Neu: Triumph des Winters

Weltliteratur aus Portugal ab sofort im Buchhandel

Ich präsentiere stolz das Drama „Triumph des Winters & des Frühlings“, frisch von mir aus dem Portugiesischen übersetzt. Da weniger dogmatisch als andere ist das Theaterstück das schönste Werk des Dramatikers Gil Vicente. Vicente gilt als Begründer des Nationaltheaters. Poetisch und lebendig. Ein toller Blick ins Denken der Menschen vor 500 Jahren. Das Drama ist ab sofort im Buchhandel und online erhältlich. Originaltitel: „Triunfo do inverno“.

Gil Vicente Triumph des Winters & des Sommers
ISBN 978-3-7529-62604

Fasziniert schaut der Zuschauer durchs Brennglas Vicentes (1465-1536) auf eine ihm fremde Welt der Renaissance. Er hört stolze Worte des Winters über seine Macht. Er zittert ums Leben von Seefahrern. Er lacht übers satirische Gespräch des Winters mit einem Hirten über die Liebe. Verzückt lauscht er poetischen Worten des Frühlings mit der Serra da Sintra, zwei ineinander verliebte Freunde.

Der Zuschauer meint, Don Quijote antraben zu hören. Der Welt der Ritter folgt bereits das Zeitalter der Eroberer, Seefahrer und Kaufleute in einer globalen Welt. Die Menschen stehen vor Herausforderungen, denen sie nicht immer gewachsen sind. Dessen sind sie sich aber nicht bewusst. Ein Meisterstück. Eine Tragikomödie, die auf heutigen Bühnen einen Auftritt verdient hat.

Nun im Handel: Ermahnung zum Krieg

Renaissancedichter Gil Vicente schrieb 1513 Tragikomödie über Portugals Eroberungen

Anno domini 1513: Portugal hat Brasilien entdeckt und steht jetzt vor der Eroberung Nordafrikas. Ein Nekromant, also einer, der die Toten erwecken kann, zwingt in Ermahnung zum Krieg Teufel dazu, ihm die Helden des klassischen Altertums zu bringen. Portugal braucht starke Anführer im Krieg. Doch wie wird dieser Krieg enden? Nun im Handel: „Ermahnung zum Krieg“ – Originaltitel „Exortação da Guerra“.

Der Renaissance-Dichter Gil Vicente schrieb ein zeitloses Drama, in dem er Adel und Bürgertum zur Eroberung aufruft. Aber gleichzeitig warnt der Dichter vor Übermut und mahnt zu Zurückhaltung. Manch heutige Großmacht, aber auch ehemalige Diktatoren, dürfen sich angesprochen fühlen. Das Drama „Ermahnung zum Krieg“ wurde 1513 in Lissabon vor König Manuel I. uraufgeführt. Vicente gilt als Begründer des portugiesischen Theaters. Er gehört mit dem Theaterstück „Das Höllenschiff“- im Original „Auto das Barcas do Inferno“ zu den Poeten, die es in den Rang der Weltliteratur geschafft haben. Nun im Handel: „Ermahnung zum Krieg“ – Originaltitel „Exortação da Guerra“.

Mehr Infos unter https://durchstreifen-erleben.com/uebersetzungen/

Neues revolutionäres Drama: Serra da Estrela

Ein neues revolutionäres Drama „Schäferliche Tragikomödie der Serra da Estrela“ gibt es ab jetzt im Buchhandel! Das Renaissance-Stück habe ich aus dem Portugiesischen übersetzt. Es ist eines der schönsten Stücke Gil Vicentes, des Begründers des portugiesischen Theaters. Der wohl am königlichen Hof arbeitende Poet gilt mit dem Drama „Das Höllenschiff“ als Dichter der Weltliteratur.

Ist es Vicente, der in der „Schäferlichen Tragikomödie über die Serra da Estrela“ „Tragicomédia pastoril da Serra da Estrela“) eine Aura heiliger Berge aufbaut? Sein Drama dürfte das älteste aller über Gebirge erschienenen Werke sein. Es erscheint 1527, gut 35 Jahre, nachdem Amerika entdeckt wurde. Portugal hat schon gemeinsam mit Spanien im Vertrag von Tordesillas die Welt in zwei Machtsphären geteilt. Es besitzt Brasilien und Stützpunkte im Orient, wo es mit Arabern handelt.

Das Drama ist einem neuen Königspaar und einer Prinzessin gewidmet. Mit der Prinzessin sind Hoffnungen verbunden. Diese drückt das in der Tracht einer Schäferin auftretende Gebirge aus: Es wird als neuer Stern betrachtet. Die Estrela und die in ihr lebenden Hirten huldigen den Regenten mit Produkten des Gebirges: mit feinem Käse und guter Milch. Sie wollen zudem Adlerfedern, Felle, Schafe, Lämmer, Kühe und Gold mitbringen.

