Philosophie meines Unternehmens

Ziele

a. Lesernutzen liefern, Qualität vor Quantität

Für Redak­tio­nen und Tou­ris­ten löse ich ein ech­tes Pro­blem: Vie­le Infor­ma­tio­nen wer­den sowohl in so genann­ten Fach­zeit­schrif­ten als auch in Social Media über Bezahl­bei­trä­ge — spon­so­red artic­les — von Influen­cern gelie­fert. Dies gilt auch oft für von Regio­nen, Städ­ten und Gemein­den her­aus­ge­ge­be­ne Bro­schü­ren, in denen Geschäf­te und Restau­rants häu­fig nur gegen Bezah­lung genannt werden. 

Selbst vie­le Zei­tun­gen brin­gen fast nur noch Arti­kel von Agen­tu­ren. Deren Autoren beschrän­ken sich oft auf die Auf­zäh­lung von Attrak­tio­nen. Damit erbrin­gen sie kei­ne eigent­li­che jour­na­lis­ti­sche Leis­tung im Sin­ne einer fach­ge­rech­ten Beur­tei­lung der jewei­li­gen Rei­se­zie­le. Dies ist unter ande­rem dem Zeit­druck geschul­det, unter dem Redak­tio­nen oft ste­hen, sowie engen finan­zi­el­len Budgets.

Ich hin­ge­gen bie­te mehr. Denn ich hal­te mich zur Recher­che des tou­ris­ti­schen und kul­tu­rel­len Ange­bo­tes oft zwei bis drei Tage in klei­ne­ren bis mitt­le­ren Gemein­den, sie­ben bis zehn Tage in grö­ße­ren Städ­ten auf. So kann ich die Gegend ver­nünf­tig über Tage­buch­auf­zeich­nun­gen und Fotos auf­ar­bei­ten und anschlie­ßend bewer­ten. Da ich häu­fig das Rad benut­ze, kom­me ich den Men­schen nahe. Dies ist authen­tisch und ehr­lich. Dies führt zu deut­lich höhe­rer Qua­li­tät der Pro­duk­te. Da ich finan­zi­ell unab­hän­gig bin, kann ich es mir leis­ten, auf Qua­li­tät statt Quan­ti­tät zu setzen.

Bei der Nach­be­ar­bei­tung zie­he ich in der Regel wis­sen­schaft­li­che Lite­ra­tur der Hoch­schu­len in der jewei­li­gen Lan­despra­che her­an. Dies gilt auch für den kul­tu­rel­len Bereich. In vie­len Arti­keln diver­ser Medi­en wird hin­ge­gen viel­fach nur aus Pres­se­map­pen zitiert. 

Ich über­set­ze die meis­ten Infor­ma­tio­nen vor Ort ins Deut­sche. So erhal­te nicht nur ich Infos für mei­ne Arbeit, son­dern erspa­re Lesern mei­ner Tex­te viel Zeit und Mühe bei deren Lek­tü­re. Und ich hel­fe ihnen bei der Ent­schei­dung, ob sich ein Besuch der Insti­tu­ti­on in der oft knapp bemes­se­nen Urlaubs­zeit lohnt. Und Inter­es­sier­te kön­nen sich mehr auf die Besich­ti­gung der Expo­na­te konzentrieren.

b. Auf Reiseführer, Kalender, Artikel und Übersetzungen spezialisieren

Ich bin spe­zia­li­siert auf Nor­we­gen, Däne­mark und Schwe­den sowie Deutsch­land, Öster­reich, Frank­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en. Mein Fokus liegt auf Rei­se, Kul­tur, Lite­ra­tur, Geschich­te sowie Out­door. Fast alle Recher­chen bestrei­te ich umwelt­freund­lich mit dem Rad. Aus den Recher­chen her­aus pro­du­zie­re ich Rei­se­füh­rer und Kalen­der. Außer­dem schrei­be ich für Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum. Dies zei­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen in Medi­en wie NZZ, SZ und FAZ. Dies hat lei­der nach­ge­las­sen. Es wäre wün­schens­wert, wie­der als Autor für die­se Vor­zeig­me­di­en aktiv zu werden. 

Da ich im Zuge mei­ner Recher­chen auch auf span­nen­de Lite­ra­tur sto­ße, habe ich bis­her neun Dra­men des por­tu­gie­si­schen Dra­ma­ti­kers Gil Vicen­te über­setzt und her­aus­ge­ge­ben. Er hat in der Zeit der Renais­sance (16. Jh.) Welt­li­te­ra­tur geschaf­fen wie Das Höl­len­schiff.

