Bemerkenswert

Im Reiche der Eidechsen und Schmetterlinge

Auf dem Moselsteig von Karden nach Moselkern

Mediterranes Lebensgefühl vor der Haustür: Wer das mag, sollte den Moselsteig von Karden nach Moselkern ausprobieren. Am vergangenen Sonntag wagten wir uns auf die Strecke. Zunächst geht es flach durch Karden, wo sich eine Besichtigung des „Doms“ lohnt, vor dem der Heilige Castor steht.

Dann wird einem beim Aufstieg einiges abverlangt, denn es geht drei Kilometer fast nur bergauf. Dafür entschädigen das dschungelartige Grün dickblättriger Gewächse und viele Schmetterlinge. Meistens sind es Kohlweißlinge; einmal flatterte auch ein Tagpfauenauge an uns vorbei. Sogar eine Eidechse entdeckten wir, was so oft nicht auf unseren mittlerweile recht vielen Wanderungen an der Ahr, auf dem Rheinsteig und an der Mosel vorkommt.

Mit voller Konzentration führt der Weg dann ein Stück herab. Die Seile am Rand waren eine große Hilfe beim Klettern, um nicht allzu hart mit den Füßen aufzutreffen und die Knie zu entlasten.

Der Passionsweg auf den Müdener Berg ist dagegen ein Klacks. Es geht nur leicht bergauf. Am Wegesrand stehen Stelen mit Bildern der Passion Christi. Oben erwartet die Wanderer eine aus Naturstein gemauerte Kapelle.

Durch Felder und Busch führt der Weg schließlich zur Burg Eltz. Wir waren nicht die einzigen, die das aus dem 12. Jahrhundert stammende Bauwerk bewundern wollten. Viele Besucher waren auf dieselbe Idee gekommen. Der Parkplatz war entsprechend voll. Aber da eine Anreise mit dem Auto langweilig ist, empfehle ich jedem diese Wanderung. Start und Ziel sind mit der Bahn zu erreichen.




Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktuell versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Diesmal ist die Auswahl sehr breit mit Zielen in Frankreich, Österreich, Spanien und Schweden. Frankreich, Norwegen und wieder einmal Dänemark bleiben diesmal außen vor. Fast jeden Tag ist das Mitreisen auf dem Sofa garantiert. Das Programm zum Download findet ihr unten als Link im pdf-Format.

Wieder einmal hochwertig nach Spaniens einzigartiger Waldlandschaft vergangene Woche scheint auch ein Beitrag über Iberiens wilde Vielfalt zu werden. Kein Wunder, ich höre oft von Portugiesen und Spaniern, dass sie nicht ins Ausland reisten, weil sie sowieso alles hätten: Berge, Meer und Wüsten. Es gibt Skigebiete wie in Andorra und wie in der Serra da Estrela.

Recht viel wird über Österreich gebracht. Erfreulich sind die historischen Beiträge über ein Keltengrab im Umland von Salzburg. Und über den letzten Ritter Maximilian im 16. Jahrhundert: Er ist zu empfehlen, da gut gemacht. Denn Maximilian heiratete Maria von Burgund aus machtpolitischen Gründen. Dem Habsburger Haus gelang durchs reiche Flandern der endgültige Aufstieg zur Weltmacht. Und es wuchs sogar echte Liebe zwischen Maximilian und Maria.

Auf den NDR-Beitrag über den Weserradweg bin ich auch sehr gespannt. Denn dort war ich selbst schon einige Male unterwegs. Die Strecke durchs Weserbergland ist der schönste Abschnitt, ein unterschätztes Gebiet. Die Weser ist dort weitgehend noch natürlich. Es gibt viele Auen, keine gewerbliche Schifffahrt, nur Freizeitsportler. Tiefe Wälder zum Wandern und Radeln und wirklich freundliche Menschen. Und ein hochwertiges Kulturangebot, wenn ich alleine an Corvey, Weserrenaissance und Porzellan aus Fürstenberg denke.

