So groß wie Sylt: Samsø

Jetzt weiß der Rei­sen­de, was er gera­de am meis­ten ver­misst: zu rei­sen und neue Wel­ten zu ent­de­cken wie die Insel Samsø im Kat­te­gat, so groß wie Sylt. Nicht nur in Nor­we­gen, son­dern auch in Däne­mark gibt es Fjor­de wie auf der 144 Qua­drat­ki­lo­me­ter klei­nen Insel. Die­ser heißt Stauns Fjord. Er fällt bereits eini­ge Kilo­me­ter zuvor durchs beson­de­re Licht auf, ähn­lich dem, das die berühm­ten Maler von Ska­gen in ihren Gemäl­den verarbeiteten.

Um den Fjord liegt eine durch Hei­de und Marsch­land gepräg­te Land­schaft mit fried­lich dalie­gen­den Häu­sern. Das Was­ser wird vom Him­mel erleuch­tet. Wachol­der, Fich­ten und Bir­ken wach­sen hier. Beson­ders hübsch wirkt das Gewäs­ser an einer schma­len Land­zun­ge vor Lan­gø­re Hafen. Dort erhebt sich eine erst 1925 erbau­te wei­ße Kir­che im typisch däni­schen Stil: Lan­gør Kir­ke. In Lan­gø­re fin­det man über 300 Jah­re alte Häu­ser. Aber es ist trotz­dem der Klein­heit wegen nicht vor­stell­bar, dass dies ein­mal der Haupt­ort der Insel gewe­sen sein soll. Heu­te ist Tra­neb­jerg Haupt­ort. Es lie­gen nur Motor­boo­te im Hafen. Wer will, kann hier wäh­rend des Urlaubs mit der M / S Tunø auf Rob­ben- und See­hund­sa­fa­ri gehen und eini­ges bei einem Vor­trag des Skip­pers über die Geschich­te der Insel erfahren.

Der Fjord stammt noch aus der letz­ten Eis­zeit. Als der nord­ame­ri­ka­ni­sche Eis­schild stark schmolz, stieg der Mee­res­spie­gel stark an. Im Lau­fe von dar­auf fol­gen­den 1000 Jah­ren stieg er um 20 Meter. Der Fjord wur­de sie­ben bis acht Kilo­me­ter lang mit Inseln. Mehr dar­über könnt ihr im Rei­se­füh­rer lesen. Eine Insel, fast so groß wie Sylt, Samsø. Ihre Grö­ße war nach der Ankunft die größ­te Über­ra­schung. Davor dach­te der Rei­sen­de, dass sich auf ihr höchs­tens ein Cam­ping­platz und fünf Feri­en­häu­ser befänden.

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Radeln zum größten Eiszeitsee Spaniens

Radeln zum größ­ten Eis­zeit­see Spa­ni­ens: Heu­te kam der Rei­sen­de dem Herrn im Him­mel sehr nahe. Er fand eine Königs­etap­pe Kas­ti­li­en-Leóns. Auf 17 Kilo­me­tern schraub­te er sich her­auf auf 1800 Meter zur Lagu­ne der Fische. Es ist zwei­fel­los eine der schöns­ten Stre­cken, die er auf dem Jakobs­weg “Via de la pla­ta” erle­ben durfte.

Die Lagu­ne liegt gut sie­ben Kilo­me­ter von der Klein­stadt Pue­bla de San­ab­ria ent­fernt. Nicht nur der Besuch der Stadt lohnt. Es ist auch ein Genuss, erst zum größ­ten eis­zeit­li­chen See Spa­ni­ens zu radeln, zum Lago de San­ab­ria. Von dort geht es dann wei­ter zur Lagu­na de los Peces, der Lagu­ne der Fische. Am Fuße des Ber­ges liegt ein Dorf, wo jeder auch in einer der bei­den Gast­stät­ten eine Feri­en­woh­nung mie­ten kann. Denn einen vol­len Tag soll­te jeder schon für die Tour auf den Berg ein­pla­nen. Und ohne Gepäck ist es viel schöner.

Viel trinken beim Radeln zum größten Eiszeitsee Spaniens

Daher fühlt der Bike­pa­cker auf sol­chen Stre­cken nie: Hof­fent­lich ist es bald vor­bei. Genau das Gegen­teil. Er genießt es! Jeder muss nur unter­wegs zuse­hen, gut zu trin­ken. Es emp­fiehlt sich, zwi­schen­durch viel­leicht mal einen Apfel zu essen oder Nüs­se. Somit ver­fü­gen Sport­ler immer über aus­rei­chend Ener­gie und Flüs­sig­keit. Der Sat­tel ist auch ent­schei­dend beim Rad­wan­dern: Er fährt mit einem neu­en SQL. Mit des­sen har­ter Pols­te­rung ist er sehr zufrie­den. Drei Modu­le las­sen sich für einen unter­schied­li­chen Här­te­grad unter den Sat­tel schie­ben: weich, mit­tel, hart.

Belus­tigt ist er über die ver­le­ge­nen Bli­cke der Typen dort oben. Jeder von ihnen ist bestimmt ein Ass a Gas. Jetzt ste­hen sie hier mit ihren Mädels: in blü­ten­wei­ßen Blu­sen, wahr­schein­lich auch mit Kra­wat­te und Bügel­fal­ten mor­gens im Büro. Aber für die­se gut 17 Kilo­me­ter lan­ge Stei­gung brau­chen sie bestimmt einen Defil­li­bra­tor schon nach den ers­ten drei Kilo­me­tern. Denn dort beginnt ein stei­ler Anstieg. Das Herz des Jakobs­pil­gers klopft stark, aber nie über­mä­ßig. Ein gutes Training!

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