Einzigartiges Restaurant unter Wasser

Ein­zig­ar­ti­ges Restau­rant unter Was­ser: An der nor­we­gi­schen Süd­küs­te öff­net am Kap Lin­des­nes das Unter­was­ser­re­stau­rant “Under” sei­ne Pfor­ten. Der Rei­sen­de wies dar­auf kürz­lich hin. Damit kam er noch lan­ge Zeit vor­her ande­ren Usern in den sozia­len Medi­en zuvor. Kris­ti­an­sand liegt unge­fähr 78 Kilo­me­ter öst­lich davon ent­fernt. Die Nor­we­ger wer­den lang­sam aber sicher so inno­va­tiv wie die Dänen in Kopen­ha­gen, möch­te man meinen.

Die spa­ni­sche Zei­tung “El Pais” ver­öf­fent­licht jetzt gute Fotos aus Lin­des­nes. So kannst dass Du Dir bes­ser vor­stel­len, ob Du Dich dort als Gast wirk­lich wohl­füh­len wür­dest. Es soll, laut “El Pais” das ers­te Unter­was­ser-Restau­rant Euro­pas sein. Zu sehen ist auf dem ers­ten Foto eine Kell­ne­rin mit Pfer­de­schwanz. Sie deckt einen von fünf run­den Tischen, an denen zwei bis drei Stüh­le mit Arm­leh­nen ste­hen. Ver­mut­lich bestehen die Tische aus Holz, was sich auf einem wei­te­ren Foto bestä­tigt. Es ist Eiche, wie der größ­te Teil der Aus­stat­tung. Dort ist auch eine Öff­nung zur Küche zu sehen. Auf ihnen ste­hen offen­bar Tee- oder Kaf­fee­kan­nen. Die­se ent­pup­pen sich auf einem ande­ren Bild aber als Behäl­ter für Lich­ter. Under ist also ziem­lich schlicht ein­ge­rich­tet. Das Foto wirkt im Prin­zip wie ein Schwarz-Weiß-Bild. Im Hin­ter­grund ist eine Schei­be zu sehen, die den Gast vom Was­ser trennt. Was­ser­pflan­zen befin­den sich dahin­ter auf dem Grund des Mee­res. Der Autor ver­gleicht die Schei­be mit einem enor­men Peri­skop. Im Restau­rant könn­ten auf 500 Qua­drat­me­tern bis zu 100 Gäs­te gleich­zei­tig sit­zen. Es lie­ge 5,5 Meter tief unter der Meeresoberfläche.

Sowohl Restaurant als auch Forschungszentrum

Das zwei­te Foto zeigt eine fel­si­ge Küs­te am Abend. Ein grau­er 34 Meter lan­ger Beton­klotz dringt schräg ins Was­ser ein. Am Strand ist ein Teil ver­glast, der wahr­schein­lich der Ein­gang ist. Rechts außen ist ein von Licht­schein beleuch­te­ter Ein­gang zu sehen, durch den Was­ser in den Beton­klotz flie­ßen kann. Ein wei­te­res Bild zeigt den schrä­gen Beton­klotz am Tage, der jetzt eine Ein­heit mit natür­lich dort lie­gen­den Fel­sen ein­geht, Ein ziem­li­cher Kon­trast, der scharf zeigt, wie Men­schen in die Natur ein­grei­fen. Gleich­zei­tig die­ne der Klotz als For­schungs­zen­trum für mari­ti­mes Leben.

Viel Spaß beim Anschau­en. Wer dort spei­sen möch­te, muss sich aller­dings in eine War­te­lis­te ein­tra­gen. Ein ein­zig­ar­ti­ges Restau­rant unter Was­ser in Euro­pa — es öff­net nur die Tore, wenn dort auch wirk­lich gespeist wird.

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Dinner auf dem Meeresgrund

Unge­wöhn­lich ist das Pro­jekt — ein ins Meer ver­senk­tes Restau­rant ent­steht zur­zeit an der nor­we­gi­schen Süd­küs­te. In Båly, gut 80 Kilo­me­ter west­lich von Kris­ti­an­sand, kön­nen Gäs­te im “Under” wäh­rend des Essens auf den Mee­res­grund schau­en und hof­fen, dass inter­es­san­te Fische vorbeischwimmen.

Auf der Ober­flä­che des Gast­hau­ses sol­len sich Muscheln ansie­deln, die das Was­ser rei­ni­gen. Der Betrei­ber will auch Anlauf­stel­le für For­scher sein, die sich für das Meer interessieren.

Ab und zu fin­de ich auf Rei­sen schon von Men­schen geschaf­fe­ne Orte, wo man sich der Erde beson­ders nah fühlt. Im schwe­di­schen Norr­bot­ten ken­ne ich ein Restau­rant an einem Fluss, in dem eine Kame­ra vor­bei­kom­men­de Lach­se zeigt. Das ist ein Natur­er­leb­nis, in dem man mal Tie­re sieht, die nicht nur in einem Aqua­ri­um leben.

Im Berg­werk Kris­ti­ne­berg im schwe­di­schen Väs­ter­bot­ten gibt es eine tief lie­gen­de Kapel­le für Berg­leu­te. Schon die Fahrt mit dem Auto in die Stol­len hat etwas Gespens­ti­sches, weil es feucht­warm ist. Ich glau­be, es dau­er­te bestimmt eine hal­be Stun­de, bis wir unten anka­men. An der Wand der Kapel­le erhebt sich Chris­tus. Ein Berg­mann leg­te die Figur bei Arbei­ten frei. Er beschützt heu­te die oft gläu­bi­gen Arbei­ter vor Unfäl­len. Väs­ter­bot­ten hat aber noch eine Men­ge mehr zu bie­ten. Schließ­lich ist es Urge­biet der Sami und daher sehr geheimnisvoll.

Und der Künst­ler Ger­hard Rich­ter bringt uns die Rota­ti­on der Erde nahe. Kürz­lich schenk­te er der Stadt Müns­ter ein Focault­sches Pen­del. Es schwingt jetzt in der Domi­ni­ka­ner­kir­che an einem Faden und nicht nur ich, son­dern auch vie­le ande­re Besu­cher fra­gen sich, wie es mög­lich ist, dass die Kugel stets hin und her schwingt. Es gibt aber auch noch vie­le ande­re bewun­derns­wer­te Wer­ke in Müns­ter, Stadt der Skulp­tu­ren, die das irdi­sche Leben schrump­fen lassen.

Spei­sen in Downunder

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