Ein tolles Ziel ist aber auch das Ahrgebirge vor den Toren Bonns, worüber heute der SWR berichtet. Wenn ich dort wandere oder radele, fühle ich mich bei manchen Etappen wie im Süden Europas. Dies liegt zum einen an der Vegetation mit Pflanzen, die es auch im Süden gibt. Zum anderen liegt es an der Wärme, die an gewissen Stellen über 60 Grad erreichen kann. Daher fühlen sich dort Reptilien wohl, aber auch Wein kann dort angebaut werden. Den Wein empfinde ich als wohlschmeckend. Beliebt ist die Zeit der Weinlese. Allerdings ist die Gegend dann der Feste wegen völlig überlaufen. Viele Autofahrer zieht es dann in die Dörfer rund um Ahrweiler statt mit Bahn oder Rad zu kommen. Die Anbindung an den Zug ist ziemlich gut.

Einschalten also nicht vergessen!


SaSoDiDoFr
DeutschlandUnterwegs im Ahrgebirge, SWR, 14 Uhr

Selbstversuch Pilgern. Auf dem Jakobsweg von Fulda nach Frankfurt, HR, 21.00 Uhr
Erlebnis Weserradweg, Von Hann. Münden bis Nienburg, NDR, 20.15 Uhr
ÖsterreichNaturparadies Seefeld, arte, 15.00 Uhr
Das Geheimnis des Keltengrabes, ZDF Info, 19.30 Uhr


Eingeschenkt. Weinland Österreich, 3sat, 11.45 UhrMaximilian. Das Spiel von Macht und Liebe, 3sat, 201.5 Uhr
Portugal
Die Azoren. Grünes Inselparadies, 3sat, 13.35 Uhr
Madeira, Portugals Blütenmeer im Atlantik, NDR, 20.15 Uhr
Schweden


Ich bin Greta, SWR, 23.15 Uhr
SpanienWilde Pyrenäen, Berge des Lichts, BR. 14.15 UhrIberien. Wilde Vielfalt, Phoenix, 20.15 Uhr
Lanzarote, Feuer, Lava, Licht, NDR, 20.15 Uhr
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Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktuell versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Diesmal ist die Auswahl sehr breit mit Zielen in Frankreich, Norwegen, Österreich, Spanien und Schweden. Nur Dänemark bleibt diesmal außen vor. Das Geschehen verteilt sich auf die ganze Fernsehwoche. So ist jeden Tag das Mitreisen auf dem Sofa garantiert.

Originell verspricht der Beitrag über Spaniens einzigartige Waldlandschaft zu werden. Lange blieb mir dies verborgen, bis ich eine Einladung nach Soria in Kastilien-León erhielt – zum Pilzepflücken und Kochen mit Trüffeln. Bis zu diesem Termin hatte ich die Iberische Halbinsel trotz mehrfacher und monatelanger Reisen eher als Küstenland und im Inneren als Wüstenei mit Stein- und Korkeichen wahrgenommen. Doch wer nach Kastilien reist, wird sehen, dass dort tiefe Wälder existieren. Kastilien ist dünner besiedelt, als mancher annehmen darf.

Erstaunlich viel wird demnächst über Portugal gebracht. Wahrscheinlich nehmen die Redaktionen an, dass gerade in Portugal viele buchen, sobald wir Corona besser im Griff haben. Überseeziele werden wohl erstmal nicht in Frage kommen. Da sind Porto und Algarve schöne Ziele, die aber unterschiedlicher nicht sein können. Porto zieht, da die Stadt noch nicht so bekannt ist. Die Stadt verfügt nicht nur über interessante Architektur wie eine ganze Reihe von Palästen und Parks, sondern die Einwohner sind auch sehr hilfsbereit.

Ich erinnere mich gerne an den Betreiber eines Radgeschäftes in Vila Nova de Gaia. Dieser inspizierte mit großer Leidenschaft und dazu noch kostenlos mein Rad und brachte es hier und da wieder in Schwung. Im Flugzeug hatte es doch gelitten. Alles war danach bereit für eine mehrmonatige Reise durch Nordportugal und Galizien. Das Trinkgeld wollte er nicht annehmen. Schließlich sei es sein Job. Die Adresse nenne ich, falls jemand ebenfalls Starthilfe braucht. Dieses freundliche Engagement wünsche ich mir auch in manchen deutschen (Rad)geschäften. Denn dann liefe das Business vielleicht auch in deutschen Innenstädten besser.