Auf die­se Wei­se kom­plet­tie­re ich nach und nach mei­ne Kennt­nis­se über Tou­ris­mus und Kul­tur inner­halb Euro­pas. Ich besit­ze schon ein beacht­li­ches Wis­sen und kann so sehr gute ver­schie­de­ne Län­der mit­ein­an­der ver­glei­chen. Ich erwei­te­re auch die Kennt­nis, wie Men­schen in den jewei­li­gen Län­dern all­ge­mein “ticken”. Denn mir liegt die Ver­mitt­lung sol­chen Ver­hal­tens am Her­zen. Nur deutsch­zen­triert zu den­ken, liegt mir nicht. Mir liegt eher an Mul­ti­per­spek­ti­ve und Pro­ble­ma­ti­sie­rung, um gemein­sam in Euro­pa Lösun­gen zu ent­wi­ckeln. Dies ist eine wich­ti­ge Phi­lo­so­phie mei­nes Unternehmens.

c. Fotografische Fähigkeiten immer aufs Neue zu optimieren

Als Foto­graf lie­fe­re ich die schöns­ten Rei­se­zie­le Euro­pas in Büros und Wohn­zim­mer. Ich erstel­le Kalen­der in Zusam­men­ar­beit mit dem Cal­ven­do-Ver­lag sowie dem Dienst­leis­ter Lulu, ver­kau­fe Fotos über Ado­be und Pic­trs. Ich arbei­te sowohl mit einer Pen­tax K‑3 Mark III DSLR als auch mit einer Pen­tax K‑5 DSLR mit ent­spre­chend hoch­wer­ti­gen Objek­ti­ven für jeden Ein­satz in: Archi­tek­tur, Por­trät, Land­schaft, Makro und Street­art. Als Rei­se­ka­me­ra nut­ze ich eine Sony RX100 VII. Die dar­aus resul­tie­ren­den Bil­der fin­den Sie zum Anschau­en und Kau­fen im Bild­por­tal.

Wir haben bis­her gemein­sam meh­re­re Kalen­der her­aus­ge­ge­ben, die nicht nur auf Deutsch, son­dern auch in ande­ren Spra­chen erhält­lich sind.

d. Als Experte gefragt zu sein

Mein über Jah­re erwor­be­nes Wis­sen will ich nicht nur in Form von Arti­keln, Büchern und Foto­gra­fien wei­ter­ge­ben. Mein Ziel ist es, die­ses auf Vor­trä­gen und Exper­ten­ge­sprä­chen ein­zu­brin­gen und mei­ne Neu­gier­de auf die Welt auf ande­re Men­schen zu über­tra­gen. Zu tro­cken gibt es nicht. Dann fehlt einem ein­fach die Neu­gier­de. Ich beherr­sche das Hand­werk, aus ver­meint­lich tro­cke­ner Mate­rie etwas Leben­di­ges zu machen. Dafür sind wir Jour­na­lis­ten da. Dies kön­nen Mul­ti­me­dia-Shows, Lesun­gen oder aber auch Auf­trit­te in Radio und Fern­se­hen sein.

Der Lokal­zeit Bonn des West­deut­schen Rund­funks (WDR) fiel ich bereits auf: Sie lud mich in ihr Stu­dio ein. In der “Lokal­zeit Bonn” sprach ich als Rei­se-Exper­te mit Mode­ra­to­rin Sybil­le Schütt über Rei­se-Inter­net­por­ta­le. Es ging um Tipps und Erfah­run­gen bei Buchungs­por­ta­len wie Boo­king. Ler­nen Sie mich nicht nur hier, son­dern auch beim WDR kennen.

e. Hobbies mit dem Beruf zu vereinen

Dass ich sehr ger­ne rade­le, dürf­ten Sie bereits wis­sen. So opti­mie­re ich mei­ne Workli­fe-Balan­ce, tue gleich­zei­tig etwas für mei­ne Gesund­heit. Die meis­ten Pro­duk­te — wie jüngst den Rie­sel­fel­der-Kalen­der — berei­te ich beim Rad­fah­ren vor. In mei­ner übri­gen Frei­zeit beschäf­ti­ge ich mich mit asia­ti­scher Kampf­sport­kunst. Im Fokus ste­hen Tai­ji und Baguaz­hang. Vor Weih­nach­ten 2024 erwarb ich auch den weiß-gel­ben Gür­tel beim Judo. Ende Janu­ar 2025 errang ich den gel­ben Gür­tel beim Hoch­schul­sport Münster.

Statt blo­ßen Wett­kamp­fes ste­hen für mich dabei Wer­te im Vor­der­grund wie Respekt oder Wert­schät­zung, Wohl­be­fin­den, Fair­ness im Umgang mit Trai­nings­part­nern. Dies lässt sich leicht auf den Umgang mit Men­schen im pri­va­ten wie beruf­li­chen All­tag über­tra­gen. Ein Part­ner wird nicht ein­fach zu Boden gewor­fen, son­dern gleich­zei­tig gesi­chert, damit er sich nicht verletzt.

f. Worum es bei mir für die Philosophie meines Unternehmens nicht geht:

Nega­ti­ve Gedan­ken sind bei mir nicht ver­bo­ten. Sie gehö­ren zum Aus­gleich, zum Abwä­gen im mensch­li­chen Leben wie unter anderem:

