Renaissance-Festival

Teil II

Weitere Giganten beleben das Stadtbild: Hier der Kopf eines orientalischen Herrschers mit Minaretten auf dem Kopf-

Herrscher-1

Und ein Karibe mit Federbusch, der sich mit einer Lanze auf einer Schnecke abstützt.

Auf-der-Schnecke-1

Dort ein King Kong ähnlicher Gorilla.

Gorilla-1

Der Grand Place bietet reichlich Gelegenheit für ein Fotoshooting.

Ball-der-vier-Künste klein

Die Szenerie erinnert an das im Palais des Beaux-Arts hängende Gemälde „Le Bal des Quat’z’arts descendant les Champs-Elysées“. George-Antoine Rochegrasse stellt darauf das Künstlerfest von 1894 auf den Champs-Elysées in Paris dar. Fröhliche Menschen aus fast allen Erdteilen der Welt und aus unterschiedlichen Epochen sind darauf abgebildet. Die 1890-er Jahre bilden den Höhepunkt des französischen Imperialismus. Frankreich erobert große Gebiete in Afrika und Asien und kann damit England die Stirn bieten. Das Bild kann man als Propagandabild deuten. Nach dem deutschen Sieg von 1870/71 hat Frankreich eine neue Identität gefunden. Es kann seinen Nationalstolz in neuer Identität als Republik und Kolonialmacht behaupten. Unter diesem Eindruck führt der Weg erst einmal ins urige Restaurant “Au barbue d’Anvers”, wo man erst einmal dem Rummel entgehen kann.

Zum Glück gibt es verschiedene ruhige Plätze in der Stadt, von denen aus man das Geschehen beobachten kann. Unbehelligt vor Taschendieben, denn davor hat man uns gewarnt. Auf dem Dach des Opernhauses darf sich eine begrenzte Zahl Menschen aufhalten, ohne das Dach zum Einsturz zu bringen.

Renaissance-Festival-Wagen-2

Aus der Vogelperspektive sind die zusammenlaufenden Straßen gut zu sehen, durch das in der Dunkelheit die ersten Wagen Figuren ziehen, begleitet von einer Musik, die mich an Filme über den Karneval von Rio erinnert. Eine Lasershow hüllt Tänzer und Musiker auf den Wagen in unwirkliche Farben.

Aber mit einer Transformation von der Renaissance in die Moderne hat dies wenig zu tun. Oder?

Fortsetzung folgt.

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