Viel Spaß beim Anschauen.

FrankreichNorwegenÖsterreichPortugalSchwedenSpanien
MoWilde Pyrenäen. Winterzauber und Frühjahr, BR, 16.15 Uhr
Die Loire – Menschen am Fluss, Phoenix, 21.45 Uhr
SoMit dem Zug durch Schwedens Norden, SWR, 11.00 Uhr
MoPorto. Da will ich hin. 3sat, 12.50 Uhr
DiMit dem Zug durch Algarve, arte, 17.50 Uhr
MiFrankreichs Paradiese. Der Nationalpark Pyrenäen, 3sat 13.15 Uhr
Kräuterwelten der Provence, 3sat, 14.45 Uhr
Norwegen, Schwertwalen auf der Spur arte, 16.00 Uhr
DoMenschen – Länder – Abenteuer, Der wilde Norden Portugals, NDR, 20.15 Uhr
FrWilder Kaiser und Kitzbüheler Alpen, 3sat, 17.00 Uhr Spaniens einzigartige Waldlandschaft, arte, 18.30 Uhr
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Wintermezzo im Münsterland

Dass dicker Schnee kommen würde, war schon seit Tagen bekannt. Als ich aber am nächsten Morgen zum Frühstücken ging, musste ich lachen. So überrascht war ich. Ein hoher Hügel war über Nacht auf dem eigentlich flachen Beet gewachsen. Nur die Blüte einer Winterrose lugte aus ihm heraus. Von solch einer Masse war ich am Vorabend nicht ausgegangen. Ich befürchtete jetzt, dass sich der Schnee bald so hoch türmen würde, dass nur noch ein winziges Guckloch einen Blick in den Garten ermöglichen würde.

Eine Woche lag eine dicke Schneedecke auf dem Münsterland. Zwei Tage lang hatte es zuvor ohne Unterlass geschneit. Eine vertraute Landschaft veränderte sich. Andere Geräusche, andere Farben. Ein neues Profil. Bisher Unbeachtetes gewann an Bedeutung. So bringt eine Woche Schnee Menschen in Urlaubsstimmung.

Es folgten erste Spaziergänge. Aufs Rad steigen wollte ich noch nicht. Spikes standen zwar im Keller, durch die sich mein Verhältnis zu Eis und Schnee stark verändert hatte. Früher war Winter eher eine Last, heute ein Genuss, da man mit solchen Laufrädern sicher fahren kann. Selbst auf zugefrorenen Seen. Diesmal war aber soviel gefallen, dass ich mir kaum vorstellen konnte, mich durch so tiefen Schnee zu wühlen. So nahm ich mir vor, die nähere Umgebung fotografisch zu erfassen.

Der ersten Überraschung folgte zwei Tage später die zweite: Die Gewässer froren zu. Auf der Gräfte einer Wasserburg nahmen Enten auf Schnee Platz, der vom Dach gerutscht war. Sicherlich angenehmer als auf bloßem Eis. Es gab kein einziges Wasserloch mehr. Deshalb schnatterte keine einzige Ente fröhlich mit den anderen. Die Stimmung in der Gruppe war sichtlich gedrückt.

Bisher langweilige Tümpel an Bauernhöfen boten nun ein prächtiges Farbenspiel. Auf an sich schlammigen Gewässern lag nun eine braune Eisschicht mit weißen Adern. Schnee an den Ufern warf neues Licht. Er ergab auch einen schönen Kontrast zum zwischen Bäumen durchscheinenden blauen Himmel. Selbst Gräben an den Äckern gewannen nun an Reiz, da sie nun mit Eis gefüllt waren. Also entschied ich: Aus dem Luftschnappen wird bei so vielen Reizen eine Kurzwanderung.

