoff ver­lock­te dazu, sich zum Bei­spiel die Klei­ne Meer­jung­frau anzu­schau­en. In Stock­holm und Oslo gibt es sol­che Kurs bestimmt auch. Dar­über lern­te der Rei­sen­de gut das Bil­dungs­we­sen ken­nen. Die­ses läuft in Däne­mark etwas anders. Ein Knül­ler war auf jeden Fall der bar­fuß unter­rich­ten­de Leh­rer Jep­pe. In einem deut­schen Semi­nar ist dies unvorstellbar.

Spanische Armada

Lehr­reich wird sicher ein Bei­trag über die spa­ni­sche Arma­da. Im Zuge einer Vor­be­rei­tung eines Arti­kels über die Ent­de­ckung der Neu­en Welt durch Pedro Álva­res Cabral las der Rei­sen­de, dass Por­tu­gal Spa­ni­en sei­ne Flot­te der Arma­da zur Ver­fü­gung stel­len muss­te. Dies war ein wich­ti­ger Grund für den Nie­der­gang des por­tu­gie­si­schen König­rei­ches. Denn eini­ge über­see­ische Besit­zun­gen konn­ten die Macht­ha­ber danach nicht mehr ver­tei­di­gen. Ande­re Mäch­te wie die Nie­der­lan­de konn­ten das Vaku­um für sich zum Bei­spiel in Asi­en nut­zen. Die­ser Aspekt kommt lei­der nicht im ansons­ten gut auf­ge­mach­ten Museu dos Des­co­bri­ment­os in Bel­mon­te am Ran­de der Ser­ra da Est­re­la zur Spra­che. Zen­tral sind im Cen­tro de Por­tu­gal See­fahrt, Kolo­ni­sa­ti­on und Bio­di­ver­si­tät. Auch gewinnbringend.

Viel Spaß beim Zuschau­en mit der Aus­wahl “Jetzt im TV: skan­di­na­vi­sche Hauptstädte”.


SaSoDiMiDoFr
Deutsch­land

Was­ser­bli­cke am Nie­der­rhein, WDR, 20.15 Uhr


See­stadt Radolf­zell, SWR, 20.15 Uhr
Däne­mark
Wil­des Däne­mark, arte, 12.05 Uhr


Kopen­ha­gen, ZDF, 23.00 Uhr
Frank­reich
Das Süd­elsass neu ent­deckt, MDR, 9.30 Uhr



Nor­we­gen

Wun­der­sa­mes Nor­we­gen, arte, 15.55 Uhr


Öster­reich


Ent­de­ckun­gen in Vor­arl­berg, 3sat, 13.15 Uhr

Vom Zil­ler­tal ins Ahrn­tal, 3sat, 14.00 Uhr


Schwe­den




Stock­holm, NDR, 21.15 Uhr
Spa­ni­enDie spa­ni­sche Arma­da, phoe­nix, 00.00 Uhr
Wil­des Spa­ni­en, Der atlan­ti­sche Nor­den, BR, 14.45 UhrSpa­ni­en – der wil­de Süden, BR, 11.20 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Jetzt im TV: Weser und Rio Tejo

Rio Tejo Foto: Car­los San­tos pexels

Jetzt im TV: Weser und Rio Tejo. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Radroute auf dem französischen Jakobsweg

Wie in den Vor­wo­chen sind über­wie­gend deut­sche Zie­le im Pro­gramm ver­tre­ten. Erleb­nis­se in der Natur ste­hen im Vor­der­grund. Dem Rei­sen­den noch unbe­kannt ist der Bei­trag über die Fran­che-Com­té und das Jura in Frank­reich. In die­se Regi­on begab er sich auf sei­ner ers­ten Rad­rei­se quer durch Frank­reich, als das Ziel Sant­ia­go de Com­pos­te­la hieß. Er hat­te sich zuvor eine Rou­te zurecht­ge­legt, die unge­fähr dem fran­zö­si­schen Jakobs­weg ent­sprach. Die berühm­ten Kathe­dra­len bil­de­te wich­ti­ge Wege­punk­te. Von Kon­stanz aus radel­te er mit Zelt und Schlaf­sack bela­den nach Bel­fort und Besan­çon. Es war anfangs eine har­te Rou­te. Denn stän­dig ging es auf und ab in der hüge­li­gen Land­schaft. Lan­ge Berg­pfa­de erklimmt er lie­ber, denn dann kommt er in einen guten Rhythmus. 

