Sagres III – das schönste Segelschiff der Welt ist ein deutsches

Mein Herz geht immer wieder auf, wenn ich schöne Schiffe sehe. In Nordnorwegen begleitete ich den Bootsbauer Ulf. In seiner Werkstatt in Kjerringøy sah ich zu, wie er eines der Nordlandboote baute. Anschließend segelte ich selbst zwei Tage mit an Bord auf dem Polarmeer in der Nähe des Lofots, wovon ich schon immer geträumt hatte.

Vor der Motorisierung besaß jede Familie in Norwegen ein Boot, sicherte der Fischfang doch die Ernährung. Ein geschickter Handwerker wie Ulf ist sogar in der Lage, den Rumpf so zu gestalten, dass es nicht in einem der gefährlichen Gezeitenströme versinkt, von denen es gleich zwei dort gibt: Saltstraumen und Moskenes. Die dabei entstehenden Strudel rissen manche Fischer in den Tod. Einen erfolgreichen Artikel über das Nordlandboot publizierte ich erfolgreich unter anderem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

In Ebeltoft entdeckte ich kürzlich den Stolz der dänischen Nation – die Fregatte Jylland. Leider segelt das schöne Schiff nicht mehr, aber heute kann ein jeder sich auf ihr ein lebendiges Bild von Seefahrt machen. Auf verschiedenen Decks ist dargestellt, welch hartes Los man zog, wenn man der Marine diente.

Und gerade fand ich eine interessante Geschichte in einem portugiesischen Magazin. Der Stolz der Nation ist ein großes Segelschiff: Sagres III. Es wurde lustigerweise in einer deutschen Werft innerhalb der Gorch-Fock-Klasse entwickelt und produziert: Blohm & Voss. Doch schaut euch die Geschichte und Bilder selbst an auf

Sagres III – Stolz der portugiesischen Nation

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Portugal der 1930er Jahre

Gestern konnte ich mein Glück nicht fassen: Auf dem Flohmarkt in Münster kaufte ich gestern das Buch „Das neue Portugal“ von Friedrich Sieburg, der nach dem Zweiten Weltkrieg für die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb. Darin entdeckte ich diese schönen Fotos aus dem Portugal der 1930er Jahre.

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Im Herzen Schwedens – Dalarna

„Endlich hat er sich geschnitten!“ Noch immer erinnere ich mich belustigt an den Ruf Nils Wallins in der Schnitzerei in Nusnäs am Siljansee. Ein Praktikant versuchte sich gerade im Schnitzen eines Dalapferdchens. Wallin stürmte in die Küche, um Verbandszeug zu holen. Das Messer wird von oben nach unten geführt, um das Risiko einer Verletzung zu minimieren.

Bis heute erreichen mich immer wieder Grüße aus Dalarna, dem Herzen Schwedens. Viele Traditionen wie den berühmten Vasalauf in Mora am Siljansee treffen Reisende dort noch heute lebendig an. Kein Wunder, dass Axel Munthe, Leibarzt der Königin, dort gerne lebte und mit Hildasholm eine prachtvolle Villa errichten ließ. Eine ähnliche ließ er auch auf Capri errichten. Mit Carl Larsson und Anders Zorn malten in Sundborn und in Mora auch Schwedens bekannteste Künstler.

Ich habe für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die berühmte Schnitzerei am Siljansee besucht, dort selbst geschnitzt und eine Reportage geschrieben, die ich keinem vorenthalten möchte.

Bunte Blumen

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