Denn selbst Äcker rückten in neues Licht. Durch weißen Teppich gewannen sie an Weite. Es fühlte sich so an, als hätte einen jemand ins winterliche Skandinavien gebeamt. Eines der letzten Bauernhäuser in unmittelbarer Nähe der Stadt wirkte wie in der Tundra gelegen. Ein goldenes Kreuz entwickelte im Schnee mehr Strahlkraft. Eine Landstraße verwandelte sich in eine Loipe. Rechts von der Straße, wo keine Autos und Spaziergänger waren,, zogen sich tiefe Spuren von Skier. Ein Ackerrandstreifen als Skigebiet. In die Realität zurück holte einen dicker Schnee auf dem Radweg. Perfekt geräumt war nur die Landstraße. Von wegen Verkehrswende in einer Fahrradhauptstadt. Die Worte „Fahrrad frei“ auf dem Schild wirken da fast ironisch. Nicht einmal für Wanderer

Dann führte der Weg abwärts in Richtung eines Erholungs- und Landschaftsschutzgebietes. Rechts am Wege liegt ein Landfahrerplatz, auf den ich neugierig war. Denn in der Zeitung stand, dass Räumdienste hier Schnee ablüden. Meterhoch türmte er sich hier. Genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte. Neugierig war ich auch, wie sich das Fachwerk-Torhaus an der Stiege im Schnee präsentierte. Jemand hatte mir vor einigen Tagen erzählt, dass der dort lebende Gastwirt es vor dem Verfall gerettet hätte. Er kaufte es einem Landwirt ab, ließ es ab- und hier wieder aufbauen. Ein schöner Weg, alte Bauwerke zu bewahren.

Einige Meter weiter sah ich ein weiteres Bauwerk im Wald. Ein Baum hatte es errichtet, eher unfreiwillig. Einer seiner Äste krümmte sich so stark, dass es einem Tor ähnlich sah. Durch das Licht des Schnees erzielte es eine besondere Wirkung. Normalerweise ist es hier wohl eher dunkel. Ein Eingangstor in ein kleines Naturschutzgebiet, durchzogen von Wanderwegen durch Wald und über Hügel. Wieder ein weiter Blick, also wieder das Gefühl, im Norden Europas zu sein. Für mich eine der schönsten Gegenden rund um die Stadt.

Diese Bilder kannst Du im Bildportal in verschiedenen Größen erwerben, wenn Du Deine Wohnung oder Dein Unternehmen verschönern willst.

So entwickelte sich aus fünf Kilometer Luftschnappen eine kleine Wanderung von 8,5 Kilometern. Sie führte vom Haus Rüschhaus vor den Toren Münsters zum Horstmarer Landweg. Von dort ging es auf die Gasselstiege ins Naturschutzgebiet Vorbergs Hügel. Der Hügel ist fast 100 Meter hoch. Mit 311 Hektar ist es das zweitgrößte Naturschutzgebiet Münsters. Zurzeit diskutieren verschiedene Parteien über die Nutzung des Gebietes durch Menschen. Wäre ein Parkplatz dort sinnvoll oder nicht, um das Besucheraufkommen zu regulieren? Sollte man gar einen Aufseher einstellen, um die Ströme zu lenken? Eine ähnliche Diskussion gibt es über die Einrichtung eines Wanderweges entlang des Flüsschens Aa vom Stadtzentrum bis zur Burg Hülshoff. Menschen suchen immer mehr Entspannung im Grünen.

Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Diesmal ist die Auswahl etwas ausgefallener mit Zielen in Frankreich, Norwegen, Österreich und Spanien. Dänemark, Deutschland und Portugal bleiben diesmal außen vor. Das Geschehen konzentriert sich auf nur drei Tage. Das ist auch gut. Denn so bleibt Zeit für einen Spaziergang im Schnee.

Nur an zwei der bevorstehenden Drehorten bin ich schon gewesen: In Nordnorwegen fehlt mir noch das Gebiet zwischen Tromsö und Kirkenes. Die Barentregion ist aufgrund der Tierwelt immer noch ein Traum. Ich finde es aber auch immer ganz schön, noch Ziele zu haben und nicht schon alles in Europa zu kennen. Dies trifft dafür auf Andalusien zu, das ich schon mehrmals besucht habe. Einerseits ist dies ein gutes Ziel im Herbst und Winter, da es überwiegend warm dort ist. Und die Nähe zu Afrika ist natürlich reizvoll. Von einer Anhöhe konnte ich sogar an einem guten Tag die Küste sehen. Menorca hingegen kenne ich bisher nur von Schwärmereien der Spanier, die Mallorcas Schwesterinsel als sehr viel ursprünglicher empfinden. Und wer Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ gelesen hat, wird sich sicher auch für den Film über die Restaurierung der Kloster Melks interessieren, das im Roman vorkommt.