Gil Vicente verfasste ein frühes Stände-Drama. Die Menschen vertreten Gedanken der Aufklärung. Sie sprechen schon wie in der Epoche der Empfindsamkeit. Weit vor Shakespeare, Lessing und Goethe! Denn der Mensch tritt in der Epoche der Renaissance ins Zentrum des Interesses. Gefühle sind erlaubt. Aber Standesgrenzen gelten strikt.

Bist Du Regisseur im Theater? Oder für Fernsehfilme? Oder Hörspielmacher? Dann greife zu, Bestelle ein neues revolutionäres Drama: Serra da Estrela. Online oder im Buchhandel.

Weitere Infos über Portugal findest Du hier.

Neuer Reiseführer: Münster Stadt der Skulpturen

Münster gilt als eine der lebenswertesten Städte der Welt. Mit Erlangen konkurriert die Stadt um den Titel der deutschen Fahrradhauptstadt. In Rankings landet die Universität immer unter den Top 5 der größten deutschen Hochschulen. in Deutschland, Vor allem die Fächer Medizin, BWL und Jura genießen einen ausgezeichneten Ruf.

Cover Vorderseite Münster Stadt der Skulpturen 1

Aber dass die Stadt eine Kunstmetropole ist, ist den meisten wohl erst aufgefallen, als sie 2010 ins Finale der Kulturhauptstadt Europas gelangte. Warum, erklärt jetzt der Reiseführer „Münster Stadt der Skulpturen“.

Trotz der überwiegend gut ausgebauten Radwege fahren viele Münsteraner mit ihren Leezen an Galerien, Kunsthandlungen sowie Ateliers einfach vorbei. Dabei verfügt die Provinzialhauptstadt über eine Kunstakademie, ein Picasso Museum, ein Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, ein Stadtmuseum und ein Naturkundemuseum. Vielleicht lockt in wenigen Jahren ein Henri-Matisse-Museum die Massen an.

Spannende moderne Architektur

Alle zehn Jahre richtet die Stadt unter Leitung des bekannten Kurators Kasper König das Skulptur Projekt aus. Renommierte Künstler aus aller Welt stellen ihre Werke quer durch die Stadt zur Schau. Dazu nutzen sie auch geschickt bereits vorhandene historische Gebäude und Plätze. Diese haben ihnen der Baumeister Johann Conrad Schlaun und viel später im 19. und 20. Jahrhundert die Architekten Alfred Hensen, Harald Deilmann, Julia Bolles-Wilson und Peter Wilson sowie der Koreaner Duk-Kyu Ryang hinterlassen.

Im gesamten Stadtraum finden sich zudem gut 30 Ankäufe aus dem Skulptur Projekt. Wer die Stadt über den Rand der Radwege hinaus durchstreift und erlebt, entdeckt Hunderte von Skulpturen und Installationen im gesamten Stadtkern. Haben diese die an der Kunstakademie Münster ausgebildeten Künstler geschaffen? Oder sorgen Galeristen und Kunsthändler dafür, um ein reges Kunstleben zu pushen?

Das Stadtgebiet ist vier Zonen gegliedert, in denen sich die meisten Installationen und Skulpturen befinden. Diese sind hauptsächlich in der Innenstadt, auf der die Innenstadt umschlingenden Promenade, auf dem Universitätsgelände sowie rund um den Aasee zu finden. Der Kulturreiseführer „Münster Stadt der Skulpturen“ erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit bei den vorgeschlagenen Touren durch die Stadt. Alle Kunstwerke zu kommentieren, würde den Rahmen sprengen. Vornehmlich sollen die Exponate leicht zu erreichen sein.

Das Augenmerk liegt darauf, inwieweit ungewöhnliche Gebäude, Plätze und Kunstwerke den öffentlichen Raum prägen. Ergeben sich neue Sichtachsen durch neue Gebäude? Entsteht durch nur eine dieser Skulpturen eine neue Sichtweise auf einen Stadtteil, einen Freizeitraum, eine Arbeitsstätte? Schaffen neue Plätze mehr Aufenthaltsqualität, die nicht nur konsumorientierten Interessen dienen, sondern zu Experimentiergeist führen?

Fünf Tourvorschläge sind in „Münster Stadt der Skulpturen“ so geplant, dass man die Attraktionen entlang der Strecke in Ruhe auf sich wirken lassen kann. Das Buch enthält neben zahlreichen Fotos Karten, gpx-Tracks und Adressen. Es ist im Gegensatz zu konventionellen Stadtführern ein unverzichtbarer Begleiter für diejenigen, die hier – selbst als Einheimische – das Fremde erleben, sich auf die Umgebung einlassen wollen.