Außer­dem hat er auf lan­gen Anstie­gen im Hoch­ge­bir­ge als Foto­graf den Vor­teil, über­all für gute Bil­der stop­pen zu kön­nen, schnell auf wech­seln­des Licht reagie­ren zu kön­nen. Auto­fah­rer kön­nen bei den engen Stra­ßen nur auf Park­plät­zen ste­hen­blei­ben und müs­sen lau­fen. Dun­kel erin­nert er sich auch an sei­ne ers­te Über­nach­tung auf einem fran­zö­si­schen Cam­ping­platz am Fluss Doubs. Er fand es idyl­lisch. Der Fluss rausch­te. Auf dem nächs­ten Cam­ping­platz lern­te er Ger­hard ken­nen, der auch auf dem Rad unter­wegs war. Bis Biar­ritz ging es über Dijon und La Rochel­le zusam­men wei­ter. So war es nicht so ein­sam. Kum­pel Chris­toph Schnie­ders stieß bei Dijon auch dazu.

Metternich verhinderte Europa als französische Kolonie

Neu­gie­rig macht auch der Bei­trag über die Bezie­hung Napo­le­ons und Met­ter­nichs. Zuletzt beschäf­tig­te sich der Rei­sen­de damit im Leis­tungs­kurs Geschich­te. Frank­reich tut sich schwer, die eige­ne Geschich­te und Rol­le bei gro­ßen Kon­flik­ten auf­zu­ar­bei­ten. Aber es tut sich offen­bar viel auf höchs­ter poli­ti­scher Ebe­ne. Staats­prä­si­dent Macron wür­dig­teim Mai 2021 im Insti­tut de France in Paris Napo­le­on als gro­ßen Staats­mann. Er ver­wies aber auch auf die Mil­lio­nen von Toten bei des­sen Feldzügen. 

“Napo­le­on hat sich bei sei­nen Erobe­run­gen nie um mensch­li­che Ver­lus­te geküm­mert”, sag­te Macron in einer Gedenk­re­de. Die heu­ti­ge Poli­tik stel­le dage­gen “das mensch­li­che Leben über alles”, beton­te er. Zwei Jahr­hun­der­te nach Napo­le­ons Tod sei kein Platz für “exal­tier­te Fei­er­lich­kei­ten”, son­dern für “auf­ge­klär­tes Geden­ken”, sag­te Macron wei­ter. Unbe­strit­ten sei, dass Frank­reich Napo­le­on wich­ti­ge Grund­la­gen wie das Zivil­ge­setz­buch Code Civil ver­dan­ke. Die Wie­der­ein­füh­rung der Skla­ve­rei in Frank­reich unter Napo­le­on sei dage­gen ein “Feh­ler” und “Ver­rat am Geist der Auf­klä­rung” gewesen.

Viel Spaß beim Zuschau­en via “Jetzt im TV: Weser und Rio Tejo”.


SaSoDiDoFr
Deutsch­land

Pfäl­zer­wald, SWR, 20.15 Uhr
Erleb­nis Hes­sen. Ein Floß für die Weser, HR, 16.30 UhrWeser­rad­weg. Von Hann. Mün­den nach Nien­burg, NDR. 20.15 Uhr
Däne­mark
Wil­des Däne­mark, arte, 17.50 Uhr

Frank­reichFran­che-Com­té und Jura, HR, 21.45 UhrNapo­le­on-Met­ter­nich, arte, 20.15 Uhr


Nor­we­gen
Wun­der­sa­mes Nor­we­gen, arte, 16.00 Uhr

Öster­reichDie schöns­ten Gär­ten Öster­reichs, 3sat, 15.05 Uhr

Kärn­ten. Da will ich hin. SWR, 17.00 Uhr

Das stei­ri­sche Enns­tal, 3sat, 14.45 Uhr

Por­tu­galDie Muschel­samm­ler vom Tejo, arte, 19.40 Uhr
Schwe­den

Auf dem Was­ser durch Schwe­dens Seen­land, phoe­nix, 20.15 Uhr
Spa­ni­enMal­lor­ca vom Was­ser aus, WDR, 20.15 UhrKana­ri­sche Inseln, SWR, 10.15 Uhr
La Gome­ra, SWR, 10.15 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Jetzt im TV: Schlei bis Goldküste

Jetzt im TV: Schlei bis Gold­küs­te. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal beschränkt sich die Aus­wahl ledig­lich auf Deutsch­land Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en. Frank­reich, Nor­we­gen, Por­tu­gal und schon wie­der Däne­mark blei­ben außen vor. Nur an fünf Tagen ist das Mit­rei­sen auf dem Sofa garan­tiert. Dafür bleibt mehr Zeit, die eige­ne Rei­se vorzubereiten.

