Jetzt im TV: Wikinger und Münster

Jetzt im TV: Wikin­ger und Müns­ter. Ab jetzt ver­sorgt der Rei­sen­de Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Auf­fäl­lig: Es lau­fen etwas mehr anspruchs­vol­le Fil­me als in der ver­gan­ge­nen Woche. Vor allem geht es um Flüs­se in NRW, also Natur, und um berühm­te Bau­wer­ke in Frank­reich. Däne­mark, Nor­we­gen, Por­tu­gal und Spa­ni­en blei­ben außen vor.

Der wohl span­nends­te Bei­trag dürf­te heu­te Abend auf arte über die Wikin­ger lau­fen. Sicher auch zu beach­ten ist die Sen­dung über Müns­te­ra­ner Kauf­leu­te. Was vie­le viel­leicht nicht wis­sen: Müns­ter ist eine Hansestadt.

Deutsch­landFrank­reichSchwe­den
SaFahr mal hin — Neue Pfa­de auf alten Wegen. Ent­lang der Sieg- SWR 14.00 Uhr

Alle Augen Auf — Flüs­se in NRW — WDR 16.30 Uhr
Die Kathe­dra­le
Die Bau­meis­ter des Straß­bur­ger Müns­ters
— arte 14.50 Uhr
Die Krie­ge­rin­nen der Wikin­ger — arte 21.10 Uhr
SoBolé­ro — Ein Refrain für die Welt — arte, 23.25 UhrZu Tisch… Nord­schwe­den — arte 18.25 Uhr
MoGeheim­nis­vol­le Orte Schloss Ver­sailles — Das Ers­te, 23.25 Uhr 
Di
Mi
Do
FrDie Kauf­leu­te von Müns­ter. Eine Zeit­rei­se ins Mit­tel­al­ter — WDR, 20.15 Uhr 
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Aufflammendes dänisches Interesse an Skulpturen

Wer hät­te das gedacht? Im ehe­ma­li­gen Fischer­dorf Hum­le­bæk vor den Toren Kopen­ha­gens ste­hen Skulp­tu­ren der bekann­ten Künst­ler Richard Ser­ra, Alex­an­der Cal­der, Max Ernst, Joan Miro, Jean Debuf­fet und Nobuo Seki­ne. Aus­ge­stellt hat sie das phan­tas­ti­sche Muse­um Louisiana.

Also auch Dänen inter­es­sie­ren sich “auf ein­mal” für Skulp­tu­ren. Ich selbst brauch­te recht lan­ge, bis ich einen Zugang zu ihnen fand. Zunächst brach­ten mei­ne Eltern mir und mei­nen Geschwis­tern, mei­ne Mut­ter stu­dier­te Kunst­ge­schich­te mit Schwer­punkt Mit­tel­al­ter, viel über Kunst der Früh­zeit bis zum Mit­tel­al­ter bei. Wir besuch­ten das mich heu­te immer noch berüh­ren­de Natio­nal­mu­se­um in Kopen­ha­gen, wo mich Moor­lei­chen, Luren und Schmuck faszinierten.

Wenn es reg­ne­te und ein Strand­tag aus­fiel, fuh­ren wir auch nach Ros­kil­de. Nein, nicht zum Musik­fes­ti­val, son­dern zum Bestau­nen der berühm­ten Wikin­ger­aus­stel­lung. Dort ste­hen wun­der­bar kon­stru­ier­te Lang­boo­te. In Oslo sor­gen sie sich übri­gens um ihren Bestand, sah ich ges­tern in den Euro­pa­nach­rich­ten. Erschüt­te­run­gen setz­ten ihnen sehr zu, hieß es. Doch Skulpturen?

Die ent­deck­te ich, als ich zur Vor­be­rei­tung mei­nes Buches “Umeå in mei­nem Her­zen” nach Väs­ter­bot­ten radel­te. Dort gibt es einen für eine so weit nörd­lich lie­gen­de Stadt gera­de­zu exor­bi­tant gro­ßen Skulp­tu­ren­park. Ein Indus­tri­el­ler hat ihn auf­ge­baut. Und da es mir ums Auf­spü­ren von Kunst und Kul­tur ging, blieb mir nichts ande­res übrig, als mich nun auch damit auseinanderzusetzen.

Wie sich der Autor der “Washing­ton Post” damit aus­ein­an­der­setzt, könnt ihr hier lesen.

Skulp­tu­ren Louisiana

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