So sieht der Caminho de Santiago öfter aus. Mit Gepäck muß ich dann oft schieben. Ich kenne aber immerhin vier Freunde in Bonn und in Münster, die auch nicht aufgäben. Die Strecke heute ist deutlich die anstrengendste, obwohl ich die letzten fünf Kilometer parallel zum Wanderweg auf der Landstraße geradelt bin. Darunter waren auch neun Prozent Steigung. Der Pilgerweg selbst ist ab Bandeira nur für Mountainbikefahrer ohne Gepäck zu bewältigen. Das Rad muss streckenweise auf den Schultern getragen werden, munkelt man.

Das Erklimmen des Berggipfels gegen Ende des Trips war heftig. Jetzt ruhe ich im Bergdorf Rubiães, das abends deutlich kühler ist als Ponte de Lima im Tal. Die Wirtin wollte mich gleich dazu nötigen, mit einem Shuttle zu einem nahen Restaurant zu fahren. Es tut mir sehr leid, dass ihr nun 10 % Provision entgehen.

Der Blick vom Balkon ist ganz okay. Oder?

Your Message...Your name *...Your email *...Your website...

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.