Für Naturliebhaber sicher am interessantesten könnte der Beitrag über schwedische Bären sein. Ich selbst verbrachte in Dalarna eine Nacht auf einer Bärenbeobachtungsstation. Wir saßen geschützt in einer Hütte mit speziell für Kameras präparierten Fenstern. Leider kam kein Bär. Unser Führer meinte, er hätte uns wohl gerochen. Denn Bären können über Kilometer weit riechen. Dabei gibt es in Dalarna sehr viele Bären. Bei all meinen Aufenthalten bin ich noch nie einem begegnet.

Beim Anbieter Björn & Vildmark, einem deutschen Paar, konnte ich mich wenigstens mal in einem anderen Jahr einige Zeit im Peilen eines Halsbandes üben. Damit sind die Forscher Andrea Friebe und Gunther Schmidt gut informiert, wo sich die Tiere wann aufhalten. Über Nacht kam auch eine Bärin ans Gehege der Deutschen, wo sie einige Tiere halten. Den Elektrozaun überwand sie allerdings nicht. Aber auch hier sah ich keine Bären. Dies liegt daran, dass skandinavische Bären scheu sind, anders als zum Beispiel ihre amerikanischen Verwandten, erzählte Gunther Schmidt am Lagerfeuer.

Vor einiger Zeit hörte ich von einer interessanten Theorie im Film „Die Natur kehrt zurück“ auf arte, dass isolierte Tiergruppen weniger aggressiv sein sollen als welche, die stets Zuwanderung erfahren. Dies bezog sich auf Wölfe, dürfte vielleicht auch auf Bären zutreffen. Also liegt es wohl an der Auffrischung der Gene.

FrankreichNorwegenÖsterreichSchwedenSpanien
SaKorsika, Inselparadies im Mittelmeer, 3sat, 15.30 UhrWilde Pyrenäen, Sinfonie der Farben, BR, 16.15 Uhr
SoDie Restaurierung von Stift Melk, 3sat, 13.05 UhrDer Charme Andalusiens, 3sat, 10.05 Uhr
DiMarquesas, vergessene Inseln der Südsee, 3sat, 13.20 UhrFjorde, Gletscher. Eisenbahnen in Norwegen, SWR, 14.15 Uhr
DoSchwedens Bären. Geliebt und gehasst, BR, 14.45 Uhr
FrFjorde, Nordkap und Polarlicht, rbb, 20.15 UhrMenorcas stille Magie, hr, 21.00 Uhr
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Winterwunderland Münsterland

Wann bist Du das letzte Mal beim Spazierengehen im tiefen Schnee versunken? Ich heute Nachmittag gemeinsam mit einer ehemaligen Klassenkameradin meiner Schwester, die zufällig vor der Haustür langlief. Ich schippte gerade unter großen Anstrengungen Schnee weg, als sie vorbeikam. Sie besuchte gerade ihre Mutter und wollte sich die Straßenverhältnisse anschauen, um die Rückfahrt nach Frankfurt zu planen. Doch daraus wird wohl erstmal nichts. Da sie ohnehin im Homeoffice steckt, kann sie noch verlängern und von Münster aus arbeiten.

So viel geschneit, hat es lange nicht mehr. Ich glaube, 2010 schneite es im Münsterland zuletzt wirklich. Aber es war längst nicht so viel heruntergekommen. Und es wurde damals auch nicht so kalt. Wenn ich das Fenster nachts öffne, um zu lüften, fegt ein heftiger Wind herein. Lange auszuhalten, ist das nicht.

