Idylle auf dem Rotweinwanderweg

Idyl­le auf dem Rot­wein­wan­der­weg: Ges­tern wan­der­te der Rei­sen­de mit Freun­den gut 16 Kilo­me­ter auf dem Ahr­steig. Der Weg führ­te die gro­ße Grup­pe von immer­hin 12 Wan­de­rern zunächst an der Ahr ent­lang von May­schoss nach Alte­n­ahr. Die Ahr ent­springt in Blan­ken­heim, ent­wi­ckelt sich schnell vom Rinn­sal zu einem rich­ti­gen Gewäs­ser. Auf Höhe von May­schoss erreicht man sogar eine beträcht­li­che Höhe, wenn man bedenkt, dass man nur in einem Mit­tel­ge­bir­ge unter­wegs ist. Hier trifft man im Tal sogar Ang­ler an, die auf Forel­len aus sind. Dann ging es auf dem Rot­wein­wan­der­weg zurück nach Mayschoss. 

Die Kame­ra soll­te nie­mand ver­ges­sen. Denn auf der Stre­cke fin­den sich immer wie­der schö­ne Moti­ve. Neben tol­len Aus­bli­cken sieht man hier auch hin und wie­der Eidech­sen, die sich auf hei­ßen Stei­nen son­nen. Oder aber sie flit­zen über den Schot­ter­weg. In beson­ders wind­ge­schütz­te Ecken kann es bis zu 60 Grad heiß wer­den, steht auf einer der vie­len Info­ta­feln ent­lang der Wege. Die Wege eig­nen sich gut für fit­te Rad­ler. Nach dem trä­ge machen­den Win­ter baut man gera­de um May­schoss her­um gut wie­der Kon­di­ti­on auf. Dort sind sie zwar an man­chen Stel­len steil. Aber auch Durch­schnitts­sport­ler kön­nen sie mit nor­ma­len Rädern bewältigen.

Stände der Winzer im Herbst

Der Rot­wein­wan­der­weg zählt zu den belieb­tes­ten Wegen im Ahr­ge­bir­ge nahe Bonn. An Wochen­en­den ist hier ganz gut Betrieb. Gera­de zur Zeit der Wein­le­se ist Volk unter­wegs, und in den Dör­fern schun­keln und trin­ken die Besu­cher. Lei­der zieht es auch vie­le Kraft­fahr­zeu­ge an, wes­halb der Betrieb auch ner­vig wer­den kann. An man­chen Stel­len ent­lang des Wan­der­we­ges ste­hen gera­de bei May­schoss im Herbst Stän­de der Win­zer, an denen man eine Brot­zeit ein­neh­men kann. Die Beliebt­heit erklärt sich dadurch, dass hier oben die Wege nicht immer asphal­tiert sind. Das schont die Gelen­ke und trägt zum Gefühl bei, sich mehr in der Natur zu bewe­gen. Es gibt sogar Wald­we­ge — Idyl­le auf dem Rotweinwanderweg.

Wer asphal­tier­te Wege ver­mei­den will, kann sich das Stück zwi­schen Sin­zig und Bad Neu­en­ahr spa­ren. Viel schö­ner ist es eini­ge Kilo­me­ter wei­ter auf der Ehlin­ger Ley. Aber bit­te bleibt auf den Wegen, um die Natur zu schonen!

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Wanderung zur Burg Are

Wan­de­rung zur Burg Are: Jähr­lich radelt der Rei­sen­de am Fluss Ahr ent­lang von Blan­ken­heim nach Rema­gen. Wenn er dabei aus dem Tal ins Ahr­ge­bir­ge schaut, denkt er, dass eine Wan­de­rung durch die Wein­ber­ge im Ver­gleich zum Rad­fah­ren doch nur ziem­lich lang­wei­lig sein kann. Das Ahr­ge­bir­ge liegt zwi­schen Bonn und Koblenz, isst eines der Attrak­tio­nen für Wochenendausflügler.

Wenn noch nicht die Blät­ter an den Reben sprie­ßen, sieht es an den Hän­gen der Wein­ber­ge kahl aus. Ja, es gibt hier Wein­ber­ge. Nicht erst an der Mosel, son­dern schon vor Koblenz. Das Ahr­ge­bir­ge weist 500 Hekt­ar Reb­flä­che auf. Und die Ahr ist mit rund 80 Pro­zent roten Reb­sor­ten sogar das größ­te geschlos­se­ne Rot­wein­an­bau­ge­biet Deutsch­lands. Das wuss­te der Rei­sen­de auch nicht bis­her. In Bonn ist Wein von der Ahr schwer zu fin­den. Aber in den Wirts­häu­sern ist er zu krie­gen. Und schmeckt erfrischend.

Trister Eindruck täuscht

Zum tris­ten Ein­druck der Wan­der­we­ge ober­halb des Ahrtals trägt auch bei: Die Wege zwi­schen den Wein­stö­cken tre­ten deut­lich her­vor. Es sieht so aus, als wären Wan­de­rer oben nur auf Asphalt unter­wegs. Von Idyl­le zwi­schen appe­tit­li­chen Früch­ten in fri­schem Grün kei­ne Spur.
Aber als der Rei­sen­de mit Bon­ner Freun­den an Chris­ti Him­mel­fahrt mit Wan­der­stie­feln unter­wegs war, ent­deck­te er: Die­ser Ein­druck täuscht. Es gibt zwi­schen den Orten Alte­n­ahr und Rech vie­le schö­ne Rund­we­ge. Die­se sind abwechs­lungs­reich. Sie laden zum Lust­wan­deln an der Ahr, zum Durch­strei­fen und Ent­de­cken der hier lie­gen­den Wäl­der, Fel­der und Dör­fer ein. Natür­lich gibt es auch Asphalt, was ins­be­son­de­re die Etap­pen ab Sin­zig betrifft.

Schon immer sah der Rei­sen­de auf sei­nen Trips am Fluss die Burg Are in der Höhe lie­gen. Am Fei­er­tag stieg er end­lich auch mal zur Rui­ne her­auf. Dort bie­tet sich ein schö­ner Pan­ora­ma­blick an. Ande­re Besu­cher brei­te­ten auf den umlie­gen­den Wie­sen Pick­nick­de­cken aus. Alles neu macht der Mai. Wan­de­rung zur Burg Are: ein schö­ner Start der Sai­son im Jah­re 2016.

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