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    Philosophieren auf dem Jakobsweg

    Phi­lo­so­phie­ren auf dem Jakobs­weg: Es gibt Leu­te, die mei­nen, mensch­li­che Inter­es­sen übers Alter defi­nie­ren zu müs­sen: mit zwan­zig in Clubs und Fit­ness­stu­di­os. Mit drei­ßig Lite­ra­tur. Mit vier­zig Jah­ren fan­ge man mit dem Wan­dern an. Ab fünf­zig spü­re man, dass gar nichts mehr geht. Man könn­te sich dann einen Platz im Alters­heim reser­vie­ren und den Grab­stein. Doch die­se Zei­ten sind längst vorbei. Auf dem Jakobs­weg hat auch eine Pil­ge­rin behaup­tet: Da sie jung sei, sei sie eher bereit, in Her­ber­gen zu schla­fen als Älte­re. Dort riecht es nicht gut. Leu­te schnar­chen. Eta­gen­bet­ten sind nicht ver­lo­ckend. Manch­mal gibt es kei­ne frei­en Bet­ten mehr. Matrat­zen lie­gen dann auf dem Gang. Sportlich und komfortabel gekleidete…