Wir beschlossen, gemeinsam durch den Schnee zu laufen und das fotogene Haus Rüschhaus aufzusuchen. Ich stellte die Schippe beiseite. Dies ist bekannt als Wohnort der bekannten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Viele kennen die „Judenbuche“ und „Der Knabe im Moor“. Gestaltet wurde es vom berühmten Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun. Als weiteres Ziel lockt darüber hinaus die Bronzeskulptur „Dialogue with Johann Conrad Schlaun“. Dies ließ der bekannte Bildhauer Richard Serra anlässlich der Skulpturenausstellung am Anfang einer kleinen Allee aufstellen. Durch eine Neigung verneigt sich die Skulptur vor den beiden westfälischen Großen.

Den Winterspaziergang verlängerte ich an den darauffolgenden Tagen bei strahlendem Sonnenschein. Auf dem auch bei Joggern auf Schnee beliebte Twerenfeldweg führt am Hotel Haus Hüerländer vorbei. Dort wartet auf Familien mit Kindern ein Zoo mit Damwild. Und Minigolf. Die Straße Richtung Roxel laufend, lohnt sich ein Blick auf die Wasserburg Haus Vögeding. Diese ist trotz ihrer Jahre sehr gut in Schuss. Dazu gehört auch ein größerer Bauernhof. Von dort können Besucher in der Ferne die Gipfel der Baumberge sehen.

Alle Fotos bestellst Du im Bildportal – in verschiedenen Formaten. Mit einem gerahmten Foto kannst Du Deinen Arbeitstisch im Homeoffice schmücken. Mit einem Poster die Wohnung dekorieren.

Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Spannung versprechen vor allem die abgelegenen Ziele. Dänemark, Frankreich und Schweden bleiben diesmal außen vor. Fast jeden Tag erwartet uns jetzt etwas.

Dafür steht wie schon in der Vorwoche überraschend wieder einmal Österreich im Zentrum. Ich bin an Orten, wo Wasser fließt, beruhigt, wenn Wellen nachts im Schlaf rauschen. Oder es strömt von oben ein gewaltiger Wasserfall herab. Dies wird uns wohl in „Kraft des Wassers“ erwarten. Gibt es auch auf den Azoren Wasserfälle? Ich bin noch nie dort gewesen, würde es aber, ohne nachzuschlagen, dort vermuten. Denn eine Vulkaninsel kann hoch sein wie zum Beispiel Madeira. Und am Polarkreis sowieso, da die Berge im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet erstaunlich hoch sind. Viel Spaß beim Zuschauen, während sich draußen Deutschland in ein Wintermärchenland verwandelt.

NorwegenÖsterreichPortugalSpanien
SaAllein am Polarkreis, SWR, 17.00 Uhr
MoÖsterreich, da will ich hin! Spezial, 3sat, 12.45 Uhr
DiLissabon, da will ich hin. SWR, 6.00 Uhr
DoLänder – Menschen – Abenteuer, Die Azoren, NDR, 20.15 Uhr
FrWildes Österreich – Die Kraft des Wassers, arte, 17.50 UhrTeneriffa. Im Bann des Teide, HR, 20.15 Uhr
La Gomera, Die schönsten Wanderungen auf der Kanareninsel, HR, 21 Uhr

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Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. In der kommenden Zeit geht es um Seen, Flüsse, Inseln und Gärten. Dänemark, Norwegen, Portugal und Schweden bleiben diesmal außen vor.

Dann können wir mal gespannt sein, worum es in den Beiträgen an Ebro und Mosel geht. An der Mosel war ich schon oft zum Wandern unterwegs, bevorzugt dort, wo man richtig kraxeln kann. Und abends gibt es einen guten Wein in einem der gemütlichen Dörfer. Es geht dort natürlich nicht so hoch wie in Kärnten. Dort war ich bereits am Wörthersee. Wesentlich spannender aber war dort die Höllenabfahrt vom Petzen auf einem Mountainbike-Trail ins Tal mit Didi Schneider. Er zählt zu den besten Trail-Designern Europas. Vielleicht hat sich ja auch der Fernsehreporter getraut. Ob es davon gute Bilder gibt?

