Premium-Radweg von Mondoñedo nach Abadin

Pre­mi­um-Rad­weg von Mondo­ñe­do nach Aba­din: Ein ech­tes High­light für Jakobspil­ger auf dem Fahr­rad ist der Gebirgs­pass von Mondo­ñe­do nach Aba­din. Er ver­läuft auf durch­schnitt­lich 600 Höhen­me­tern. Dies hat den Vor­teil, dass man auf gut 18 Kilo­me­tern fast auf einer Höhe bleibt. So genießt man ohne grö­ße­re Anstren­gung vie­le Aus­bli­cke in umlie­gen­de Täler. 

Ein­zig ein Café fehlt auf der gut 18 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke des Cami­no de Sant­ia­go. Dafür sind hier aber vie­le net­te Pil­ger unter­wegs. Heu­te traf der Rei­sen­de sei­ne neu­en fran­zö­si­schen Freun­de wie­der: Aga­the, Melis­sa, Eli­as und Flo­ri­an. Er über­nach­te­te mit ihnen in einer Pil­ger­her­ber­ge in der Nähe von Riba­deo. Am dar­auf­fol­gen­den Tag traf er sie wie­der auf dem Weg nach Vil­a­no­va in einem Wald. Dort gab es zwi­schen­durch eine anstren­gen­de Stei­gung, so dass er schie­ben muss­te. Aber Eli­as und Flo­ri­an waren sofort zur Stel­le und pack­ten mit an.

Ein christliches Mahl in Vilanova

So roll­te er beim anschlie­ßen­den Gefäl­le her­un­ter nach Vil­a­no­va, wo er sei­nen Pro­vi­ant auf­stock­te. Anschlie­ßend besuch­te er die Kathe­dra­le in Vil­a­no­va. Als er sie ver­ließ, stan­den die Fran­zo­sen vor ihm. Sie brei­te­ten eine Decke auf dem Vor­platz aus, deck­ten den Tisch und luden den Rei­sen­den zum Essen ein. Anschlie­ßend teil­ten sich alle wie bei einem christ­li­chen Abend­mahl die Ein­käu­fe. “Wir tei­len ger­ne. Das ist uns wich­tig”, sag­te Eli­as. Zum Glück hat­te der Rei­sen­de genug ein­ge­kauft, so dass er Käse und Erd­nüs­se anbie­ten konn­te. So ver­sorg­ten sich alle mit neu­en Kalorien. 

Abends über­nach­te­te der Rei­sen­de in einem Hotel in Mondo­ñe­do. Mor­gens stat­te­te er der berühm­ten Kathe­dra­le in der Regi­on Lugo einen Besuch ab. Dann ging es auf die Ser­pen­ti­nen Rich­tung Aba­din. In einer Kur­ve sah er die Fran­zo­sen wie­der und beschloss, sich auf einer Lich­tung zu stär­ken. Sie wür­den hier natür­lich vor­bei­kom­men. Das “Hal­lo” war natür­lich groß. Sie waren nur noch weni­ge Kilo­me­ter ent­fernt von der nächs­ten Her­ber­ge, lit­ten aber unter quä­len­dem Durst. Sie hat­ten zu wenig Was­ser mitgenommen. 

Als Rad­ler ist es natür­lich nicht schwie­rig, nach Brun­nen Aus­schau zu hal­ten. Er ver­sprach, ihnen zu hel­fen, fand einen Brun­nen. Dann kehr­te er zu ihnen mit fri­schem Was­ser zurück. Man hilft ein­an­der als Pil­ger im Nord­wes­ten Spa­ni­ens. Es geht mor­gen wei­ter nach Vil­al­ba. Der Rei­sen­de hofft, dort erneut einen Pre­mi­um-Rad­weg wie von Mondo­ñe­do nach Aba­din zu entdecken.

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