Jetzt im TV: Wikinger und Münster

Jetzt im TV: Wikin­ger und Müns­ter. Ab jetzt ver­sorgt der Rei­sen­de Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Auf­fäl­lig: Es lau­fen etwas mehr anspruchs­vol­le Fil­me als in der ver­gan­ge­nen Woche. Vor allem geht es um Flüs­se in NRW, also Natur, und um berühm­te Bau­wer­ke in Frank­reich. Däne­mark, Nor­we­gen, Por­tu­gal und Spa­ni­en blei­ben außen vor.

Der wohl span­nends­te Bei­trag dürf­te heu­te Abend auf arte über die Wikin­ger lau­fen. Sicher auch zu beach­ten ist die Sen­dung über Müns­te­ra­ner Kauf­leu­te. Was vie­le viel­leicht nicht wis­sen: Müns­ter ist eine Hansestadt.

Deutsch­landFrank­reichSchwe­den
SaFahr mal hin — Neue Pfa­de auf alten Wegen. Ent­lang der Sieg- SWR 14.00 Uhr

Alle Augen Auf — Flüs­se in NRW — WDR 16.30 Uhr
Die Kathe­dra­le
Die Bau­meis­ter des Straß­bur­ger Müns­ters
— arte 14.50 Uhr
Die Krie­ge­rin­nen der Wikin­ger — arte 21.10 Uhr
SoBolé­ro — Ein Refrain für die Welt — arte, 23.25 UhrZu Tisch… Nord­schwe­den — arte 18.25 Uhr
MoGeheim­nis­vol­le Orte Schloss Ver­sailles — Das Ers­te, 23.25 Uhr 
Di
Mi
Do
FrDie Kauf­leu­te von Müns­ter. Eine Zeit­rei­se ins Mit­tel­al­ter — WDR, 20.15 Uhr 
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Radeln im Parque Arribes del Duero

Radeln im Par­que Arri­bes del Due­ro: Und was für eine spek­ta­ku­lä­re und daher schüt­zens­wer­te Gegend! Seit heu­te Mit­tag radelt der Rei­sen­de im Ein­zugs­be­reich des Rio Due­ro durch den Natur­park. Die­ser liegt grob zwi­schen Zamo­ra, Miran­da Do Dou­ro sowie Figuei­ra de Cas­te­lo Rodri­go. Zunächst sah er sich die schö­ne und uner­war­te­te Kathe­dra­le in Miran­da an. Sie thront hoch oben über dem Fluss Dou­ro. Er bil­det dort die natür­li­che Gren­ze zwi­schen Por­tu­gal und Spanien.

Dann kehr­te er nach Kas­ti­li­en und León in Spa­ni­en zurück und fuhr durch den Park. Dies Tour wird noch gut 150 Kilo­me­ter in Rich­tung Süden gehen. Dort fand er knor­ri­ge Bäu­me in einer hüge­li­gen Land­schaft, Scha­fe und Schlan­gen, ein­sa­me Sin­gle-Trails, die auch durch ver­brann­te Erde führ­ten. Dabei ver­fol­gen ihn auch hier und da ver­rück­te Hun­de: je klei­ner, des­to fre­cher. Sie tun einem aber nichts frei nach dem Prin­zip: Bel­len­de Hun­de bei­ßen nicht. Zum Aus­gleich gibt es nur weni­ge Autos. Aber was wäre eine Rad­rei­se auf der Ibe­ri­schen Halb­in­sel ohne Hun­de. Wein wie der Ribei­ra do Dou­ro wächst hier nicht in gro­ßen Men­gen. Die gro­ßen Gebie­te in Por­tu­gal mit den vin­has kom­men noch. Hier ist es wohl zu flach für Wein. Sobald die Rou­te von Sal­to de Sau­cel­le nach Bar­ca d’Al­va führt, kom­men die ers­ten gepfleg­ten Weingüter. 

Für den Schutz der Land­schaft müss­te der Staat viel mehr tun. Der Rei­sen­de sieht zwi­schen Zamo­ra und Miran­da vie­le Mono­kul­tu­ren ohne Hecken. Bewuchs könn­te den Grund­was­ser­spie­gel hoch­hal­ten und Ero­si­on ver­hin­dern. Und auch etwas für Insek­ten tun, soweit er bio­lo­gisch dazu in der Lage sind. Die in vie­len Gär­ten in Deutsch­land zu sehen­den Tuja-Hecken sind zum Bei­spiel wert­los. Seit Wochen schon hat es hier nicht gereg­net, sagen die Leu­te. Jetzt erfreut er sich an Sar­del­len und Tor­til­la in der leb­haf­ten Bar Mon­te­cris­to in Fer­mo­sel­le. Dort gibt es auch eini­ge Hotels zum Über­nach­ten beim Radeln im Par­que Arri­bes del Duero.

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