DeutschlandFrankreichSpanienÖsterreich
SaPracht und Prunk an der Loire: Schloss Chambord, arte, 11.40 UhrSalzburger Hausberge: Vom Teufelsgraben zum Untersberg, 3sat, 16 Uhr
SoDeltas der Welt: Ebro. Das grüne Juwel, Phoenix, 20.15 Uhr
DiTraumgärten auf La Réunion, 3sat, 12.55 Uhr
DoOrangen und andere Fahrgäste:. Die Eisenbahn auf Mallorca, BR, 11.20 Uhr
FrDie Mosel, 3sat, 13.20 Uhr Seen-Sucht nach heiler Welt. Die Kärntner Seen, 3sat, 15.30 Uhr
Granteln gehört dazu. Wien und seine Bahnen, BR, 11.20 Uhr
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Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Vor allem geht es um Geschichte und Natur. Dänemark, Frankreich, Österreich, Portugal und Spanien bleiben außen vor.

Der wohl spannendste Beitrag dürfte am Montag über Gibraltar laufen. Ich war schon öfter dort. Die Felsensiedlung ist etwas skurril, zumal Besucher zunächst beim Betreten über einen Flughafen laufen müssen. Die freundlichen Bewohner sind stolz auf ihre kulturelle Vielfalt, weil dort Angehörige verschiedener Religionen friedlich zusammenleben. Sicher auch spannend ist der Beitrag über Schwedens Umgang mit dem Holocaust. Davon ist sonst wenig in den Medien zu sehen.

Und wer am Freitag lieber die Fußball-Übertragung gesehen hat, kann sich am Samstag die Wiederholung Sendung über Münsteraner Kaufleute im Mittelalter anschauen.

DeutschlandNorwegenSchwedenSpanien
SaDie Kaufleute von Münster. Eine Zeitreise ins Mittelalter – WDR, 11.15 Uhr
MoAus Schweden kein Wort. Ein Diplomat und der Holocaust – MDR, 23.35 UhrGibraltar. Brücke zwischen den Welten, BR, 14.45 Uhr
DoNeue Wildnis in Deutschland – 3sat, 20.15 UhrVom Fjell zu den Fjorden. Mit dem Zug durch Norwegens Winter – NDR, 20.15 Uhr
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In Münster gibt es viel zu entdecken wie hier St. Pantaleon in Roxel.

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Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Auffällig: Es laufen etwas mehr anspruchsvolle Filme als in der vergangenen Woche. Vor allem geht es um Flüsse in NRW, also Natur, und um berühmte Bauwerke in Frankreich. Dänemark, Norwegen, Portugal und Spanien bleiben außen vor.

Der wohl spannendste Beitrag dürfte heute Abend auf arte über die Wikinger laufen. Und sicher auch zu beachten ist die Sendung über Münsteraner Kaufleute. Was viele vielleicht nicht wissen: Münster ist eine Hansestadt.

DeutschlandFrankreichSchweden
SaFahr mal hin – Neue Pfade auf alten Wegen. Entlang der Sieg– SWR 14.00 Uhr

Alle Augen Auf – Flüsse in NRW – WDR 16.30 Uhr
Die Kathedrale
Die Baumeister des Straßburger Münsters
– arte 14.50 Uhr
Die Kriegerinnen der Wikinger – arte 21.10 Uhr
SoBoléro – Ein Refrain für die Welt – arte, 23.25 UhrZu Tisch… Nordschweden – arte 18.25 Uhr
MoGeheimnisvolle Orte Schloss Versailles – Das Erste, 23.25 Uhr
Di
Mi
Do
FrDie Kaufleute von Münster. Eine Zeitreise ins Mittelalter – WDR, 20.15 Uhr
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Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Auffällig: Diesmal laufen nur wenige Sendungen. So bleibt wenigstens Zeit, an die frische Luft zu gehen und etwas fürs Immunsystem zu tun. Vor allem geht es um Skandinavien. Der wohl spannendste Beitrag dürfte heute Abend auf arte laufen. Viel Spaß.

DeutschlandÖsterreichSchweden
SaSpannende Geschichten aus der Bronzezeit – arte, 21.45 UhrWildes Skandinavien – NDR, 16 Uhr
So
Mo
DiNorwegen Zwischen Fjorden und Fjells – WDR 20.15 UhrLeben am Polarkreis – Mit dem Zug durch Schwedens Norden – WDR 21.00 Uhr
Mi
Do
Fr
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