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    Mehr als ein Fluss

    Viel spek­ta­ku­lä­rer als die Küs­te ist das Bin­nen­land Por­tu­gals. Dies gilt vor allem für die Dou­ro-Regi­on, die mehr als ein Fluss ist. Und mit dem Fahr­rad ist es auch viel kom­for­ta­bler zu durch­strei­fen und zu erle­ben als mit dem Auto. Denn es wird einem nicht übel. Und auf den Natio­nal­stra­ßen von Por­to bis nach Zamo­ra in Spa­ni­en fließt wenig Ver­kehr. Zudem gibt dort kei­ne har­ten Stei­gun­gen. Es sei denn, man biegt ab, um zum Bei­spiel die wie auf einer Per­len­schnur auf­ge­zo­ge­nen roma­ni­schen Kir­chen zu besu­chen. Man­che von ihnen lie­gen auf stei­len Hügeln. Man ent­wi­ckelt ein gutes Gespür für die Land­schaft. Wein­gü­ter laden ent­lang der Stre­cke zum Ver­kos­ten ein. Es gibt…

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    Bei Schietwetter ab in die Therme

    Ges­tern war es kalt und nass. Von man­chen hör­te ich dann schon den Wunsch: “Ich wünsch­te, es wäre wie­der mal Sommer.” Ich gehe am liebs­ten an sol­chen Tagen in eine Ther­me. Beson­ders ger­ne mag ich die Ther­me in Kon­stanz. Da die Gegend wun­der­bar zum Radeln geeig­net ist, ist man oft den gan­zen Tag unter­wegs. Am Abend kann man die Bade­klei­dung zusam­men­su­chen, in der Ther­me die müden Bei­ne aus­stre­cken und das gesun­de Ther­mal­was­ser trin­ken. Vom Außen­be­cken aus leuch­tet der Boden­see her­über. Und ich genie­ße den Blick auf die Alpen. Am nächs­ten Mor­gen genie­ße ich natür­lich den bewun­dern­den Blick man­cher Redak­teu­re, wie erholt ich aussehe. Schön fin­de ich auch die Ther­me in…

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    Thermalwasser am Jakobsweg

    Ther­mal­was­ser am Jakobs­weg: Feu­er und hef­ti­gen Gewit­ter­re­gen hat der Rei­sen­de in die­sen Tagen über­wun­den. Neu­lich saß er ver­zwei­felt auf einer Ther­ma­rest-Mat­te in einer Hei­de. Er zit­ter­te vor Käl­te, weil es in Strö­men reg­ne­te. Das Was­ser floss auf den Schlauch und in den Rei­fen, wäh­rend ande­re wahr­schein­lich gera­de gemüt­lich auf dem Sofa vor dem Fern­se­her sich das drit­te Pils rein­zisch­ten. Er muss­te irgend­wie das Loch zukle­ben. Bei Regen for­dert das her­aus, noch dazu mit zit­tern­den Hän­den. Im zwei­ten Anlauf gelang es ihm. Und es hielt sogar, obwohl direkt dane­ben ein alter Fli­cken saß. Wäh­rend­des­sen wur­de es immer schlam­mi­ger auf dem Jakobs­weg in der Umge­bung von Ouren­se in Gali­ci­en. Knie­tie­fe Was­ser­lö­cher, feuch­ter…