Spaniens einzigartige Waldlandschaft

Mit Spa­ni­ens ein­zig­ar­ti­ger Wald­land­schaft kommt eine Wie­der­ho­lung. Auch ande­re Sen­dun­gen sah der Rei­sen­de bereits, die unter ande­rem auf belieb­te spa­ni­sche Inseln füh­ren. Leb­haft in Erin­ne­rung bleibt ihm zum Bei­spiel der Urlaub auf der ziem­lich ursprüng­li­chen Atlan­tik­in­sel El Hier­ro, eine der Lieb­lings­in­seln sei­ner dama­li­gen Freun­din. Das Paar schip­per­te mit der Fäh­re über Nacht auf beweg­ter See von Tene­rif­fa aus dort­hin. An Schlaf war kaum zu den­ken bei dem Wellengang. 

Auf Wan­de­run­gen schnitt der Rei­sen­de Aga­ven mit einem schar­fen Mes­ser, da Lau­ra davon über­zeugt war, dass sie gesund sei­en. Den Rei­sen­den ver­blüff­te die Schär­fung der Sin­ne, ver­mein­te, bes­ser sehen zu kön­nen. Bei der Fahrt mit dem Auto auf den Ser­pen­ti­nen war dies nicht ver­kehrt. Bit­te mische sie aber vor dem Essen mit Müs­li oder Joghurt. Denn der Saft ist herb. Aber dies passt gut zur dunk­len Erschei­nung man­cher Häu­ser aus Lava­ge­stein. Recht impo­sant, aber auch etwas bedrü­ckend, je nach Stimmung.

Schweden ungeschminkt

Auf Mar­kus Lanz’ Bei­trag über „Schwe­den unge­schminkt“ ist der Rei­sen­de gespannt. Ihn stö­ren oft die Bei­trä­ge über Schwe­dens Bul­ler­bü. Wer in dem Land län­ge­re Zeit ver­bracht hat, weiß, dass es das mär­chen­haf­te Leben dort nicht gibt. Natür­lich ist die Natur ein­drucks­voll. Aber dafür haben die Men­schen dort unter ande­rem mit Ein­sam­keit und schlie­ßen­den Schu­len auf dem Land zu kämp­fen. Und auch dort gibt es vie­le Schei­dun­gen wie in Deutsch­land. Trotz­dem ist es immer wie­der schön, in den Nor­den zu rei­sen und sich von Torb­jörn zu Elchen füh­ren zu las­sen. Oder mit Leif auf einem der Seen bei Öster­sund zu segeln. Viel­leicht ler­nen Zuschau­er dem­nächst auf Phoe­nix übers wil­de Skan­di­na­vi­en wei­te­re Mög­lich­kei­ten dazu kennen.

Also ein­schal­ten und träu­men via “Jetzt im TV: Schlei bis Goldküste”.


SaSoMoDoFr
Deutsch­landAn der Schlei, wo Träu­me segeln, NDR, 20.15 Uhr
Öster­reichDie Donau. Vom Eiser­nen Tor zum Schwar­zen Meer, SWR, 10.15 Uhr
Schwe­den

Mar­kus Lanz – Schwe­den unge­schminkt, ZDF, 23.15 UhrWil­des Skan­di­na­vi­en, Phoe­nix, 20.15 Uhr
Spa­ni­enLan­za­ro­te. Feu­er, Lava, Licht, NDR, 13.15 UhrAnda­lu­si­en. Wo Spa­ni­ens See­le wohnt. NDR, 13.00 Uhr

Wun­der­schön! Die schöns­ten Spa­ni­en­rei­sen, WDR, 20.15 Uhr
Die Kana­ri­schen Inseln, 3sat, 13.15 Uhr

Insel­ur­laub auf den Balea­ren, 3sat, 14.45 Uhr

Spa­ni­ens Gold­küs­te, 3sat, 15.30 Uhr
Spa­ni­ens ein­zig­ar­ti­ge Wald­land­schaft, arte, 16.05 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur

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Subtropenparadies auf dem Vulkan

Sub­tro­pen­pa­ra­dies auf dem Vul­kan: So weit drau­ßen im Atlan­tik hat sich der Rei­sen­de bis­her noch nie auf­ge­hal­ten. Am wei­tes­ten war es bis­her auf der Kana­ren­in­sel El Hier­ro. Doch Madei­ra — ein Sub­tro­pen­pa­ra­dies auf dem Vul­kan — unter­schei­det sich deut­lich von den Kana­ri­schen Inseln. Dies gilt sowohl für die Vege­ta­ti­on als auch für die Men­schen. Dies hat sich auf der Madei­ra-Rund­rei­se gezeigt. Gut zu errei­chen ist die Insel über die Ver­bin­dung Frank­furt — Fun­chal mit Umstei­gen in Lissabon.

Feuchter als auf den Kanaren

Auf den Kana­ren hat der Rei­sen­de das Gefühl, nach wie vor in Spa­ni­en zu sein. Selbst im Win­ter ist es dort recht tro­cken. Der Tei­de auf Tene­rif­fa unter­schei­det sich auch nicht so sehr von ande­ren Ber­gen Spa­ni­ens. Hier wie dort wach­sen Pflan­zen wie auf dem Fest­land: Agar­ven und Pal­men. Beson­ders ist Vul­kan­ge­stein, das auf El Hier­ro schwarz ist und auch als Bau­ma­te­ri­al ver­wen­det wird. Je nach Wet­ter­la­ge kann es sich etwas depres­siv auf die Stim­mung aus­wir­ken, wenn man weiß getünch­te spa­ni­sche Häu­ser gewöhnt ist. Aber die Ein­woh­ner sind und blei­ben Spa­ni­er: ein fröh­li­ches Volk.

Auf Madei­ra wan­delt sich das Bild: Es scheint feuch­ter zu sein und daher auch grü­ner. Eine Wan­de­rung führt den Rei­sen­den und sei­ne Grup­pe durch den Par­que das Quei­ma­das. Madei­ra-Wan­der­ur­laub wol­len die Tou­ris­ti­ker der Insel eta­blie­ren, um so auch vom Image der Rent­ner- und Golf-Insel weg­zu­kom­men. An der Sei­te des Wan­der­we­ges plät­schern Rinn­sa­le durch die so genann­ten leva­das. Mit die­sen bewäs­sern Bau­ern ihre Fel­der. Es ist natür­li­ches Was­ser. Dies kommt vor allem auf der nie­der­schlags­rei­chen Nord­sei­te der Insel vor. Hor­ten­si­en wach­sen in Mas­sen am Weges­rand, was optisch den in Schwe­den häu­fig wach­sen­den Lupi­nen ent­spricht. Üppi­ger Blu­men­be­wuchs ist in Spa­ni­en hin­ge­gen sel­ten zu sehen. Hor­ten­si­en wach­sen dort wohl fast nur in Gär­ten. Die Far­be des Vul­kan­ge­steins fällt nicht so ins Auge. 

Fast schon devot

Die Men­schen sind hier ruhi­ger als in Spa­ni­en. Man­che Direk­to­ren wie Kell­ner in den Hotels erschei­nen einem fast schon devot. Das ist der Rei­sen­de nicht so gewöhnt. Und es nervt auch etwas, wenn sich jemand vor einem stän­dig leicht ver­neigt, wenn man sich mit jeman­dem unter­hält oder man das Essen ser­viert bekommt. Viel­leicht liegt es dar­an, dass das der hier manch­mal her­bei segeln­de Adel es so erwar­tet. Prin­zes­sin Vik­to­ria von Schwe­den gas­tier­te hier schon eini­ge Male. Natür­lich schau­en auch ent­spre­chend Ade­li­ge aus Eng­land vorbei. 

Bri­ten machen den Haupt­teil aus­län­di­scher Besu­cher aus. Die­se sieht man dann abends erschöpft vom Golf­platz zurück­kom­men. Es liegt ganz sicher dar­an, dass das Sub­tro­pen­pa­ra­dies auf dem Vul­kan abge­le­ge­ner ist. Die geo­gra­phi­sche Lage formt die Bewoh­ner. Men­schen im Dou­ro-Tal in Nord­por­tu­gal sind wie­der ganz anders. Dort ist die Land­schaft auch medi­ter­ran und nicht atlantisch.

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