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    Architekten gestalteten Soldatenfriedhöfe

    Archi­tek­ten gestal­te­ten Sol­da­ten­fried­hö­fe: Nur weni­ge Schrit­te vom Denk­mal ent­fernt liegt ein wei­te­rer Fried­hof: „Le Trou Aid Post Ceme­tery“ von Fleur­baix. Hier lie­gen 356 Sol­da­ten des Com­mon­wealth begra­ben. Die­ser Fried­hof wur­de von Sir Her­bert Bak­er ent­wor­fen, der auch die Plä­ne für das indi­sche Par­la­ment in Delhi und die heu­ti­ge Resi­denz des süd­afri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten in Pre­to­ria gezeich­net hat. Kurz nach dem Krieg rief man die renom­mier­tes­ten bri­ti­schen Archi­tek­ten auf, eine Umge­stal­tung der Mili­tär­fried­hö­fe des Empires zu planen. Über eine stei­ner­ne Brü­cke betre­ten Besu­cher das Tor­häus­chen aus Natur­stein. Jeder soll sich hier so füh­len wie beim Ein­tritt in eine abge­schie­de­ne Welt. In der Hal­le tra­gen sich vie­le der Gäs­te ins offe­ne Besu­cher­buch ein.…

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    Trauer mischt sich mit Stolz

    Trau­er mischt sich mit Stolz: Die aus­tra­li­schen Sol­da­ten sahen ihre Betei­li­gung am Krieg als ehren­vol­len Ein­satz auf dem Wege zu einer aus­tra­li­schen natio­na­len Iden­ti­tät. „Durch den moder­nen Krieg sind vie­le erst­mals dem orga­ni­sier­ten Mas­sen­tod begeg­net“, schreibt der ame­ri­ka­ni­sche His­to­ri­ker Geor­ge L. Mos­se. Über­all habe man die Toten beweint. Aber in die Trau­er habe sich oft ein Gefühl des Stol­zes gemischt, das Emp­fin­den, für eine edle Sache gekämpft und ein Opfer gebracht zu haben. Dem Tod der Sol­da­ten sei so ein Sinn gege­ben wor­den, sie sei­en für ihr Vater­land gestor­ben. „Letzt­lich ging es dar­um“, schreibt Mos­se, „eine an sich uner­träg­li­che Ver­gan­gen­heit erträg­lich zu machen, nicht nur um Trost zu spen­den, son­dern…

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    Blutbad von Fromelles

    Blut­bad von Fro­mel­les: Für vie­le Aus­tra­li­er ist dies bis heu­te eines der schlimms­ten Ereig­nis­se ihrer Geschich­te. Die Män­ner wur­den von Maschi­nen­ge­wehr­sal­ven getö­tet, als sie aus den Schüt­zen­grä­ben stie­gen. Die Schlacht war nicht gut vor­be­rei­tet und schei­ter­te daher total. Fro­mel­les wur­de zum natio­na­len Mythos, der sich in das kol­lek­ti­ve Gedächt­nis ein­brann­te, wie stark, das ist dar­an zu sehen, dass das Denk­mal noch 1998 vom Office of Aus­tra­li­an War Gra­ves auf­ge­stellt wur­de. Auf des­sen Sockel ste­hen Zei­len des Ser­gean­ten Simon Fos­ter, der hier als hel­fen­der Sol­dat dar­ge­stellt wird: „For the next three days we did gre­at work get­ting in the woun­ded from the front and I must say the Ger­mans trea­ted us…