  • Mein Geschäft ist nur eine klei­ne Num­mer in der Medi­en­bran­che. Dafür aber habe ich zu viel pro­du­ziert und habe noch sehr viel vor. Jedes Medi­en­un­ter­neh­men berei­chert die Medi­en­viel­falt, sofern es demo­kra­ti­schen Grund­la­gen ent­spricht. Es wirkt der lei­der immer mehr ein­tre­ten­den Mono­po­li­sie­rung von Medi­en ent­ge­gen, deckt wei­ße Fle­cken in der Medi­en­wüs­te.
  • Mei­ne Zei­tungs­kun­den sind nicht mehr zurück­zu­ho­len. Eini­ge Jah­re lief es sehr gut. Ich gelang­te schnell an loka­le, regio­na­le und über­re­gio­na­le Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten. Die­se ver­lor ich, weil Auf­la­gen zurück­gin­gen, Redak­teu­re in den Ruhe­stand tra­ten und durch neue ersetzt wur­den. Eben­so gab es viel Unei­nig­keit bei Hono­ra­ren. Durch mei­ne star­ke Spe­zia­li­sie­rung aber habe ich über die Rei­se­füh­rer gute Kennt­nis­se über die Lebens­grund­la­gen in euro­päi­schen Desti­na­tio­nen auf­ge­baut. Die­se kann ich leicht an Medi­en­kun­den und damit Ihre Leser wei­ter­ge­ben kann. Ich kann künf­tig noch mehr Zeit dar­auf ver­brin­gen, über Men­schen zu berich­ten. Ich ken­ne mich jetzt ziem­lich gut in Por­tu­gal, Spa­ni­en, Nor­we­gen„ Schwe­den, Däne­mark aus. Über das auf­ge­bau­te Netz­werk ken­ne ich auch vie­le gute Leu­te für span­nen­de The­men. Ich bin nach wie vor sehr angriffslustig.
  • Geld ist nicht so wich­tig. Doch das ist es: Die Ein­nah­men durch Medi­en­kun­den habe ich durch den Ver­kauf mei­ner Bücher und Kalen­der ersetzt. So unab­hän­gig gewor­den, kann ich es mir erlau­ben, einen Stun­den­satz von 60 Euro fürs Schrei­ben von Arti­keln anzu­set­zen. Dazu kom­men die Prei­se für den Fotoverkauf.
  • Mei­ne Hono­ra­re und Stun­den­sät­ze sind zu hoch. Für einen Aka­de­mi­ker mit dem Ers­ten Staats­examen und viel Exper­ti­se-Wis­sen ist die­ser Stun­den­satz nicht zu hoch. Er ent­spricht dem eines selb­stän­di­gen Handwerkers.
  • Ich könn­te mehr ver­die­nen, wenn ich end­lich auf­hö­ren wür­de, mei­ne Dienst­leis­tung als Hob­by zu betrach­ten und sie pro­fes­sio­nell zu ver­mark­ten. Wie oft muss­te ich und auch ande­re Frei­be­ruf­ler den Spruch “Du hast dein Hob­by zum Beruf gemacht” schon aus pri­va­tem Umfeld oder von Ange­hö­ri­gen ande­rer Beru­fe anhö­ren. Das hat es bei mir aber nie gege­ben. Schon in der Schu­le war es für mich anstren­gend, Auf­sät­ze zu schrei­ben. Schrei­ben ist har­te Arbeit und längst nicht jedem in die Wie­ge gelegt wor­den. Wäh­rend des Stu­di­ums erhielt ich bes­te Noten für die meis­ten mei­ner Ana­ly­sen. An man­chem Rei­se­füh­rer arbei­te ich oft über Jah­re. Daher sind die Stun­den­sät­ze und Laden­prei­se mehr als angemessen.
  • Mein Mit­be­werb ist weni­ger wert als der ande­rer. Ich neh­me zur Kennt­nis, dass ande­re Kol­le­gen wie zum Bei­spiel Andre­as Drouve oder Hel­ge Sobik nach wie vor erfolg­reich in Zei­tun­gen zu publi­zie­ren schei­nen. Drouve arbei­tet für dpa, Sobik ist schon lan­ge als Frei­be­ruf­ler am Markt. Ich ken­ne deren Ein­künf­te aber nicht. Kom­men bei­de jeweils auf min­des­tens 3000 Euro Net­to­lohn pro Monat, um ver­nünf­tig von ihrer Arbeit leben zu kön­nen? Hin­zu kommt, dass ich bereits in Qua­li­täts­me­di­en wie SZ, NZZ, Die Pres­se, Welt, FAZ ver­öf­fent­licht habe. Das gibt mir das Selbst­be­wusst­sein, dass mei­ne Qua­li­tät als sehr beur­teilt wird.

Aus jedem nega­ti­ven Gedan­ken las­sen sich also leicht neue Zie­le for­mu­lie­ren, um über die Phi­lo­so­phie mei­nes Unter­neh­mens zu schreiben.

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